Wie funktionieren diese Zeitungstaschen?

24 comments
  1. Ich hab es in mehrere Städte gesehen. Aber keine Ahnung wie man benutzt das. Man bezahlt für ein Jahr lang und dann bekommt Schlüssel?

  2. Am Sonntag, oben geldeinwerfen und Zeitung nehmen. Gibt auch gratis Zeitungen, da fällt der erste schritt weg,

  3. Gratis Kreuzworträtsel am Sonntag. Du gehst hin und je nachdem wie gschamig du bist oder gschissen deine Nachbarn, tust halt so als würdest dich erbarmen den armen Qualitätsprintmedien was zu spenden und dann nimmst dir die Zeitung raus. Cheers.

  4. Die Sonntagszeitungen sind gratis, und im Preis der Wochenausgaben einkalkuliert. Wennst magst, kannst trotzdem einen Euro spenden.

  5. Natürlich zahlt sich das finanziell direkt nicht aus, aber die Reichtweite ist dadurch viel höher – und dadurch zahlt es sich wieder mehr aus, weil mehr Förderung und mehr EUR/Werbung

  6. In dem Fall sind es öffentliche Klopapierhalter die nur Sonntags befüllt werden. Da Sonntags am Tag des Herren an die Armen gedacht wird, die sich kein Klopapier leisten können

    /s falls ned offensichtlich

  7. Die Österreich ist eine “Zeitung” die vorrangig Werbung und APA-Artikel in einfacher Sprache mit vergrößerten Bildern publiziert. Mit diesen Taschen wird am Sonntag Geld für das Qualitätsmedium verlangt, dass dieses aber nicht wert ist.

  8. Den Zeitungen ist es tatsächlich egal, ob du dafür zahlst oder nicht, weil sie ohnehin mehr mit ihrer Reichweite und den Anzeigen drin verdienen.

  9. Das System mit den stummen Verkäufern in Österreich ist recht einzigartig. Während in DE/CH seit Jahrzehnten Automaten sicherstellen, dass nur der, der zahlt was rauskriegt, finanzieren sich die Sonntagszeitungen über den Anzeigenverkauf. Anzeigen in der Sonntagskrone sind teurer, weil sie mehr Leute erreicht – nämlich auch die, die sich sonst keine Zeitung kaufen. Früher hab ich sie mir auch immer ~~gefladert~~ gegen einen kl. Centbetrag gekauft, allerdings ist die Qualität der Krone am Sonntag echt mies. Wenn Leute dennoch den richtigen Betrag reinwerfen, hilft das, den Vertrieb zu finanzieren, kostendeckend wird es aber nie.

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    edit: die die Zeitungen aufstellen und dann gegen späten Nachmittag wieder abholen tun mir echt leid. Die fahren die ältesten Schüsseln, die kaum ein Pickerl mehr bekommen und bekommen wohl einen Schas für die Hackn, und müssen das Auto/Benzin selber zahlen.

  10. Man nimmt alle raus (ohne zu zahlen) und entsorgt sie oder heizt damit ein. Das hilft ein bisschen gegen die Verblödung der Bevölkerung.

  11. Wenn befüllt Sackerl aufklappen, Zeitung raus, Sackerl zuklappen. Geld unabsichtlich vergessen einzuwerfen, schauen ob irgendwo Kameras sind, Polizei steht oder dich die böse Nachbarin beobachtet, weitergehen.

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