
Mit kaltem Winter im Hinterkopf scheint Fracking plötzlich attraktiv. Gute Idee jetzt darauf zu setzen, mit schlechten (?) Aussichten diesen (Hauptmotivation) Winter zu überbrücken? Oder nur weiteres verschwenden von Ressourcen, die besser für nachhaltige(re) Quellen verwendet werden sollen?
14 comments
Ob i mit gas oder Leitungswasser heiz is ma wurscht, hauptsach warm wirds.
Wenn wir jetzt mit Fracking anfangen haben wir im Winter noch nichts davon sondern erst in 5-8 Jahren
Also selbst wenn es eine alternative wäre, würde es uns jetzt nicht helfen
Bis die Infrastruktur fürs fracking steht und betriebsbereit ist dauert es auch ein paar Jahre.
Und dann zahlt es sich schon nicht mehr aus
Fracking ist echt übel. Auch wenn die Uni Leoben meint, ein “umweltfreundliches” Prozedere entwickelt zu haben, bedeutet dies in Zeiten des Klimawandels, der zunehmenden Vertrocknung des Bodens und des Niederschlagrückganges Milliarden Liter Wasser in den Boden zu versenken und somit Dürren zu beschleunigen.
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass man da schnell mal was fracken könnt.
Aber ansich ja interessant, wie schnell da selbst in Österreich grad Dinge passieren, also zB. Solarausbau, einfach im privaten Bereich. Und dann vielleicht ein Wärmepumperl, hm? Selbst bei -5 Grad das dreifache der Stromleistung heizen? Voll die Magie he. Und eine Wärmepumpe die man umdrehen kann, is ja auch fürn Sommer geil.
Da werden sich alle mit ihrem Solar und so ur glücklich die Hände reiben. Genau das selbe hätte ohne die Zustände da grad passieren können. Man hätt sich nur vorstellen müssen, dass das Gas ja ur teuer ist. Aber na, so spar ma uns ja wirklich was dabei, und dann is geil. Weil der dumme Nachbar, der brennt sich deppat. Hehehe.
Ist nicht unbedingt das sachlichste Crossposting ad. Fracking, und nicht jeder Wasserhahn ist gleich ein Explosionsrisiko.
Aber die Probleme mit fracking sind mehr oder weniger bekannt:
-die Druckflüssigkeit kann ins Trinkwasser eintreten, was auch ohne vorher zugefügte toxische/umweltschädliche Zusätze ebenso problematische Substanzen aus den Lagerstätten ausschwemmen kann (Kohlenwasserstoffe incl Gase, deshalb brennt das Wasser), Schwermetalle, radioaktive Schwermetalle,..
-Die seismologischen bedenken: Verschiebungen und Einbrüche können Gebäude zerstören und andere Schäden verursachen
– die Chemikalien im Druckmedium sind immer Teil der Debatte, aber was die verwendeten Substanzen im (original Österreich) “Bio-fracking” betrifft…zu dem Plan weiß ich nichts (schaltet aber nicht die [radioaktiven] Schwermetalle und die Probleme mit der Stabilität des Erdbodens aus)
Ist es das wert, oder gehen wir lieber gleich den Weg weg von fossilen Energieträgern? Ich tendiere zu zweitem, aber was weiß ich schon
Für downvotes wäre eine Begründung förderlich, ich hab mir Mühe gegeben die Debatte halbwegs schlank und trotzdem realistisch zu beschreiben, und keine persönlichen Emotionen oder *irrelevanten* Meinung einfließen zu lassen
Es geht nur darum dass es gerade ein relevantes Thema ist, und was interessierte AUTler darüber denken.
Es hat mMn wenig Sinn, momentan Lagerstätten fossiler Energieträger im Inland zu erschließen. Bis es soweit ist, dass die ausgebeutet werden können, würden noch ein paar Jahre vergehen. Das Gas bräuchten wir zwar jetzt, aber hoffentlich in einigen Jahren nicht mehr. Und dann hat man eine Energiequelle verhältnismäßig teuer erschlossen, die man im Hinblick auf den Klimawandel gar nicht mehr verwenden sollte, die man aber aus Kostengründen noch ausbeuten möchte.
Die fossilen Energieträger bleiben am besten im Boden.
Ich wüsste nicht was es bringt. Kostet wie alle Alternativen ein Vermögen. Wir verwüsten dafür das Weinviertel. In 30 Jahren ist es aufgebraucht, dann geht der gleiche Mist von vorne los.
Das ist doch für die Fisch. Mach ma doch bitte gleich was gscheits.
Sehr sehr optimistische Schätzungen gehen von Anlaufzeiten von 8 Jahren aus. Die meisten sagen 10 Jahre mindestens. Realistisch sind eher 10-15 und dann sollten wir schon zur Hälfte aus den Fossilen raus sein und nicht erst recht damit anfangen, noch mehr CO2 rauszupumpen.
Und zur vermeintlich unbedenklichen Methode der Montanuni: Die ist bisher unerprobt und Fracking hat auch ohne Chemikalienverseuchung andere schlechte Nebenwirkungen, vom extremen Wasserverbrauch ganz abgesehen.
Da wàr ich, in full body without any unnecessay clothing
Jetz unabhängig von fracking, bis wir damit wirklich Gas gewinnen sollt ma schon möglichst wenig bis kein Gas mehr verbrennen (je früher desto besser). Egal wie die Gewinnung ist, du holst es ja raus ums zu verbrennen und des sollt ma lassen.
Wir sollten keine Fossilen Brennstoffe abbauen.
Das was bei uns vorgeschlagen wurde hätte – angeblich! – keinen Einfluss auf die Wasserversorgung. Aber ich kenn mich ned aus, muss dem vertrauen was man so liest zu dem Thema