Ich bezweifle das Arbeitgeber glauben, dass 8 Stunden am Tag genug sind… eine scheinheilige Ausrede wie ich vermute
Musst auch mal schaffen, als fremdbestimmt arbeitender Mensch gegen weniger Arbeit zu sein. Und falls das nicht bei gleicher Bezahlung ist, was habens dann bitte überhaupt gefragt?
> bei unveränderter Gesamtarbeitszeit
9,625h + 0,75h Pause und du kommst auf einen Tag von 10h und 22,5 min, also 7 bis ~17:30
Da bist halt goa am Ende des Tages.
Interessanter ist 4-Tage-Woche bei entsprechender Zeitreduzierung und gleichem Gehalt (33h statt 38,5h zB)
In Österreich wird Leistung mit Überstunden und nicht mit Erfolgen bemessen. Das ist ein so sau deppades Denken, ergo wirds auch niemals eine breite Front für eine 4 Tage Woche mit 32 Stunden geben. Eine 4 Tage Woche mit Vollzeit 38-40 Stunden ist schon hart, weil du dann quasi sehr schwer ein Zeitguthaben aufbaust und dann schwieriger zu einem Zeitausgleich kommst – sofern das in deiner Bude möglich ist.
32 Stunden – 4 Tage. Wird ja bei immer mehr Betrieben so gemacht, und die MA sind alle super zufrieden und gleich produktiv.
5×6-6.5 wär meine Wunschzeit.
4×8 würd ich aber auch nehmen.
Ich hab dieses Jahr 15 Urlaubstage auf Freitag über den Sommer verteilt gelegt.
Was bringt einem eine 4 Tage Woche, wenn man sich die Tage dann nicht selbst aussuchen kann und auf das auf das Aug gedrückt bekommt wann man seinen freien Tag nehmen muss?
Sind wir einmal realistisch und schauen aus unserer Bubble raus. Die durchschnittliche Verkäuferin beim Billa erfährt in der Regel am Dienstag um 19:00 das sie morgen zuhause bleiben kann, oder am Freitag um 21:00 das sie am freien Samstag doch arbeiten muss.
Klar Oarsch und illegal, aber gängige Praxis und die Leute brauchen Geld zum Rechnungen zahlen und können nicht ständig zur AK laufen.
Ich bin daher eher für den 6h Tag um auf 30h zu kommen. Wer sich jetzt schon seine Arbeitszeit frei einteilen kann, kann es auch weiterhin und bei Leuten die mit gschissenen und ständig ändernde Dienstplänen sekkiert werden schafft man mehr Kontinuität.
Zusätzlich zu meinem anderen Kommentar sind viele (v.a. große) Firmen sehr träge. Ich kämpfe bei uns für eine minimale Umstellung in MS Teams, die null Auswirkungen hat in Wahrheit. Dennoch sind die alten Leute im Vorstand “besorgt”. Weil verstehen tun sies ja auch ned.
Bei der derzeitigen wirtschaftlichen Situation halte ich es für sehr fahrlässig irgendwelche sozialistischen Experimente auszuprobieren. Wir haben jetzt schon zu wenig Leute am Flughafen, bei der Ernte, in den Pflegeheimen, in der Gastronomie, in den Schulen, ….
Kann mal klar gemacht werden ob wir wenn wir hier in Österreich von einer 4-Tage-Woche bei gleichen Stunden oder mit weniger Stunden reden?
In Belgien zB. redet man von einer 4-Tage-Woche bei gleicher Stundenanzahl. Weil das hab ich mal zwei Wochen probiert und ist absolut nichts für mich.
Ich kann es nur wärmstens empfehlen. Weiß natürlich, dass das ein absolutes Privileg ist, aber würde die 4-Tage-Woche echt jeder und jedem ans Herzen legen.
Solange du kein Dienstleister für andere Bist die 5 oder 6 Tage die Woche darauf angewiesen sind das man dich oder deinen Betrieb/Dienst erreicht wäre 4 Tage a 10h eine Möglichkeit. Ob man das selber will ist eine andere geschichte.
4 oder 5 Tage wobei bei 4 Tagen das KV Grundgehalt gezahlt werden muss. Wer 5 Tage arbeitet bekommt dafür entsprechend mehr.
Ich würde aktuell noch gerne für einige Jahre mehr arbeiten und Geld verdienen.
Eventuell später mit Familie dann zurückschrauben.
Aber aktuell interessiert mich Freizeit halt ned so sehr bzw. lässt sich durch mein Arbeitszeitmodell fast beliebig einteilen.
32 Std. Woche fänd ich eher interressant.
Find ich gut. Man lebt net um zu arbeiten. Die Frage ist halt ob man sich das Leben noch leisten kann – bei der Inflation bald nicht mehr. Da steigt der Anteil der working poor.
Ich habe mal ein Praktikum in einem Seniorenheim gemacht. Habe 4 Tage mit je 11 Stunden gearbeitet, eine davon war Mittagspause. Dafür dann eben 3 Tage frei pro Woche. Ich empfand dieses System als sehr angenehm.
ich weiß nicht, aber imo sind die zeiten vorbei wo ich mir für ein “überleben” statt “leben”-gehalt den hintern 45 stunden die woche aufreiße, während chefs zwei autos, ein haus und den puren luxus haben.
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Ich bezweifle das Arbeitgeber glauben, dass 8 Stunden am Tag genug sind… eine scheinheilige Ausrede wie ich vermute
Musst auch mal schaffen, als fremdbestimmt arbeitender Mensch gegen weniger Arbeit zu sein. Und falls das nicht bei gleicher Bezahlung ist, was habens dann bitte überhaupt gefragt?
> bei unveränderter Gesamtarbeitszeit
9,625h + 0,75h Pause und du kommst auf einen Tag von 10h und 22,5 min, also 7 bis ~17:30
Da bist halt goa am Ende des Tages.
Interessanter ist 4-Tage-Woche bei entsprechender Zeitreduzierung und gleichem Gehalt (33h statt 38,5h zB)
In Österreich wird Leistung mit Überstunden und nicht mit Erfolgen bemessen. Das ist ein so sau deppades Denken, ergo wirds auch niemals eine breite Front für eine 4 Tage Woche mit 32 Stunden geben. Eine 4 Tage Woche mit Vollzeit 38-40 Stunden ist schon hart, weil du dann quasi sehr schwer ein Zeitguthaben aufbaust und dann schwieriger zu einem Zeitausgleich kommst – sofern das in deiner Bude möglich ist.
32 Stunden – 4 Tage. Wird ja bei immer mehr Betrieben so gemacht, und die MA sind alle super zufrieden und gleich produktiv.
5×6-6.5 wär meine Wunschzeit.
4×8 würd ich aber auch nehmen.
Ich hab dieses Jahr 15 Urlaubstage auf Freitag über den Sommer verteilt gelegt.
Was bringt einem eine 4 Tage Woche, wenn man sich die Tage dann nicht selbst aussuchen kann und auf das auf das Aug gedrückt bekommt wann man seinen freien Tag nehmen muss?
Sind wir einmal realistisch und schauen aus unserer Bubble raus. Die durchschnittliche Verkäuferin beim Billa erfährt in der Regel am Dienstag um 19:00 das sie morgen zuhause bleiben kann, oder am Freitag um 21:00 das sie am freien Samstag doch arbeiten muss.
Klar Oarsch und illegal, aber gängige Praxis und die Leute brauchen Geld zum Rechnungen zahlen und können nicht ständig zur AK laufen.
Ich bin daher eher für den 6h Tag um auf 30h zu kommen. Wer sich jetzt schon seine Arbeitszeit frei einteilen kann, kann es auch weiterhin und bei Leuten die mit gschissenen und ständig ändernde Dienstplänen sekkiert werden schafft man mehr Kontinuität.
Zusätzlich zu meinem anderen Kommentar sind viele (v.a. große) Firmen sehr träge. Ich kämpfe bei uns für eine minimale Umstellung in MS Teams, die null Auswirkungen hat in Wahrheit. Dennoch sind die alten Leute im Vorstand “besorgt”. Weil verstehen tun sies ja auch ned.
Bei der derzeitigen wirtschaftlichen Situation halte ich es für sehr fahrlässig irgendwelche sozialistischen Experimente auszuprobieren. Wir haben jetzt schon zu wenig Leute am Flughafen, bei der Ernte, in den Pflegeheimen, in der Gastronomie, in den Schulen, ….
Kann mal klar gemacht werden ob wir wenn wir hier in Österreich von einer 4-Tage-Woche bei gleichen Stunden oder mit weniger Stunden reden?
In Belgien zB. redet man von einer 4-Tage-Woche bei gleicher Stundenanzahl. Weil das hab ich mal zwei Wochen probiert und ist absolut nichts für mich.
Ich kann es nur wärmstens empfehlen. Weiß natürlich, dass das ein absolutes Privileg ist, aber würde die 4-Tage-Woche echt jeder und jedem ans Herzen legen.
Solange du kein Dienstleister für andere Bist die 5 oder 6 Tage die Woche darauf angewiesen sind das man dich oder deinen Betrieb/Dienst erreicht wäre 4 Tage a 10h eine Möglichkeit. Ob man das selber will ist eine andere geschichte.
38,5h – 40h @ 4 Tage: nein, danke
30h – 32h @ 4 Tage: ja, bitte
Wieso mach ma ned einfach Wahlfreiheit.
4 oder 5 Tage wobei bei 4 Tagen das KV Grundgehalt gezahlt werden muss. Wer 5 Tage arbeitet bekommt dafür entsprechend mehr.
Ich würde aktuell noch gerne für einige Jahre mehr arbeiten und Geld verdienen.
Eventuell später mit Familie dann zurückschrauben.
Aber aktuell interessiert mich Freizeit halt ned so sehr bzw. lässt sich durch mein Arbeitszeitmodell fast beliebig einteilen.
32 Std. Woche fänd ich eher interressant.
Find ich gut. Man lebt net um zu arbeiten. Die Frage ist halt ob man sich das Leben noch leisten kann – bei der Inflation bald nicht mehr. Da steigt der Anteil der working poor.
Ich habe mal ein Praktikum in einem Seniorenheim gemacht. Habe 4 Tage mit je 11 Stunden gearbeitet, eine davon war Mittagspause. Dafür dann eben 3 Tage frei pro Woche. Ich empfand dieses System als sehr angenehm.
ich weiß nicht, aber imo sind die zeiten vorbei wo ich mir für ein “überleben” statt “leben”-gehalt den hintern 45 stunden die woche aufreiße, während chefs zwei autos, ein haus und den puren luxus haben.