AK: Hohe Mieten trotz Überangebots von Wohnungen

11 comments
  1. Immobilien sind ein Grundbedürfnis, kein Anlageprodukt. Und erst wenn der Staat das genauso behandelt, kann Besserung eintreten.

  2. Können wir aufhören von Investoren zu sprechen? Das sind Spekulanten
    Einmal mehr der Beweis, dass “es muss einfach mehr gebaut werden” ein Blödsinn ist und der freie Markt hier nicht funktioniert.
    Neubauprojekte für Wohnraumschaffung möglichst auf gemeinnützige Genossenschaften und Wiener Wohnen beschränken – Problem gelöst

  3. > Dabei seien mehr frei finanzierte als geförderte Wohnungen errichtet worden, Käufer seien vielfach Investoren. Die AK fordert mehr leistbaren Wohnraum.

    Da liegt die Lösung auf der Hand: wenn diese Investoren ihre Wohnungen nicht zum Leben brauchen, dann können sie sie an jene vermieten, die sie brauchen. Dabei könnte die öffentliche Hand anbieten, die Organisation und Vermietung zu übernehmen. Wenn sebst dann keine Bereitschaft zur Vermietung da ist, werden sie von der öffentlichen Hand beschlagnahmt und vergeben.

    Wohnen ist ein Grundrecht und keine Anlageform.

  4. Idee: Progressive Leerstandsabgabe

    Das erste Monate ist gratis, ab dann kostet es pro Monat einen steigenden Betrag pro m^2

    €10

    €12

    €15

    €20

    €30

    €50

    usw.

    Zurückgesetzt wird das erst, wenn jemand für mehr als 3 Jahre am Stück Hauptwohnsitzgemeldet war

  5. > Allein im Jahr 2021 hätten Fonds, Banken, Versicherungen & Co. mehr als 4.900 Wohnungen in der Bundeshauptstadt gekauft.

    Interessanter Nebenfakt: 165 Millionen Euro sind die Immobilien der Arbeiterkammern in Summe wert – jene der Wirtschaftskammern immerhin rund 125 Millionen.

    > 57.600 neue Wohnungen gebaut, aber nur etwa 28.800 gebraucht worden

    Die behaupten jetzt dass der Rest frei steht?

  6. Überangebot? Wo?

    Zumindest in Wien ist der Markt leergefegt und angeboten wird nur Schund. Letztens hat in einer FB-Gruppe für Privatwohnungen jemand gepostet sie suchen eine 3 Zimmer Wohnung unter 1000€… darunter gut ein Dutzend lachende Smiley-Faces, Fragen ob sie spinnen und das Kommentar „sowas gibt es nicht.“ Das mag überspitzt sein weil solche Gruppen besonders zynisch sind, illustriert aber trotzdem sehr schön die aktuelle Situation.

    Die angebotenen Wohnungen die in den letzten 3 Monaten mehr als eines von den drei Kriterien Lage-Preis-Grundriss erfüllen, kann man an einer Hand abzählen, egal welche Preisklasse, Lage oder Größe man sucht.

    Die leeren Wohnungen mag es geben, glaube ich gerne, angeboten werden sie meiner Erfahrung nach nicht, deswegen finde ich die Wortwahl des Artikels bzw. der AK-Aussage sehr irreführend.

  7. eh klar. sind ja sauteuer gekauft worden die wohnungen. müssen ja logischerweise teuer vermietet werden, damit der ROI stimmt….

    hoffentlich stellts jeden spekulanten in der kommenden immokrise mal so ordentlich auf…

  8. Wegen der hohen Inflation steigt meine Miete, da die “wertgesichert” an den VPI gebunden ist. Wegen der dadurch höheren Miete steigt die Inflation. Wegen der dadurch hohen Inflation steigt meine Miete, da die “wertgesichert” ist. Wegen der daduch…

    Wertbindung bei Mieten – eine selbsterfüllende Prophezeiung

  9. Das ist weil die Immo-Mafia alles kontrolliert. Da wird nur noch spekuliert. Und viel in Gebäude investiert – ist auch besser bei der aktuellen Inflation.

Leave a Reply