ok.

38 comments
  1. Genau, EU is schuld, da kann man gar nix machen in Österreich.

    5 Wochen später, Blitzumfrage 70% der Österreicher sind EU gegenüber negativ eingestellt.

    Die Grünen: surprised Pikachu face

  2. Was kann denn die EU da was wir nicht können? Verkaufen unsere Energieanbieter den Strom dann nurnoch ins Ausland oder worum solls da gehen?

  3. Vor kurzem hat Kogler die Debatte um die Teuerungen noch als Hysterie bezeichnet.
    Auch Sozialminister Rauch hat vor kurzem noch gemeint bis Herbst ist schon noch Zeit für Massnahmen, solange muss man der Regierung schon lassen.

    Scheint mir also eine klare Linie der Grünen zu sein.Nur nicht hudln, ist alles nicht so dringend.

  4. es braucht eine (temporäre?) änderung der strompreisberechnung, statt merit order prinzip muss der mix besser abgebildet werden

  5. Verrückte Welt… ÖVP fordert Preislimit dass nicht so teuer wird, und die Grünen dazu “des paaasst schu, wird schu wern!!!11”

  6. Was kenn der Statt sonst? Ich hasse es wenn Politiker dieses narrativ verfolgen “Der Staat kann da nix machen”.

    Wozu wählen wir überhaupt? Was für eine Unverschämtheit!

  7. Gut dass ich die Wappler nie gewählt habe. Auch als ich dazu verleitet war, bei der letzten Wahl. Die grünen haben sich einfach als der Inbegriff des Politikers am Futtertrog erwiesen

    Sich gegen eine Deckelung auszusprechen bedeutet, dass zahlreiche Menschen, die es sich nicht mehr leisten können, dann im Winter frierend mit Kaltwasser in ihrer schinmelnden Wohnung hocken.

  8. Ich finde das Problem bei Österreich ist dass wir immer noch ein gutes Viertel unseres Stroms importieren müssen. Ja wir sind im Vergleich einer der grünsten Länder wenn es um Energiegewinnung geht aber wir können nicht 100% unseres Stroms verwalten wenn wir nur 75% davon selber generieren

    EDIT: sind sogar 34% laut statista, zumindest im Jahre 2020

    [2020 hatte Österreich einen Stromverbrauch von ~70.3 Terrawattstunden](https://de.statista.com/statistik/daten/studie/325788/umfrage/stromverbrauch-in-oesterreich/) und davon sind ganze [24.52 importiert](https://de.statista.com/statistik/daten/studie/325080/umfrage/stromimport-oesterreichs/)

  9. Dass der Staat die Preise kappt war früher mal keine populistische Story, sondern die übliche (und einzige) Vorgehensweise. Ab den 1990ern hat man dann halt geglaubt, dass Metrit-Order und (Teil)Privatisierungen eine gute Idee sind.

    Tjo, zum Glück wurde wenigstens nicht das komplette Tafelsilber verkauft.

  10. Und er hat völlig recht damit. In der Praxis ist die Folge von politischen Preisdeckel ein Angebotsknappheit. Damit löst die Mikl die Stromkrise erst richtig aus. Viel zu zahlen ist scheiße, keine Frage, ein Blackout ist aber keine Alternative.

  11. Man könnte auch über eine übergewinnsteuer nachdenken und eine soziale Verteilung der Steuereinnahmen aus dieser Steuer an sozialbedürftigere Haushalte.

    andere eu länder streben das zumindest an.

    wäre schneller machbar als diese bescheuerten strommarktregeln zu ändern.

  12. Komisch, dass die IKB (Innsbrucker Kommunalbetriebe) den Neukundentarif immer noch mit knapp 9 Cent/kwh anbieten können.

  13. Beihilfen für niedrige Einkommen: gerne

    Aber allgemein für jeden ist sowas ein Blödsinn. Warum sollte ich mit meinem Steuergeld die Strompreisdeckelung für Menschen finanzieren die sich die Strompreise sowieso locker leisten könnten?

  14. Und so zu tun als könnte man ganz schnell auf erneuerbare Energie umsteigen und dass 40.000 Wasserkraftwerke 20.000 Windräder und eine Fläche mit Photovoltaik in der Größe von Wien keine Umweltlichen Schäden verursachen ist kein Populismus?

  15. Interessant, dass die Aussage ursprünglich von unserem Finanzminister (ÖVP) kommt, aber es wird hier im Sub halt wirklich gern aufn Kogler hingehauen:

    https://orf.at/stories/3275440/

    Und btw: recht habens beide! Der Strommarkt ist mittlerweile international so verflochten, das wäre einfach dumm und viel zu teuer, das im Alleingang anzugehen, da gehört halt eine Gesamt-Europäische Lösung her!

  16. Was eigentlich als Österreich-interne Lösung gehen müsste wäre nicht den Strompreis ansich zu deckeln, also den Anbieter verlangen zu lassen was er will.

    Aber jede Staatsbürger kann seine Jahresabrechnung einreichen und bekommt zb. alles über 20 Cent pro kWh retour (ähnlich dem Energiekostengutschein).

    Kann man dann zb. auch schön deckeln indem zb. maximal 7.500 khW pro Anschluss förderbar sind (damit nicht die Bitcoin Miner ihren Strom finanziert bekommen).

    Und man kann das ganze auf Privathaushalte beschränken.

  17. Es ist ja nicht so, dass nur die Deckelung verweigert wird. Man sträubt sich auch gegen jede andere Entlastungsmaßnahme. Das grenzt schon an Arbeitsverweigerung.

  18. Man muss sich halt überlegen wie die Deckelung funktionieren soll, bin mir nicht sicher was es da für Optionen gibt.
    Soll der Verkäufer nicht mehr Verlangen dürfen? Dann geht der beim Verkauf pleite.
    Soll die Steuer so angepasst werden das die Differenz ausgeglichen wird? Dann wird die Preissteigerung irgendwann die Steuer übersteigen.
    Und ich bin mir nicht sicher ob es leistbar ist wenn der Staat einfach überall nachhilft und Verluste ausgleicht, zumindest nicht auf lange Zeit, auf kurze Zeit wird’s helfen aber mir reichts alleine halt nicht.

  19. An der 5% Hürde scheitern, dann Wiederauferstehen wie Jesus persönlich und mitregieren, und dann wieder an der 5% Hürde scheitern? Die Grünen schauen echt, dass sich das irgendwie ausgeht

  20. Also, das verstehe ich vollkommen! Ich mein wie soll ich ohne meine tolle Verbund-Dividende meinen dritten Porsche finanzieren?

    Der Oberschicht geht es schon so schlecht, dass sie ihre Ballkleider verkaufen und auf Psychopharmaka und Alkohol zurückgreifen müssen. Die können wir nicht noch mehr belasten!

    Und außerdem sind sie wichtigsten und größten Stromerzeuger (https://de.statista.com/themen/4973/energieversorger-in-oesterreich/#topicHeader__wrapper) ja nur mehrheitlich in öffentlicher Hand.

    Was sollte der Staat da schon tun können als Mehrheits-Eigentümer?

  21. Was die Grünen nach den 10 Wochen Sommerurlaub machen werden:

    1. EU wegen Atomkraft verklagen
    2. CO2 Steuer einführen
    3. Aus dem Nationalrat fliegen

  22. vllt meint er damit dass die heimischen Erzeuger ihren Strom dann an einen Mehrbieter aus EU Markt verkaufen, und kein Erzeuger ausm EU-Ausland zu den Konditionen verkaufen will?

    Unsere Stromnetze sind ja keine Inseln, und wir können unseren Bedarf ned alleine stillen, wir sind auf Importe angewiesen

  23. Könnte der Staat als Mehrheitseigentümer beim Verbund nicht einfach den Energiepreis für private Haushalte deutlich unter dem Marktpreis festsetzen, die temporären Verluste schlucken und so eine günstige Alternative bieten, die eventuell auch den Preis anderer Anbieter beeinflusst? Warum geht das nicht?

  24. Die Politiker sind halt auch nicht geschult wie ma mit einer solchen Inflation umgeht. Googlets halt mal selbstständig a bissl herum und dann schauts für welchen Weg ihr euch entscheiden dats.

  25. Also Moment. Sagt gerade der Grüne, dem immer vorgeworfen wird, dass er in den Markt eingreifen will, dass der Markt das regelt, während die FDP, die am liebsten den Markt am liebsten alleine regeln lässt, in dem Markt eingreift? What a time to be alive 👀

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