70 Stunden-Woche, doch Chef feuert Kellnerin vor Urlaub – nur um sie danach wieder einzustellen

25 comments
  1. PSA: Der Heute fehlen die Eier und Stöcke den Namen des Lokals zu nennen, schenkt ihnen keinen Click.

  2. Hoffe, diese Bude geht pleite. Nicht, weil ich in irgendeiner Form möchte, dass die Angestellten ihren Job verlieren. Aber sie werden etwas Besseres finden! Was angesichts der beschriebenen Umstände nicht allzu schwierig sein dürfte. Mittlerweile habe ich einen gut gepflegten Hass auf die Gastronomie und deren Sklaventreiberei entwickelt. Und sobald Wirtschaftskammer-Spartenobmann Mario Pulker zum nächsten „hÄnDeRiNgEnD gEsUcHt!!!“ ansetzt, verspüre ich aufkommenden Spritzdurchfall.
    Wer seine Mitarbeiter derart schlecht behandelt, soll die „unsichtbare Hand des Marktes“ zu spüren bekommen. Nämlich so, dass er seine gammlige Eierspeis‘ künftig sowohl selbst kochen, servieren und die Teller auch selbst abwaschen kann. Marktbereinigung, Oida!
    Diese Ausbeuterei muss ein Ende haben.

  3. Gefühlt gibt’s in der Gastro und im Tourismus einfach die höchste Dichte an Drecksbetrieben. Klar sind bei anderen Branchen auch massiv viele Missstände zu finden, aber Tourismus/Gastro hat halt ewig lange von billigen Arbeitskräften aus dem Ausland profitiert. Die werden auch nicht zur AK gehen. Von der Politik (der Übergang vom Hotelier zum Politiker ist sowieso fließend) wurden diese Probleme über Jahrzehnte ignoriert, und die ganzen braven Leute die über Jahre auf Saison gearbeitet und wirklich einen Knochenjob hatten sind nun langsam aber sicher in Pension oder kurz davor.

    Und jetzt haben diese Möchtegern-Bonzen halt ein Problem: Via Social Media bekommt man eher Probleme mit, es gibt Portale wo man äußern kann (auch wenn dann einige diese Portale klagen).

    Ich kenne keinen fähigen Koch oder Kellner der lange auf Jobsuche war. Ich kenne aber genug Leute die wie Dreck behandelt wurden und die lernen zum Glück dazu und wechseln die Branche oder können sich die AG aussuchen.

  4. Mal abgesehen vom ekelhaftem Verhalten des Lokalbesitzers… Warum geben sich Leute sowas überhaupt so lange? Ist da einfach Angst im Spiel, keinen Job mehr zu finden? Es geht bei den unbezahlten Überstunden ja nicht nur ums Geld, da fehlt einfach jede Wertschätzung und Respekt und wenn das nicht gegeben ist, dann sollte man wirklich gehen.

  5. Frauen wie die sind dann die deren Arbeitslosengeld ein paar Wochen ab der Beendigung des Arbeitsverhältnisses gesperrt werden soll, oder was?

  6. Kann mir hier wer ein TL;DR geben, ich klicke den Link von dem Schasblatt sicher nicht. Wenn der Besitzer dem Arbeitnehmer kündigt, dann muss er den Urlaub ausbezahlen, nicht? Ausnahme Fristlose, aber die wäre ja anfechtbar, gerade wenn er sie direkt nachher wieder einstellt.

  7. auf der einen Seite ist natürlich gut, wenn dagegen etwas getan wird

    auf der anderen Seite fragt man sich schon auch, warum sowas überhaupt mitgemacht wird

    als normalo Büro 9-5 Hackler kann ich mir das absolut nicht vorstellen wieso man sowas auch nur 1 Woche mitmachen sollte

    und bei solchen Geschichten braucht man sich halt auch nicht wundern wenn in der Gastronomie kein Personal gefunden wird

    mich würd mal interessieren wie hoch die Dunkelziffer ist in der Gastro bezüglich Geschichten die in diese Richtung gehen

  8. Ist das gleiche, wie bei Mc‘Donalds nur das bei Mc‘Donalds fast jede Filiale, dass so durchzieht, Hauptsache die Franchisenehmer verdienen genug.

  9. Ich: „herst wieso haben wir so scheiss andere Gesetze als andere Berufe, ist ja nicht so, dass der Job wesentlich anstrengender is“

    Mein Arbeitskollege (wir sind offensichtlich I. Der gastro): Weil Ma in der Gastro sind. Willkommen in der Gastro.“

  10. Ich bin eigentlich gegen chinesische Methoden, aber das Punkte System für Firmen würde ich mehr als begrüßen.

  11. Die Zeitungen gehts nur nu um klicks. Richtig falsch ja nein is komplett egal Hauptsache auffallen.
    Grauslig sowos

  12. Merkwürdig das genau in solchen Branchen in denen solche Arbeitsbedingungen herrschen kaum Mitarbeiter zu finden sind. Oder wie ein Gastwirt mir sagte das Arbeitslosengeld ist zu hoch. Sarkasmus

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