Ich frag mich halt schon, wie viele bisher gejagt wurden. Das steht da ja nicht. Tausende in der Woche? 3 Ausnahmegenehmigungen für 10 Krähen im Jahr? Um welche Größenordnung ging es bisher?
Gut so!
Ich kannte einen Bauern, der hat sich mit abgeschlossen Krähen ein Mobile gebastelt, was sich vor dem Hof gedreht hat.
Es gibt so kranke Bastarde unter den Bauern und Jägern.
“… eines Lammes, dem Krähen bei lebendigem Leib die Augen ausgehackt haben sollen,”
jo bist du deppad, wos hobt’s ihr do für Killer-Krähen in der Stmk?!
Bauernlogik. Man muss das Jungwild vor den Killerkrähen schützen aber gleichzeitig muss man ja Wild bejagen weil es zuviel gibt und der Wald zerstört wird. Gleichzeitig wird das Wild von den Jägern angefuttert. Und vollen Ersatz wollen Sie auch noch. Gleichzeitig ist das Gemüse und Obst so sauteuer.
Oida…
Ähnlich wie die Pest, waren Killerkrähen-Horden im Mittelalter eine ständige Gefahr.
Meine Forderung:
Schreckschusswaffen und Vogelschreck für alle ab 12.
Krähen erschießen. Rupfen. Braten. Verspeisen und so etwas gegen den Inflationsdruck tun. Olé!
Einen gewissen Vergrämungseffekt könnte man durch Intensivbejagung wohl erreichen. Die Kosten dafür würden den Nutzen aber wohl weit übersteigen – ausserdem weichen sie dann lediglich auf andere Flächen aus.
Populationsreduktion wäre wohl über Giftköder oder Fallen machbar, aber da sind die Kollateralschäden zu gross.
Hauptsächlich ein psychologisches Problem der Bauern denke ich, man will nicht tatenlos zusehen, auch wenn der Abschuss keinen wesentlich Effekt auf die Höhe des Schadens hat.
Wenn die abgeschlossenen Krähen verwertet würden (in GB werden sie gerne verkocht, als Tierfutter taugen sie sowieso) sehe ich aber auch kein Problem an der Krähenjagd, sie sind ohnehin Kulturfolger mit steigender Populationsgrösse.
Man würde wohl von einer Landesweiten/Bundesweiten Regelung oder Empfehlung profitieren, ein Fleckerlteppich von Maßnahmen schiebt Probleme nur hin und her.
Eine langfristige Einstufung als jagdbares Wild eröffnet auch Möglichkeiten zur Direktvermarktung von Wildbret von Krähen durch Bauern mit Jagsberechtigung. So könnte auch eine langfristige Bestandsplanung der Krähenpopulation erstellt werden.
Edit:
Kurz: Wenn Bauern Krähen jagen dürfen ist das ein netter Nebenverdienst der eine Bestandsplanung ermöglichen könnte. Praktisch wird die Jagd aber keinen Einfluss auf die Schäden haben, da die Abschusszahlen zu gering wären. Insofern sollte man Krähen wie jedes andere jagdbares Wild ansehen und den jahrelangen Streit beenden.
Jeder Landwirt der glaubt das ihn die Krähen ruinieren hat offenkundig ein Problem – da sind die Banken mit ihren Krediten sicherlich ein grösseres Problem als die Krähen. Eventuell könnte es sein das die einfach nur schiesswütig sind und sich deshalb beschweren weil sie gerne ein paar Krähen abknallen möchten.
Zudem sollte man mal die Landwirte in der Steiermark objektiv befragen. Glaube nicht das Biolandwirte als Krähenmörder in die Geschichte eingehen möchten.
In guten Gesetzesnovellen gibt es normalerweise mindesbestande ab denen ein Abschuss erlaubt ist
Also… ich lebe hier der Nähe von Weiz. Und was es hier Krähen hat ist unglaublich. Sowas habe ich in meinem langen Leben noch niemals gesehen.
Wo früher Singvögel zwitscheren gibt es jetzt nur mehr Krähen. Die Krähen haben sich übermäßig vermehrt und nachdem es keine großen Greifvögel mehr gibt haben die auch genau gar keine Feinde mehr.
Ich sehe das ganz pragmatisch: wenn der Mensch in das Gleichgewicht eingreift und die großen Greifvögel nicht erlaubt dann ist es eben seine Aufgabe hier einzugreifen und die Krähen wieder auf ein normales Maß zu dezimieren.
Schon möglich der Bestand ist steiermarkweit zurückgegangen. Die Mistviecher sind nämlich alle hierhergezogen.
Ansonsten sind die Folgen völlig klar: Rückgang der Singvögelpopulation und in Folge ein weiteres Ausweiten des gekippten Gleichgewichts. Die Krähen plündern Felder, dezimieren Singvögel und attackieren Nutztiere udn Haustiere.
So ist das nun mal in der Natur, ist das Gleichgewicht weg dann hat das Folgen. Das hat der Mensch zu verantworten also ist es auch die Aufgabe des Menschen dieses Gleichgewicht wiederherzustellen.
Das sind keine “oamen Viecherln” das sind große Schwärme. Wers nicht glaubt braucht nur mal von Gleisdorf nach Graz zu fahren. Alle paar Meter hockt ein Schwarm Krähen um die “Früchte der Autobahn” zu ernten.
Scheiß CIA lobby
Sollen sie sie halt erwürgen wenn erschießen nicht mehr erlaubt ist …
Würd ja gern mal den Vergleich von Krähen zu zum Beispiel Elstern sehen. Hab hier Nähe Stubenberg glaub ich kaum noch Krähen gesehen, aber die Elstern sind immer geil auf unsere Maissamen 😀
Windräder aufstellen!
Ich versteh das nicht.. wir haben selbst eine Landwirtschaft und wir füttern hald die Krähen sogar ein bisschen…
Damit sind sie sogar Nutzvögel und schaden genau 0
Die verteidigen laufend, fast täglich, unsere Hühner vor den Bussarden, die lassen die gar nicht in die Nähe
Da kann man zuschaun wie die die verjagen
Vielleicht ist einfach abknallen der falsche Ansatz?
Die Vögel sind hochintelligent und hochsozial und sogar monogam soweit ich weis
Ein Jäger hat bei uns mal eine Krähe geschossen obwohl wir nicht danach gefragt haben, eigentlich sogar ein sehr illegaler schuss zwischen die Häuser durch auf einer Stromleitung, hat den kadaver dann einfach in die Wiese gschmissn und die anderen Krähen haben tagelang nach dem “Kameraden” gesucht (wir haben den kadaver weggeräumt) und “getrauert”
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Ich frag mich halt schon, wie viele bisher gejagt wurden. Das steht da ja nicht. Tausende in der Woche? 3 Ausnahmegenehmigungen für 10 Krähen im Jahr? Um welche Größenordnung ging es bisher?
Gut so!
Ich kannte einen Bauern, der hat sich mit abgeschlossen Krähen ein Mobile gebastelt, was sich vor dem Hof gedreht hat.
Es gibt so kranke Bastarde unter den Bauern und Jägern.
“… eines Lammes, dem Krähen bei lebendigem Leib die Augen ausgehackt haben sollen,”
jo bist du deppad, wos hobt’s ihr do für Killer-Krähen in der Stmk?!
https://www.youtube.com/watch?v=8tbCP7H_kZ0
Bauernlogik. Man muss das Jungwild vor den Killerkrähen schützen aber gleichzeitig muss man ja Wild bejagen weil es zuviel gibt und der Wald zerstört wird. Gleichzeitig wird das Wild von den Jägern angefuttert. Und vollen Ersatz wollen Sie auch noch. Gleichzeitig ist das Gemüse und Obst so sauteuer.
Oida…
Ähnlich wie die Pest, waren Killerkrähen-Horden im Mittelalter eine ständige Gefahr.
Meine Forderung:
Schreckschusswaffen und Vogelschreck für alle ab 12.
Krähen erschießen. Rupfen. Braten. Verspeisen und so etwas gegen den Inflationsdruck tun. Olé!
Einen gewissen Vergrämungseffekt könnte man durch Intensivbejagung wohl erreichen. Die Kosten dafür würden den Nutzen aber wohl weit übersteigen – ausserdem weichen sie dann lediglich auf andere Flächen aus.
Populationsreduktion wäre wohl über Giftköder oder Fallen machbar, aber da sind die Kollateralschäden zu gross.
Hauptsächlich ein psychologisches Problem der Bauern denke ich, man will nicht tatenlos zusehen, auch wenn der Abschuss keinen wesentlich Effekt auf die Höhe des Schadens hat.
Wenn die abgeschlossenen Krähen verwertet würden (in GB werden sie gerne verkocht, als Tierfutter taugen sie sowieso) sehe ich aber auch kein Problem an der Krähenjagd, sie sind ohnehin Kulturfolger mit steigender Populationsgrösse.
Man würde wohl von einer Landesweiten/Bundesweiten Regelung oder Empfehlung profitieren, ein Fleckerlteppich von Maßnahmen schiebt Probleme nur hin und her.
Eine langfristige Einstufung als jagdbares Wild eröffnet auch Möglichkeiten zur Direktvermarktung von Wildbret von Krähen durch Bauern mit Jagsberechtigung. So könnte auch eine langfristige Bestandsplanung der Krähenpopulation erstellt werden.
Edit:
Kurz: Wenn Bauern Krähen jagen dürfen ist das ein netter Nebenverdienst der eine Bestandsplanung ermöglichen könnte. Praktisch wird die Jagd aber keinen Einfluss auf die Schäden haben, da die Abschusszahlen zu gering wären. Insofern sollte man Krähen wie jedes andere jagdbares Wild ansehen und den jahrelangen Streit beenden.
Jeder Landwirt der glaubt das ihn die Krähen ruinieren hat offenkundig ein Problem – da sind die Banken mit ihren Krediten sicherlich ein grösseres Problem als die Krähen. Eventuell könnte es sein das die einfach nur schiesswütig sind und sich deshalb beschweren weil sie gerne ein paar Krähen abknallen möchten.
Zudem sollte man mal die Landwirte in der Steiermark objektiv befragen. Glaube nicht das Biolandwirte als Krähenmörder in die Geschichte eingehen möchten.
In guten Gesetzesnovellen gibt es normalerweise mindesbestande ab denen ein Abschuss erlaubt ist
Also… ich lebe hier der Nähe von Weiz. Und was es hier Krähen hat ist unglaublich. Sowas habe ich in meinem langen Leben noch niemals gesehen.
Wo früher Singvögel zwitscheren gibt es jetzt nur mehr Krähen. Die Krähen haben sich übermäßig vermehrt und nachdem es keine großen Greifvögel mehr gibt haben die auch genau gar keine Feinde mehr.
Ich sehe das ganz pragmatisch: wenn der Mensch in das Gleichgewicht eingreift und die großen Greifvögel nicht erlaubt dann ist es eben seine Aufgabe hier einzugreifen und die Krähen wieder auf ein normales Maß zu dezimieren.
Schon möglich der Bestand ist steiermarkweit zurückgegangen. Die Mistviecher sind nämlich alle hierhergezogen.
Ansonsten sind die Folgen völlig klar: Rückgang der Singvögelpopulation und in Folge ein weiteres Ausweiten des gekippten Gleichgewichts. Die Krähen plündern Felder, dezimieren Singvögel und attackieren Nutztiere udn Haustiere.
So ist das nun mal in der Natur, ist das Gleichgewicht weg dann hat das Folgen. Das hat der Mensch zu verantworten also ist es auch die Aufgabe des Menschen dieses Gleichgewicht wiederherzustellen.
Das sind keine “oamen Viecherln” das sind große Schwärme. Wers nicht glaubt braucht nur mal von Gleisdorf nach Graz zu fahren. Alle paar Meter hockt ein Schwarm Krähen um die “Früchte der Autobahn” zu ernten.
Scheiß CIA lobby
Sollen sie sie halt erwürgen wenn erschießen nicht mehr erlaubt ist …
Würd ja gern mal den Vergleich von Krähen zu zum Beispiel Elstern sehen. Hab hier Nähe Stubenberg glaub ich kaum noch Krähen gesehen, aber die Elstern sind immer geil auf unsere Maissamen 😀
Windräder aufstellen!
Ich versteh das nicht.. wir haben selbst eine Landwirtschaft und wir füttern hald die Krähen sogar ein bisschen…
Damit sind sie sogar Nutzvögel und schaden genau 0
Die verteidigen laufend, fast täglich, unsere Hühner vor den Bussarden, die lassen die gar nicht in die Nähe
Da kann man zuschaun wie die die verjagen
Vielleicht ist einfach abknallen der falsche Ansatz?
Die Vögel sind hochintelligent und hochsozial und sogar monogam soweit ich weis
Ein Jäger hat bei uns mal eine Krähe geschossen obwohl wir nicht danach gefragt haben, eigentlich sogar ein sehr illegaler schuss zwischen die Häuser durch auf einer Stromleitung, hat den kadaver dann einfach in die Wiese gschmissn und die anderen Krähen haben tagelang nach dem “Kameraden” gesucht (wir haben den kadaver weggeräumt) und “getrauert”