Bissl bearbeitet aber true

13 comments
  1. Tjoa, 6 Jahre mindeststudienzeit für Mittelschule ist halt schon eine Nummer. Kann verstehen, dass da vielen keinen Bock drauf haben. 6 Jahre für’s Gymnasium ist dann schon wieder eher gerechtfertigt denke ich mir.

    Hab letztens mit einer angehenden Lehrerin auf Bayern gequatscht. Sofern du dich dort verbeamten lässt bist auch Gehaltstechschnisch meilenweit entfernt.

  2. Was erwartest wennst Informatik, Physik und Chemie Lehrern 2.700 brutto bietest für eine 6 jährige Ausbildung.
    Da kriegst in den Fächern mit einem. Bsc schon zumindest das gleiche bezahlt mit deutlich besseren Aufstiegschancen.

  3. Wir sollten den Weg ins Klassenzimmer auf jeden Fall noch einfacher gestalten, damit wirklich jeder psychisch labile unterrichten darf.

  4. Weil 9 Wochen Urlaub im Sommer und ein Gehalt welches die meisten in der Wirtschaft nie und nimmer kriegen würden ja wirklich schlecht sind.

  5. Wenn du den Studentensatz von einem Lehrer ausrechnest und ihn dann mit dem von “Topverdienern” in Consulting, Banking oder Industrie vergleichst, wirst du merken, dass ein Lehrer doch recht gut verdient.

  6. Meine Frau ist (wie unten gepostet) wie gesagt Lehrerin.

    Manchmal denk ich mir, das mitunter unangenehmste an dem Job ist eigentlich die Tatsache, **dass du halt vornehmlich mit lauter “Lehrern™️” zusammenarbeitest.** Also den stereotypen

    * unflexiblen
    * freizeitverwöhnten
    * Normalberufs- und Realitätsfremden

    Als motivierte / engagierte Lehrerin treibt einen die Art der, dem Lehrerklischee voll und ganz entsprechenden, Kolleg:innen oft richtig in’s Berufssstandsschämen.

    Glaub es gibt ganz wenige Lehrer:innen, die einen richtigen Berufsstolz haben.
    Da kannst beim Gehalt noch so viel nachbessern – Wenn der Beruf ein Prestigeproblem hat, zieht er halt dann *eher* die “puh … werd ich halt Lehrer…” Klientel an.

  7. Ich überleg mir schon etwas länger ob ich nicht Lehramt machen soll. Würde das glaube ich schon ganz spannend finden

  8. 1. wird ja schon gemacht
    2. wird auch schon gemacht, will hald niemand
    3. wird auch schon gemacht

  9. Quereinsteiger einzustellen seh ich als kritisch
    (hängt aber auch immer von der Branche, Berufserfahrung, “Berufsblindheit” ab)

    Ich ging in eine HTL, somit waren meine technischen Lehrer alle Quereinsteiger und sie waren pädagogisch ein kompletter Reinfall. Auf der anderen Seite gab es auch die allgemeinbildenden Lehrer, die Lehramt studiert haben. Sie waren pädagogisch, menschlich und als Lehrer deutlich besser und ambitionierter unterwegs als die technischen Lehrer. Die technischen Lehrer waren Diplom Ingenieure mit einem Jahr Ausbildung auf der PH (manche Lehrer hatten garkeine Ausbildung auf der PH, manche eine längere). Ob sie irgendwas aus der PH mitgenommen haben, bezweifel ich…
    Meine Mitschüler und ich haben uns immer gesagt: “Die HTL-Lehrer sind die in der Industrie gescheiterten Ingenieure”

    Zudem hatten wir auch Werkstättenlehrer (Praxisunterricht). Diese Lehrer waren ein noch größerer Reinfall als die technischen Lehrer. Die Werkstättenlehrer haben irgendeinen Lehrberuf gemacht, waren nach paar Jahre Berufserfahrung auf einer Quereinsteiger Umschulung, das wars. Wie sie unterrichtet haben, was sie unterrichtet haben, wie sie benotet haben…. Ich bekam im Praxisunterricht teilweise Unterlagen aus 1980…. Manchmal habe ich mich gefragt “Ist der Typ da gerade bekifft?”

    Gleichzeitig kann ich aber auch verstehen, wieso das System Quereinsteiger benötigt. Aber bitte besser vorbereitete Quereinsteiger für den Beruf.

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