Bei uns am Land ist das üblich. In Graz hams mich deshalb schon oft komisch angschaut und habs dann sein lassen. Wie seht ihr des so?

39 comments
  1. In Wien kaum gesehen. Vielleicht wenns eine Linie ist wo immer die gleichen Fahrgäste sind und man die Busfahrer vom sehen kennt.

    Wenn der Busfahrer extra auf mich wartet oder die Tür nochmal öffnet bedanke ich mich natürlich 👍🏻

  2. Bedanken beim Aussteigen kenn ich auch nur vom Land. Was aber sogar in Wien sehr wohl üblich ist, ist dem/der Bim-Fahrer:in zu danken wenn die Tür extra für dich nochmal aufgemacht wird, bzw. auf dich gewartet wird.

  3. War damals in Tirol eigentlich auch normal, zumindest wenn man vorne ausgestiegen ist, dass man zumindest pfiati oder sowas sagt. Detto beim einsteigen hast grias die gesagt.

    Weiß ehrlich gesagt nicht, wie es jetzt ist, lebe seit 14 Jahren in Mordor

  4. In Graz im 30er immer. Aber der ist auch winzig und hat immer die selben zwei Fahrer. Die Grüßen und verabschieden immer. Überall anders, nein.

  5. Ich muss immer vorne ein Ticket kaufen, da ich selten Bus fahre (wohn aufm Land, da gibts kein 😅) – da sag ich natürlich “Hallo ich brauch ein Ticket bitte”.
    Beim Aussteigen kommts drauf an. Wenn ich hinten weiter aussteige, dann sag ich eher nichts. Vorne dann schon so “Danke tschüss” oder so 😂

  6. Bei jeder sauberen Anfahrt einer Haltestelle wird geklatscht, beim Aussteigen hingekniet und der Boden geküsst.

  7. Eine Grazer Studentin steigt in die Straßenbahn in Wien ein und grüßt den Straßenbahnfahrer. Der darauf zu Ihr: „sans da ned so freundlich – des samma do ned gwöhnt”

  8. When I moved to Vienna 20 years ago I would thank the bus drivers – especially the night bus drivers as this is typical in the UK. They looked at me like I’d gone mad and closed the door quickly.

  9. Als ich in meinen Teeniejahren mit den Stadtwerken (ja scheiße, bin ich alt) von Wr. Neustadt nach Eisenstadt gefahren bin kannte ich irgendwann sämtliche Busfahrer – Fahrt war lang und Zeit zum tratschen war immer, wenn man so um halb 5 rum in den Bus steigt.

    Einer war dabei, der hat super grantig gewirkt, hab mich immer am besten mit ihm unterhalten. Seine Begrüßung, wenn er mich gesehehen hat: “Heit is a robnschwoaza Tog….” 😁💙

    Könnte ich heutzutage noch mit Öffis fahren würd ich mich vermutlich auch immer noch bedanken und verabschieden.

  10. In Holland:
    am Land: Verabschieden
    in der Stadt: nicht

    Ich schätze, dass das in Mitteleuropa ziemlich universell gleich ist.

  11. Hab ich zu Schulzeiten früher beim Pendeln von NÖ nach Wien immer gemacht, da ich bei der letzten Station meist als einziger ausgestiegen bin, aber generell am Land schon öfter gesehen

  12. Im Vereinigten Königreich Word auch gedankt. Ich fand’s cool und hab’s dann (vor allem auf Nachtbussen) auch bei uns angewendet. In Wien. Komisch wurde ich nicht angeschaut, aber besonders angenommen wurde der auch nicht.

  13. in wien mal einen busfahrer gehabt, der hat sich verabschiedet bei allen die aussteigen, manche haben komisch geschaut und manche die später raus sind, haben dann sich auch verabschiedet. find ich ganz lustig.

  14. Am Land beim Regionalbus beim Einsteigen und beim vorn Aussteigen verabschieden, ganz klar!

    Aber beim Stadtbus/Bim mach ich das eigentlich nie.

  15. Ich habs früher in den Bussen in Wien gemacht, also zumindest einen schönen Tag/Abend gewunschen wenn ich vorne ausgestiegen bin. Jetzt halt nicht mehr, seitdem man wegen Corona die vordere Tür gesperrt hat. Quer durch den Bus rufe ich nicht.

  16. Mein Opa hat die letzten Jahre seines Lebens bei der Endstation eines Busses gewohnt. Die Kreuzung ist Recht unübersichtlich und die Autos sind da schnell unterwegs.

    Der war den Busfahrern bekannt weil er noch mit ihnen umgedreht hat damit er auf der richtigen Straßenseite aussteigen kann. Der hat sich immer verabschiedet und bedankt.

  17. also i bedank mi nur wenn der fahrer für mi wartet wenna er mi daher rennen sieht und ma ned absichtlich vor da nasn wegfahrt.

  18. In Wien verabschiede ich mich bei der Buslinie, die bei mir daheim vorbei fährt schon auch. Is halt keine große überladene ala 13a und ich kenn die Fahrer großteils die auch zurück grüßen.

    Muss aber sagen, dass das seit Corona, wo man nimmer vorne ein und aussteigen kann, etwas abgenommen hat, das verhindert schon die Kommunikation.

  19. Stell mal vor, wie geil das wär, wenn unsere Gesellschaft nur 10% so freundlich und rücksichtsvoll wär

  20. In Finnland muss man (bzw musste man vor Covid, kA wie es jetzt ist) immer vorne beim Bus einsteigen und seine Karte scannen oder ein Ticket kaufen. Dabei war es absolut üblich dem Fahrer einen guten Morgen zu wünschen. Wenn ich (pre-panini) vorne einsteige Grüße ich auch eigentlich immer. Beim Aussteigen kommt es find ich drauf an wie voll der Bus ist, wenn kaum wer drin sitzt bedanke ich mich eher, aber bei diesen extra langen Bussen in Wien, wenn man hinten aussteigt, bekommt das der Busfahrer ja wahrscheinlich nicht mal mit ob man was sagt.
    Also ich würd sagen es kommt auf die Distanz zum Busfahrer an 🙂 Aber komisch find ich es jedenfalls nicht wenn jemand das macht. Ich finde es ist so eine Kleinigkeit die den Alltag ein bisschen erträglicher und netter macht. Selbst wenns der Busfahrer nicht mitbekommt, als Mit-Fahrgast würde ich es als positiv empfinden und nicht “komisch”.

  21. Bin in Graz, bin am Land in Tirol aufgewachsen.

    Wenn ich in der Stadt Bus fahre, oder auch zu Hause dann nicht, aber beim Pendeln in die Arbeit fahre ich jeden Tag mit so einem Minibus und kenn auch die verschienden FahrerInnen und wünsch denen immer einen schönen Tag o.ä., weil ich mit denen doch öfters plaudere.

  22. Ich mach’s nur, wenn ich den quasi kenne. Also eine Zeit lang oft die gleiche Strecke fahre, dann kenn ich den Fahrer. Aber ja, grundsätzlich bei uns in den Städten unüblich.

    In Dublin zum Beispiel gab’s auch immer ein “cheers!” für den Bus Fahrer, hat mir eigentlich gefallen. Vlt habt ich damit an.

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