Sehs bei meiner Frau. Studiert 6 Jahre für die Sekundarstufe: keine Verbeamtung, niedrigere Bezahlung, Wertschätzung effektiv auf 0 (von Eltern, Bildungsministerium und Bildungsdirektion), esotherische Pädagogikkurse mit Kerzenkreis und Handauflegen -> 1x fehlen (außer Corona/schwere Krankheit)=wirst ausm Kurs geworfen ->durfte fast schon betteln um auf ein Begräbnis zu dürfen, wirst im Studium von den Profs behandelt wie Dreck…
Wär sie 2 Jahre früher auf die Welt gekommem: Verbeamtung, besseres Gehalt, nur 3Jahre studieren…
Aber ja, ham so viel Lehrermangel, dass der selbe Lehrinhalt von 3 auf 6Jahre ausgedehnt wird und die Konditionen massiv verschlechtert werden.
Grüße an die School of Education nach Salzburg an der Stelle. Eure Inkompetenz würd euch in jedem Betrieb den Job kosten.
Das Problem bei uns ist, dass wir zwar Bewerbungen bekommen, diese aber oft nur ein paar Stunden neben dem Studium arbeiten wollen. Viele verstehen dabei leider nicht, dass der Job dabei aber nicht nur aus dem Unterricht in der Klasse und dessen Vorbereitung besteht, sondern auch sehr viel organisatorisches dabei anfällt (Projekte planen; Klassen übernehmen etc.). Wenn man das dann anspricht, wollen sie oft nicht mehr.
Wenn man sich den Bewerbungsprozess ansieht dann ist es kein Wunder, dass man keine Quereinsteiger findet.
Bin es als IT’ler gewohnt, dass sich die Firmen um einen reissen. Man vergibt “Vorstellungsgespräche” an die Firmen.
Als potentieller Lehrer ist man absoluter Bittsteller, erfährt erst in Monaten ob man genommen wird, bekommt keinerlei Infos zu nebenbei unterrichten, muss sich Infos zum Gehalt selbst raussuchen usw
Ich halte fest: in Vorarlberg gehen immer mehr Lehrer nach Liechtenstein/Schweiz wegen dem höheren Gehalt und die Lösung ist logischerweise die Verbesserung des Images, nicht des Gehaltes. Erschließt sich mir nicht ganz.
Call me surprised, Lehrermangel ist nix neues und die Schulen sind seit Februar auf Durchseuchung geschaltet und schon davor war war Infektionsschutz unzureichend. Depperte Kombination. Wie immer 0 Vorsorge und großes jammern hintennach.
das hat alles mit der sinnlosen umstellung des studiums begonnen und niemand wills wahrhaben.
dann kommt dazu, dass die bezahlung zum teil sehr mau ist und man irrsinnige verantwortung, dafür aber quasi keinen respekt, hat. perfect combination for disaster.
Ehrlich gesagt wundert mich das jetzt etwas. Ich weiß von diversen Bekannten, dass es inzwischen extrem schwer ist noch den Job zu bekommen, den man auch will. Auf eine einzelne Mathematik Vollzeitstelle (im städtischen Bereich) kommen aktuell knappe 100 Bewerber:innen und es ist mehr als üblich, dass man nach dem Studium erstmal parallel an 2-3 Schulen unterrichten muss. Eventuell liegt das aber auch daran, dass es sich dabei um Oberstufen/BHS-Lehrstellen handelt.
Bin selber grade im Lehramtstudium und frage mich langsam warum ich mir den Scheiß überhaupt antue.
Ganz check ichs ja ned muss ich jetzt sagen.
Es fehlen in absolut jeder Sparte massiv Arbeitskräfte.
Die Arbeitslosenzahlen steigen aber nicht.
Wo sind die ganzen Leute hin ??
Ich finde interessant, dass die Diagramme aus dem Artikel zeigen, dass es jetzt mehr Lehrer gibt als jemals zuvor – bei nicht deutlich mehr Schülern.
Mit dieser Deppenregierung die nur 30% der Wähler hinter sich hat wird man keine Probleme lösen können.
Es gehören Neuwahlen her. Da werden zwar nur neue Versager gewählt, so das sich eh nix ändern wird aber zumindest die alten Versager sind dann weg.
Österreich hat ein ziemlich grosses Problem.
> Gerade der Berufseinstieg sei für Junglehrerinnen und -lehrer mit mehr Stress verbunden, da man alle Unterrichtsmaterialien erst erstellen müsse und noch weniger Erfahrung mitbringe, berichtet etwa ein Geografie- und Sportlehramtsstudent.
Ausgerechnet die Owezaherer-Fächerkombo nehmen’s für ein Interview…
Diese Grafiken in dem Artikel sind so nichtssagend. Schüler/Lehrer wäre wesentlich sinnvoller.
Auch interessant ist, dass Lehrer zwischen Bundessländern wechseln wollen aber das nicht dürfen. Die Länder gehören endlich abgeschafft.
>bis hin zu den Professoren
ähm…das wir diese Lächerlichkeit immer noch aufrechthalten…
Das Studium ist auch absolut fürn Orsch. Dauert 6 Jahre und dann darfst dich auch noch mit der grottigen Organisation von Uni Wien und Co. für Praktikas abärgern. Keinen Platz bekommen? Pech du Wappler, viel Spaß die Verkettungen nachzuholen. Hat mich 2 Semester gekostet wegen dem Heislverein.
Es gibt keinen Lehrermangel im Schulsystem. Es gibt einen Mangel an Geld. Meine Theorie ist das man sich am Schulsystem schlecht selbst bereichern kann. Schwierig dort die Millionen in die eigene Tasche zu schaufeln, deswegen ist das Interesse niedrig.
Bin schon gespannt wann die mal draufkommen, dass uns demografisch einfach die Menschen ausgehen. Fast als ob wir ein Zuwanderungsland wären…
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Österreich in Sorge:
Uns fehlen die Fachkräfte
Uns fehlen die Lehrkräfte
Uns fehlen die Lehrlinge
Uns fehlt eine fähige Regierung
Uns fehlt etwas
Sehs bei meiner Frau. Studiert 6 Jahre für die Sekundarstufe: keine Verbeamtung, niedrigere Bezahlung, Wertschätzung effektiv auf 0 (von Eltern, Bildungsministerium und Bildungsdirektion), esotherische Pädagogikkurse mit Kerzenkreis und Handauflegen -> 1x fehlen (außer Corona/schwere Krankheit)=wirst ausm Kurs geworfen ->durfte fast schon betteln um auf ein Begräbnis zu dürfen, wirst im Studium von den Profs behandelt wie Dreck…
Wär sie 2 Jahre früher auf die Welt gekommem: Verbeamtung, besseres Gehalt, nur 3Jahre studieren…
Aber ja, ham so viel Lehrermangel, dass der selbe Lehrinhalt von 3 auf 6Jahre ausgedehnt wird und die Konditionen massiv verschlechtert werden.
Grüße an die School of Education nach Salzburg an der Stelle. Eure Inkompetenz würd euch in jedem Betrieb den Job kosten.
Das Problem bei uns ist, dass wir zwar Bewerbungen bekommen, diese aber oft nur ein paar Stunden neben dem Studium arbeiten wollen. Viele verstehen dabei leider nicht, dass der Job dabei aber nicht nur aus dem Unterricht in der Klasse und dessen Vorbereitung besteht, sondern auch sehr viel organisatorisches dabei anfällt (Projekte planen; Klassen übernehmen etc.). Wenn man das dann anspricht, wollen sie oft nicht mehr.
Wenn man sich den Bewerbungsprozess ansieht dann ist es kein Wunder, dass man keine Quereinsteiger findet.
Bin es als IT’ler gewohnt, dass sich die Firmen um einen reissen. Man vergibt “Vorstellungsgespräche” an die Firmen.
Als potentieller Lehrer ist man absoluter Bittsteller, erfährt erst in Monaten ob man genommen wird, bekommt keinerlei Infos zu nebenbei unterrichten, muss sich Infos zum Gehalt selbst raussuchen usw
Ich halte fest: in Vorarlberg gehen immer mehr Lehrer nach Liechtenstein/Schweiz wegen dem höheren Gehalt und die Lösung ist logischerweise die Verbesserung des Images, nicht des Gehaltes. Erschließt sich mir nicht ganz.
Call me surprised, Lehrermangel ist nix neues und die Schulen sind seit Februar auf Durchseuchung geschaltet und schon davor war war Infektionsschutz unzureichend. Depperte Kombination. Wie immer 0 Vorsorge und großes jammern hintennach.
das hat alles mit der sinnlosen umstellung des studiums begonnen und niemand wills wahrhaben.
dann kommt dazu, dass die bezahlung zum teil sehr mau ist und man irrsinnige verantwortung, dafür aber quasi keinen respekt, hat. perfect combination for disaster.
Ehrlich gesagt wundert mich das jetzt etwas. Ich weiß von diversen Bekannten, dass es inzwischen extrem schwer ist noch den Job zu bekommen, den man auch will. Auf eine einzelne Mathematik Vollzeitstelle (im städtischen Bereich) kommen aktuell knappe 100 Bewerber:innen und es ist mehr als üblich, dass man nach dem Studium erstmal parallel an 2-3 Schulen unterrichten muss. Eventuell liegt das aber auch daran, dass es sich dabei um Oberstufen/BHS-Lehrstellen handelt.
Bin selber grade im Lehramtstudium und frage mich langsam warum ich mir den Scheiß überhaupt antue.
Ganz check ichs ja ned muss ich jetzt sagen.
Es fehlen in absolut jeder Sparte massiv Arbeitskräfte.
Die Arbeitslosenzahlen steigen aber nicht.
Wo sind die ganzen Leute hin ??
Ich finde interessant, dass die Diagramme aus dem Artikel zeigen, dass es jetzt mehr Lehrer gibt als jemals zuvor – bei nicht deutlich mehr Schülern.
Mit dieser Deppenregierung die nur 30% der Wähler hinter sich hat wird man keine Probleme lösen können.
Es gehören Neuwahlen her. Da werden zwar nur neue Versager gewählt, so das sich eh nix ändern wird aber zumindest die alten Versager sind dann weg.
Österreich hat ein ziemlich grosses Problem.
> Gerade der Berufseinstieg sei für Junglehrerinnen und -lehrer mit mehr Stress verbunden, da man alle Unterrichtsmaterialien erst erstellen müsse und noch weniger Erfahrung mitbringe, berichtet etwa ein Geografie- und Sportlehramtsstudent.
Ausgerechnet die Owezaherer-Fächerkombo nehmen’s für ein Interview…
Diese Grafiken in dem Artikel sind so nichtssagend. Schüler/Lehrer wäre wesentlich sinnvoller.
Auch interessant ist, dass Lehrer zwischen Bundessländern wechseln wollen aber das nicht dürfen. Die Länder gehören endlich abgeschafft.
>bis hin zu den Professoren
ähm…das wir diese Lächerlichkeit immer noch aufrechthalten…
Das Studium ist auch absolut fürn Orsch. Dauert 6 Jahre und dann darfst dich auch noch mit der grottigen Organisation von Uni Wien und Co. für Praktikas abärgern. Keinen Platz bekommen? Pech du Wappler, viel Spaß die Verkettungen nachzuholen. Hat mich 2 Semester gekostet wegen dem Heislverein.
Es gibt keinen Lehrermangel im Schulsystem. Es gibt einen Mangel an Geld. Meine Theorie ist das man sich am Schulsystem schlecht selbst bereichern kann. Schwierig dort die Millionen in die eigene Tasche zu schaufeln, deswegen ist das Interesse niedrig.
Bin schon gespannt wann die mal draufkommen, dass uns demografisch einfach die Menschen ausgehen. Fast als ob wir ein Zuwanderungsland wären…
(Lehrkräfte, Pflegekräfte, Fachkräfte, IT Kräfte, Küchenkräfte, Kellner*innen, Reinigungspersonal, Lehrlinge, Akademiker*innen usw.)