Kein Ausgleich für die Teuerung: Ökonomen erwarten höchsten Reallohnverlust seit Jahrzehnten

11 comments
  1. >Die Lohnabschlüsse werden unter der Inflationsrate bleiben, um die “Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung” nicht zu gefährden.

    Und ich Dummerchen hab gedacht man braucht Mitarbeiter um wettbewerbsfähig zu sein. Ach herje.. Wie naiv von mir.

  2. Das ganze Spiel hört dann halt an dem Punkt auf wo die Leute lieber kündigen und arbeitslos Zuhause bleiben als das verdiente Geld für die Fahrt in die Arbeit auszugeben…
    Für einen großen Teil der Österreicher gehts halt nicht ohne Auto und ich hab keine Ahnung wie sich eine Friseurin etc. die Fahrt in die Arbeit leisten soll bei den Preisen..

  3. > Werden Staatsbedienstete die großen Verlierer?

    > Hier werde der Staat versuchen, die hohen Einmalzahlungen und Steuererleichterungen ins Spiel zu bringen, die als Antwort auf die Teuerung beschlossen wurden, um damit niedrigere Lohnabschlüsse durchzusetzen. In den vergangenen Inflationskrisen waren es jedenfalls oft Staatsbedienstete, die am Ende tatsächlich Lohnverluste hatten.

    Beamtenbashing im Herbst incoming – und dann wird vergessen, dass der Facharbeiter vom Bauhof, die Kindergärtnerin und die Gemeindebuchhalterin irgendwas zw. 1.700 und 1.900 netto verdienen und auch auf jeden Euro schauen müssen.

    Zwei meiner Bekannten (Bauhofarbeiter wurde von ortsansässigen Bauunternehmen abgeworben + Buchhalterin wechselt als Assistentin zu Steuerberater mit 3 Tagen Homeoffice und 400 Euro netto im Monat mehr) haben heuer schon vom Öffentlichen Dienst in die Privatwirtschaft gewechselt und zB. eine Mitarbeiterin mit Matura oder passenden Lehrabschluss in der Finanzabteilung einer Gemeinde findest eh kaum noch…aber hauptsache hohe Einmalzahlungen (Energiegutschein..yeah) hats gegeben…

  4. Die Leier gibts doch eh jedes Jahr.
    – Geht es der Wirtschaft gut > ein guter Abschluss geht diesmal nicht der würde nur das leichte Wachstum jetzt umbringen.
    – Geht es der Wirtschaft schlecht > uns gehts so schlecht, seits mal a bissl solidarisch.
    Als Arbeitnehmer bist so oder so gfickt.

  5. Keine Sorge, das betrifft nur die die vorher noch nicht am unteren Limit waren. Dort erwarten uns dann eh angepasste Sozialhilfen, die sicher eh noch von irgendwem gezahlt werden.

  6. Dann werd ich eben genötigt sein noch mehr zu Faulenzen, noch weniger die heimische Wirtschaft zu beanspruchen und noch mehr von meinem Lohn ich echte Wirtschaftsräume zu investieren um nicht dem Siechtum dieses Staates ausgeliefert zu sein.

    Man kann sich vorstellen wo wir hier in 20-30 Jahren sein werden, da kommen die Polen zu uns auf Sextourismus.

  7. Unsere unfähigen Gewerkschaften werden das natürlich traditionell wieder verkacken. Da lassen sich Lehrbuben wieder hirnlos von der WKO über den Tisch ziehen lassen.

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