Wiener Grüne wollen städtische Brunnen zum Baden öffnen

17 comments
  1. Die Idee, dass diese Brunnen einzig zur Zierde rumstehen, ist eigentlich gar nicht so alt. Früher waren die Dinger essentiell für die städtische Wasserversorgung, für Mensch und Tier gleichermaßen. Finde es absolut nicht verkehrt, darüber nachzudenken, ob man den einen oder anderen nicht wieder einer praktischen Nutzung zuführen könnte.

    Die Leute, die das heute nur lächerlich finden, wären wohl früher auch höchste erbost gewesen, als die langhaarigen Negermusikfreunde den [**Burggarten**](https://de.wikipedia.org/wiki/Burggarten-Bewegung) besetzten und den öffentlichen Raum zur Nutzung statt reiner Zierde reklamierten.

  2. Geschickte Oppositionspolitik der Grünen. Sie machen auf die eigenen Themen – Hitze, Nutzung des urbanen Raums, … – aufmerksam und landen damit gratis in den Medien. Dafür, dass die Forderung nicht umgesetzt wird, werden eh die regierenden Parteien sorgen.

  3. Wenn ma sich überlegt wie happig dass in den Schwimmbädern wegen Chlor und Hygiene san, kann i ma des nid vorstelln.

  4. Frag mich wofür im Gänsehäufel aufwändige Filteranlagen stehen wenn die eh unnötig sind. Ein Brunnen aus dem Jahre Schnee schafft das scheinbar genauso gut

  5. Also wenn ich mir nur vorstelle, dass mein Körper mit dem grindigen, abgstandenen Wasser im Brunnen vor der Karlskirche in Berührung kommt, krieg ich schon einen Brechreiz.

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