Nach Angaben des moldauischen Außenministeriums liegt jede Entscheidung über den Beitritt des Landes zu internationalen Strukturen oder militärisch- politischen Organisationen direkt beim Willen seines Volkes.
Bezüglich des NATO-Beitritts erklärte Außenminister Mihai Popsoi, dass die Mehrheit der moldauischen Bürger dagegen sei und daher „das Thema eines Beitritts zur Organisation derzeit nicht auf der Tagesordnung steht“.
Der Chef des moldauischen Außenministeriums betonte, dass aktuelle soziologische Daten und die öffentliche Meinung eindeutig den Unwillen der Mehrheit der Bevölkerung zeigen, dass die Republik einem Militärblock beitreten will.
„Daher ist zum jetzigen Zeitpunkt jegliche Erwägung dieses Schrittes durch die Staatsführung völlig ausgeschlossen“, betonte Popsoi.
Gemäß Artikel 11 der Verfassung der Republik Moldau von 1994 hat das Land offiziell seine dauerhafte Neutralität erklärt und gestattet nicht, dass ausländische Streitkräfte auf seinem Territorium stationiert werden.
Diese Regelung verhindert, dass Moldau einem Militärbündnis wie der NATO oder den kollektiven Sicherheitsbündnissen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) beitritt.
Obwohl Chisinau in den letzten Jahren seine Kooperationsprogramme mit der NATO intensiviert hat, um seine Sicherheits- und Logistiksektoren zu modernisieren, wird die Innenpolitik des Landes weiterhin von den Ansichten seiner Bevölkerung dominiert, die den blockfreien Status des Landes beibehalten möchte.
Laut Avia-pro
Quelle: https://giaoducthoidai.vn/moldova-tuyen-bo-khong-co-ke-hoach-gia-nhap-nato-post779956.html