Die reichsten Menschen Österreichs 2022

24 comments
  1. >Die Zahl der Milliardäre ist seit dem Vorjahr von 46 auf 49 gestiegen. Dietrich Mateschitz ist weiterhin mit Abstand die reichste Einzelperson.

    >Wien – Das Vermögen der 100 reichsten Österreicher ist im Vergleich zum Vorjahr in etwa gleich geblieben. Wie schon 2021 besaßen diese gemeinsam rund 200 Mrd. Euro, geht aus einer aktuellen Analyse des trend hervor. Zurückzuführen sei die Stagnation unter anderem auf die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs. An der Spitze der reichsten Österreicher rangieren weiter die Familien Porsche und Piech (41,6 Mrd. Euro) und Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz (24,9 Mrd. Euro).
    Da sich das Vermögen der VW-Eigentümerfamilien Porsche und Piech aber auf Dutzende Personen aufteile, sei Mateschitz mit Abstand die reichste Einzelperson in Österreich. Im Vorjahr wurde dessen Vermögen noch auf 16,4 Mrd. Euro geschätzt. Der erneute Sprung lasse sich mit dem konstanten Wachstum und der hohen Profitabilität des Getränkeherstellers erklären.

    >Auf Platz drei landete wie im Vorjahr Elisabeth Schaeffler, die gemeinsam mit ihrem Sohn Georg Continental-Großaktionärin ist und ein Vermögen von 6,4 Mrd. Euro besitzt. Das Vermögen Schaefflers, das auf Anteile an den beiden Automobilzulieferern Contintental und Schaeffler gründet, reduzierte sich infolge von Lieferkettenproblemen und gestiegenen Energiekosten jedoch um rund 3 Mrd. Euro, schreibt der trend.

    >Auf Platz 4 (5,4 Mrd. Euro) folgte die Familie Wlaschek, die Nachfolgen des 2015 verstorbenen Milliardärs und einstigen Billa-Gründers Karl Wlaschek. Den fünften Rang belegte der Wiener Immobilienunternehmer Georg Stumpf (5 Mrd. Euro). Unverändert auf Platz 6 lag der Immobilien-Investor Rene Benko mit einem Vermögen von 4,9 Mrd. Euro. Weiter abgerutscht ist Novomatic-Gründer Johann Graf, der im Vorjahr den fünften Platz belegte und sich nun auf Rang 7 in der Liste einreiht.

    >Unter den österreichischen Start-up-Gründern, deren Unternehmen mittlerweile Unicorn-Status besitzen, also mit über einer Milliarde Euro bewertet sind, lagen Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal von N26 mit einen Privatvermögen von jeweils 800 Mio. Euro vorne (Platz 58 im Gesamtranking). Die Bitpanda-Gründer Eric Demuth, Paul Klanschek und Christian Trummer (Platz 83) kamen jeweils auf 400 Mio. Euro. Die Plattform hatte im vergangenen Jahr den Einhorn-Status erreicht, kämpfte zuletzt aber mit den Einbrüchen am Kryptomarkt. Ebenfalls in den Top-100 scheinen die GoStudent-Gründer Gregor Müller und Felix Ohswald mit einem Vermögen von je 250 Mio. Euro auf.

    >Insgesamt zählte der trend 49 Milliardäre in Österreich, um 3 mehr als 2021. Die Vermögenskonzentration dürfte in Österreich dadurch weiter steigen. Derzeit besitzen 400 Superreiche rund ein Drittel des Finanzvermögens in Österreich, so der “trend” unter Bezugnahme auf den rezenten “Global Wealth Report”. Die Ungleichheit sei dabei deutlich stärker ausgeprägt als in anderen Ländern.

    >Mit Empörung reagierten die Arbeiterkammer (AK) und der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) auf die Reichenliste. Es brauche angesichts der hohen Inflation und der steigenden Zahl an Milliardären dringend eine Steuererhöhung für Superreiche. “Auch wenn die Regierung diese Steuer derzeit nicht einführen will, lassen wir uns nicht bremsen. Wir werden weiterhin eine laute Stimme für höhere Steuern für sehr Reiche sein”, sagte AK-Präsidentin Renate Anderl in einer Aussendung. 

  2. Nur mal zum Vergleich wie groß die Dimension zwischen Million und Milliarde ist:

    1 Million Sekunden sind 11,5 Tage,
    1 Milliarde Sekunden sind 11.574 Tage (31 Jahre und 259 Tage)

  3. So und jetzt alle gemeinsam:

    Die Mindestsicherungsbezieher sind die die den Staat zerstören!

    Und noch ein Bonus zum üben:

    Der böse böse Abteilungsleiter verdient 6000€ Brutto! Dem gehört sofort alles weggenommen!

    —-
    So ungf der Tenor den man die letzten Jahre von der Politik geimpft bekommt. Schauts mal dass die da auf dem Bild sich an der Gesellschaft beteiligen. Oder deren steuerflüchtigen Firmenkonstruktionen (aka Privatstiftung und co)

  4. Rechnet man es um, so hätte Mateschitz von seiner Geburt an jeden Tag 842.992 Euro verdienen müssen um an sein jetziges Vermögen zu kommen.
    Nur falls irgendjemand glaubt mit härter Arbeit könnte man so reich werden.

  5. Wenn wir Porsche & Piechs gesamtes Vermögen nehmen würden dann könnten wir uns 2 Monate von Österreichs Ausgaben (2021) finanzieren

  6. Dumme Frage aber rechnet man da auch den Firmenwert mit oder ist das nur das Geld was die Person in Form von Wertanlagen, Cash und Besitz hat?

  7. Niemand hier word jemals so viel Geld haben. Bitte wählts so dass das Geld fairer verteilt wird. Alle anderen Parteien bereichern nur sich selbst.

  8. Warum darf einer von der Novamatic so reich sein? Hab noch nie jemanden gehört der die Novamatic als Bereicherung unserer Geselschaft angesehen hat. Man hört nur negatives trotzdem machen die so viel Geld… .

  9. Wenn ich mir die Kommentare so durchlese, trauere ich um die Finanzbildung in Österreich. Das Geld existiert als solches nicht, dass sind einfach nur die Anteile an den Firmenwerten.

  10. Aus Interesse: Warum steht bei Wlaschek-Erben und bei Porsche&Piech-Auto?

    Lebt leicht Ferdinand Porsche als Gründer noch und hat nix geerbt?

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