Zeit wird’s, dass im Gegenzug der Herr Finanzminister irgendwas gesundheitspolitisches fordert. Es reicht den Herrschaften scheinbar nicht, dass sie das nicht können was sie machen, sie müssen uns auch beweisen, dass sie in anderen Bereichen inkompetent sind.
> Es geht schlichtweg darum: Ist eine Gesellschaft zukunftsfähig oder nicht? Das muss endlich begriffen werden. Wenn man es nicht begreifen will, kommt es zu sozialen Verwerfungen.
Gut, dass zumindest ein Regierungsmitglied den Mut hat, das so offen auszusprechen. Leider werden die sozialen Verwerfungen trotzdem kommen – nachdem die Verantwortlichen ihre Schäfchen ins Trockene gebracht haben.
>Jene Menschen, die in den vergangenen 15 Jahren durch ein Erbe enorm profitiert haben
Mit einer solch realitätsfernen Forderung brauch ich mir immerhin keine Sorgen machen, dass da jemals etwas passiert.
Und natürlich nicht mal den Ansatz eines Konzepts das man kritisieren könnte.
Haha bin auch für eine Erbschaftssteuer, das hat genauso viel Aussicht auf Erfolg.
Ich kann hier Rauch nur zustimmen. Ich drück die Daumen, dass er nach so einer durchaus faktenbasierten Meinungsäußerung nicht von der geballten Wucht der ÖVP, WK, IV ect. aus der politischen Landschaft “verschwunden” wird.
Ich verstehe nicht warum die Erbschaftssteuer ein soziales Thema ist. Die Personen, die das “Erbe” zu Lebzeiten erwirtschaftet haben, haben dafür bereits Steuern bezahlt, warum soll die Nachfolgegeneration dort nochmals Steuern darauf bezahlen?
Das würde den Mittelstand, dem noch ein letztes bisschen Eigentum übrig geblieben ist, nur noch mehr belasten. Wenn mit der Überbrückung der Kluft zwischen arm und reich gemeint ist, dass einfach alle arm sein sollen, dann stimmt die Richtung wohl.
Wenn es wirklich nur die Schwerreichen treffen soll, warum dann nicht einfach eine Vermögenssteuer?
Mit der Einführung von Erbschaftssteuer, Schenkungssteuer und Pflegeregress wird Rauch keine Stimmen bekommen.
Wie soll eine Erbschaftssteuer gehen, ohne Schenkungssteuer?
Cannabis legalisieren und hohe Steuern einheben. Das kurbelt kräftig den Tourismus an und bringt extrem viel, ohne den Leute n das Geld wegzunehmen .
Ma, das Thema ist schon so ausgelutscht. Ich darf zusammenfassen:
1. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es besonders viele Menschen gibt, die nicht zustimmen würden, dass jemand, der 100 Mio. erbt, nicht etwas davon abgeben könnte. Gleichzeitig wollen wir nicht, dass ein Erbe von 10.000 Euro besteuert wird. Die Frage ist also nicht “Erbschaftsteuer ja oder nein”, sondern wo man die Grenze ziehen soll. Ich persönlich bin nicht der Meinung, dass man, nur weil der Papa durch Fleiß und/oder Erfolg Millionär geworden ist, automatisch etwas abgeben müssen sollte. In den USA, wo man privat für seine Pension vorsorgen muss, sagt man, dass man mindestens eine Million braucht um in Pension gehen zu können. Über ein Leben lang angespart und angelegt ist das nichts außergewöhnliches. Ich zieh die Grenze dort, wo für mich Exzess eindeutig besteht und wähl diese aus Vorsicht eher lieber großzügig, sagen wir 5 Mio. Egal ob man sie jetzt aber bei 2 Mio., 5 Mio. oder höher zieht muss man sich allerdings fragen, ob sich der Verwaltungsaufwand lohnt. Österreich ist ein kleines Land und wenn ich mich recht erinnere (ich hab leider auf die Schnelle keine Zahlen dazu gefunden) wars bei der alten Erbschaftssteuer so, dass ein großer Teil der Einnahmen in die Verwaltung geflossen sind. Auch hier ist wieder Verhältnismäßigkeit gefragt, denn es kann nicht Sinn der Sache sein, Leuten was wegzunehmen um es dann zu verheizen.
2. Man kann eine Erbschaftssteuer nicht ohne eine Schenkungssteuer diskutieren. Wenn ich ein 70-jähriger Millionär bin, dann wärs jetzt nicht so überraschend, wenn ich morgen stürze, einen Unfall hab, krank werde, oder oder oder. Oder ich weiß einfach, dass es eine Erbschaftssteuer gibt und will die umgehen. Daher schenk ich meinen Kindern alles zu Lebzeiten, auch wenn ich laut Lebenserwartung noch einige Jahre vor mir hab. Man könnte zwar bspw. festlegen, dass Schenkungen bis zu X Jahre vor dem Tod als Erbschaft zählen, aber auch das greift aus genannten Gründen nur begrenzt.
3. Die großen Vermögen sind sowieso meist nicht in Privatbesitz. Zum einen handelt es sich oft um Unternehmer, bei denen man die Firma besteuern müsste, was wenig zielgerichtet ist und dem Unternehmen schaden kann. Zum anderen sind Vermögen oft in Stiftungskonstruktionen und/oder im Ausland geparkt, sodass wir derzeit keinen Zugriff darauf haben. Man müsste eher dort ansetzen.
Alles in allem wird eine Erbschaftssteuer nur darin enden, dass die obere Mittelschicht was abgeben muss, weil die großen Vermögen offiziell in Malta liegen oder es sich nicht lohnen würde wenn man die Grenze so hoch setzen würde wie von mir vorgeschlagen. Daher klar dagegen.
Diese aktuelle Katastrophen”regierung” gehört endlich weg. Unfassbare Neuverschuldung, gewaltige Inflation und nicht einmal mehr 30% unterstützen diese Versagerbande.
Es muss endlich zu Neuwahlen kommen. Van der Bellen tut ah nix anderes als die Grünen in der Regierung zu halten – so viel zu “Präsident für alle Österreicher”.
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Zeit wird’s, dass im Gegenzug der Herr Finanzminister irgendwas gesundheitspolitisches fordert. Es reicht den Herrschaften scheinbar nicht, dass sie das nicht können was sie machen, sie müssen uns auch beweisen, dass sie in anderen Bereichen inkompetent sind.
> Es geht schlichtweg darum: Ist eine Gesellschaft zukunftsfähig oder nicht? Das muss endlich begriffen werden. Wenn man es nicht begreifen will, kommt es zu sozialen Verwerfungen.
Gut, dass zumindest ein Regierungsmitglied den Mut hat, das so offen auszusprechen. Leider werden die sozialen Verwerfungen trotzdem kommen – nachdem die Verantwortlichen ihre Schäfchen ins Trockene gebracht haben.
>Jene Menschen, die in den vergangenen 15 Jahren durch ein Erbe enorm profitiert haben
Mit einer solch realitätsfernen Forderung brauch ich mir immerhin keine Sorgen machen, dass da jemals etwas passiert.
Und natürlich nicht mal den Ansatz eines Konzepts das man kritisieren könnte.
Haha bin auch für eine Erbschaftssteuer, das hat genauso viel Aussicht auf Erfolg.
Ich kann hier Rauch nur zustimmen. Ich drück die Daumen, dass er nach so einer durchaus faktenbasierten Meinungsäußerung nicht von der geballten Wucht der ÖVP, WK, IV ect. aus der politischen Landschaft “verschwunden” wird.
Ich verstehe nicht warum die Erbschaftssteuer ein soziales Thema ist. Die Personen, die das “Erbe” zu Lebzeiten erwirtschaftet haben, haben dafür bereits Steuern bezahlt, warum soll die Nachfolgegeneration dort nochmals Steuern darauf bezahlen?
Das würde den Mittelstand, dem noch ein letztes bisschen Eigentum übrig geblieben ist, nur noch mehr belasten. Wenn mit der Überbrückung der Kluft zwischen arm und reich gemeint ist, dass einfach alle arm sein sollen, dann stimmt die Richtung wohl.
Wenn es wirklich nur die Schwerreichen treffen soll, warum dann nicht einfach eine Vermögenssteuer?
Mit der Einführung von Erbschaftssteuer, Schenkungssteuer und Pflegeregress wird Rauch keine Stimmen bekommen.
Wie soll eine Erbschaftssteuer gehen, ohne Schenkungssteuer?
Cannabis legalisieren und hohe Steuern einheben. Das kurbelt kräftig den Tourismus an und bringt extrem viel, ohne den Leute n das Geld wegzunehmen .
Ma, das Thema ist schon so ausgelutscht. Ich darf zusammenfassen:
1. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es besonders viele Menschen gibt, die nicht zustimmen würden, dass jemand, der 100 Mio. erbt, nicht etwas davon abgeben könnte. Gleichzeitig wollen wir nicht, dass ein Erbe von 10.000 Euro besteuert wird. Die Frage ist also nicht “Erbschaftsteuer ja oder nein”, sondern wo man die Grenze ziehen soll. Ich persönlich bin nicht der Meinung, dass man, nur weil der Papa durch Fleiß und/oder Erfolg Millionär geworden ist, automatisch etwas abgeben müssen sollte. In den USA, wo man privat für seine Pension vorsorgen muss, sagt man, dass man mindestens eine Million braucht um in Pension gehen zu können. Über ein Leben lang angespart und angelegt ist das nichts außergewöhnliches. Ich zieh die Grenze dort, wo für mich Exzess eindeutig besteht und wähl diese aus Vorsicht eher lieber großzügig, sagen wir 5 Mio. Egal ob man sie jetzt aber bei 2 Mio., 5 Mio. oder höher zieht muss man sich allerdings fragen, ob sich der Verwaltungsaufwand lohnt. Österreich ist ein kleines Land und wenn ich mich recht erinnere (ich hab leider auf die Schnelle keine Zahlen dazu gefunden) wars bei der alten Erbschaftssteuer so, dass ein großer Teil der Einnahmen in die Verwaltung geflossen sind. Auch hier ist wieder Verhältnismäßigkeit gefragt, denn es kann nicht Sinn der Sache sein, Leuten was wegzunehmen um es dann zu verheizen.
2. Man kann eine Erbschaftssteuer nicht ohne eine Schenkungssteuer diskutieren. Wenn ich ein 70-jähriger Millionär bin, dann wärs jetzt nicht so überraschend, wenn ich morgen stürze, einen Unfall hab, krank werde, oder oder oder. Oder ich weiß einfach, dass es eine Erbschaftssteuer gibt und will die umgehen. Daher schenk ich meinen Kindern alles zu Lebzeiten, auch wenn ich laut Lebenserwartung noch einige Jahre vor mir hab. Man könnte zwar bspw. festlegen, dass Schenkungen bis zu X Jahre vor dem Tod als Erbschaft zählen, aber auch das greift aus genannten Gründen nur begrenzt.
3. Die großen Vermögen sind sowieso meist nicht in Privatbesitz. Zum einen handelt es sich oft um Unternehmer, bei denen man die Firma besteuern müsste, was wenig zielgerichtet ist und dem Unternehmen schaden kann. Zum anderen sind Vermögen oft in Stiftungskonstruktionen und/oder im Ausland geparkt, sodass wir derzeit keinen Zugriff darauf haben. Man müsste eher dort ansetzen.
Alles in allem wird eine Erbschaftssteuer nur darin enden, dass die obere Mittelschicht was abgeben muss, weil die großen Vermögen offiziell in Malta liegen oder es sich nicht lohnen würde wenn man die Grenze so hoch setzen würde wie von mir vorgeschlagen. Daher klar dagegen.
Diese aktuelle Katastrophen”regierung” gehört endlich weg. Unfassbare Neuverschuldung, gewaltige Inflation und nicht einmal mehr 30% unterstützen diese Versagerbande.
Es muss endlich zu Neuwahlen kommen. Van der Bellen tut ah nix anderes als die Grünen in der Regierung zu halten – so viel zu “Präsident für alle Österreicher”.