Heimisches Obst und Gemüse als Verlierer

13 comments
  1. grad beim spargel ists ein treppenwitz, dass bei uns der spanische verkauft wird und in spanien steht dafür peruanischer spargel im supermarkt.

    ich hab jetzt das zweite jahr mein gemüsekistlabo von der kleinen kooperative ausm wiener umland und bin sehr zufrieden damit. man wird ein bisserl gezwungen, mit dem gemüse zu kochen, das halt grad in saison ist. taugt mir durchaus.

  2. Das ist ungefähr so als würde sich die Fischerei darüber beschweren in Krisenzeiten zuwenig Kaviar zu verkaufen.

    Wenn sich die Herstellung und der Verkauf von einer Ware nicht mehr rechnet dann kann man auch damit aufhören und nicht händeringend nach Hilfen, Stützen und Abnehmern suchen. Jede andere Branche hat das verstanden.

  3. „Meine Eltern mussten weit mehr von ihrem Einkommen für Lebensmittel ausgeben als wir. Unsere Kinder werden das auch wieder müssen.“

    ja und dafür haben die eltern für spotpreise häuser gebaut.

    die kinder werden irgendwann entscheiden müssen ob die ein dach über dem kopf wollen oder essen kaufen wenn das so weiter geht.

  4. Ich hätt ja gern regionalen Spargel gekauft, aber da haben 400g um die 7€ gekostet, und das vor dem Putzen. Um das Geld kann ich Gemüse (auch aus Österreich) für mehrere Mahlzeiten kaufen, nicht nur eine kleine Beilage.

    Spargel ist einfach ein teures Nischenprodukt.

  5. Wer bei Rewe oder Spar kauft oder online kaufen muss, hat keine Wahl. Dort ist heimisches Obst und Gemüse sehr oft Mangelware. gerade online.

    Mag zum Teil daran liegen, dass viel direkt ins Ausland verkauft wird gerade Äpfel z.B für die saftproduktion, aber sicher nicht nur.

    Selbst wenn man bewusst regional und saisonal kaufen möchte ist das Angebot oft nicht vorhanden

  6. Noch ein paar Jahre Klimawandel und wir können endlich Avocados und Ananas in Tirol anbauen. Durchhalten!

  7. Bäh Spargel, hab’ das Zeug noch nie ausstehen können 😛

    Aber im Ernst: Warum wird der Überschuss nicht in Gläsern eingelegt und damit haltbar gemacht? Wird man ja wohl über die nächsten Monate nach und nach loswerden, oder? Besser als Wegwerfen imho.

  8. > Wer regional kaufe […] schütze die Umwelt durch kürzere Transportwege” […] so Totschnig gegenüber ORF.at.

    Kennt er sich einfach nicht aus oder lügt er? Es sollte doch mittlerweile bekannt sein dass der Transport ein Bruchteil des CO2 Ausstoß ist.

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