Ein Deckel per se ist keine gute Lösung, vielmehr ist die Regelung zu hinterfragen, die den Marktpreis bei Strom bestimmt. Ist es für Österreich wirklich notwendig, den Strompreis zu 100% auf Basis von Gasstromerzeugung zu basieren, wenn eigentlich 80-90% aus erneuerbarer Energie bei uns erzeugt wird. In diesen Mechanismus sollte von Seiten der Regierung oder besser (aber auch aussichtsloser) von der EU eingegriffen werden.
Nein, es ist keine gute Idee und das ist doch schon oft genug kommuniziert worden warum. Man kann mit vielem, was die Regierung macht nicht einverstanden sein (bin ich auch nicht), aber dass sie sich hier ausnahmsweise nicht auf die vermeintlich einfache, aber hirnrissige populistische Lösung stürzen ist gut.
Ein Preisdeckel wäre nur eine Industriesubvention und würde den Staat extrem viel kosten. Gezielte Förderungen machen um einiges mehr Sinn und würden auch zum Strom-/Energiesparen führen. Die Preise sind ja nicht das einzige Problem, sondern, dass wir womöglich nicht genug Energie haben könnten.
Alles verstaatlichen und zum Erzeugerpreis verkaufen. Privatwirtschaft hat in da Energieversorgung mMn genau gar nix verloren, vor allem seh ichs nicht ein dass ein “100% Wasserkraft” Versorger dann seinen Strom zu solchen Preisen verkaufen darf.
* Deckel im Sinne von Hausnummer “max 25ct/kwh” => kreative Energieunternehmen werden Ihre Bepreisung ändern, also einen Weg finden die Bestandskunden anzuheben da Sie ja nun die Neukunden nicht mehr bestrafen können.
* Die Idee “80% vom Vorjahresverbrauch ist Gratis” => Ist erstens kein Deckel und zweitens nichts anderes als eine Umverteilung von Arm zu Reich.
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Ein Deckel per se ist keine gute Lösung, vielmehr ist die Regelung zu hinterfragen, die den Marktpreis bei Strom bestimmt. Ist es für Österreich wirklich notwendig, den Strompreis zu 100% auf Basis von Gasstromerzeugung zu basieren, wenn eigentlich 80-90% aus erneuerbarer Energie bei uns erzeugt wird. In diesen Mechanismus sollte von Seiten der Regierung oder besser (aber auch aussichtsloser) von der EU eingegriffen werden.
Nein, es ist keine gute Idee und das ist doch schon oft genug kommuniziert worden warum. Man kann mit vielem, was die Regierung macht nicht einverstanden sein (bin ich auch nicht), aber dass sie sich hier ausnahmsweise nicht auf die vermeintlich einfache, aber hirnrissige populistische Lösung stürzen ist gut.
Ein Preisdeckel wäre nur eine Industriesubvention und würde den Staat extrem viel kosten. Gezielte Förderungen machen um einiges mehr Sinn und würden auch zum Strom-/Energiesparen führen. Die Preise sind ja nicht das einzige Problem, sondern, dass wir womöglich nicht genug Energie haben könnten.
Alles verstaatlichen und zum Erzeugerpreis verkaufen. Privatwirtschaft hat in da Energieversorgung mMn genau gar nix verloren, vor allem seh ichs nicht ein dass ein “100% Wasserkraft” Versorger dann seinen Strom zu solchen Preisen verkaufen darf.
* Deckel im Sinne von Hausnummer “max 25ct/kwh” => kreative Energieunternehmen werden Ihre Bepreisung ändern, also einen Weg finden die Bestandskunden anzuheben da Sie ja nun die Neukunden nicht mehr bestrafen können.
* Die Idee “80% vom Vorjahresverbrauch ist Gratis” => Ist erstens kein Deckel und zweitens nichts anderes als eine Umverteilung von Arm zu Reich.