SPÖ fordert Recht auf freien Zugang zur Natur

24 comments
  1. > Herr erinnerte an Zahlen der Statistik Austria, wonach ein paar Tage Urlaub im Ausland für jede vierte Person aufgrund der extremen Teuerung nicht mehr finanzierbar seien, „doch die Abkühlung in Badeseen in Österreich ist oft nicht so einfach möglich“.

    Ob da jetzt ein Recht auf Natur in der Verfassung hilft das jeder einen öffentlich zugänglichen Badesee vor der Haustür bekommt bezweifle ich mal

  2. Die sollen lieber Mal die Menschenrechte umsetzen die schon da sind, bevor sie nach neuen schreien die sie genauso ignorieren.

    Persönliche Assistenz ist ein Menschenrecht.

  3. Find arg, dass das in vielen Teilen und vor allem bei Seen nicht so ist.
    Natürlich ist Privatgrund Privatgrund, aber wenns sich um Wald, Wiese, Berg oder See handelt, sollte man da drüber gehen dürfen. Wird ja selbst der Besitzer kaum was gegen Passanten haben können.

  4. Wenn ich mir gut besuchte Wanderwege so ansehe (besonders den Müll an den Rändern) wünsch ich mir eher noch mehr gesperrte Zonen bzw Kontrollen und hohe Geldstrafen bei Umweltverschmutzung

  5. Ich hab die Donau vor der Tür.

    Und wenn ich mal an einen See will ist mir der Neusiedler See eh zu weit weg. Zudem hab ich oft tiefere Lacken bei mir im Innenhof…

  6. in tirol is sogut wie jeder see privat… lanser see in meiner Nähe kostet über 7€ eintritt plus parkgebühr…
    10€ nur um am see zu sein ohne verpflegung is an haufn kohle

  7. Ich kann gerne mal paar Bilder machen wies an den “öffentlichen” Baggerseen oder am alten Rhein hier Samstag/Sonntag morgen aussieht.

    Glasflaschen, Scherben, Plastikmüll, Tschickschachteln….die Büsche rundherum zugeschissen…man kennts

    Aber hauptsache Hunde haben dort von 9-19uhr Badeverbot.

    Gewisse Leut sind Schweine und des kapiern die ned.

  8. Sogar beim Soboth Stausee muss man jetzt schon Parkgebühren bezahlen und sich einen Parkschein holen, wenn man irgendwo parkt und sich in den Wald legt um am See zu entspannen. Bin vor ca. 4 Wochen beruflich vorbei gefahren und hab dort dann spontan meine Mittagspause am See verbracht bei einer Spar Jause. War ganz schön überrascht, ich war der einzige dort, es ist dann tatsächlich jemand vorbei gefahren der bei meinem Auto geschaut hat, also schätze ich der wird kontrolliert haben ob ich einen Parkschein habe. Das hat dort eigentlich so wie ich dachte, jahrelang ganz gut funktioniert. Die Camper zahlen was, die anderen Parken irgendwo neben dem Wald zum spazieren oder baden. Camping nur am Platz erlaubt.

  9. Sicher nicht. Warum soll ich mein hart ererbtes Vermögen mit dem Pöbel teilen. Die dürfen eh schon mein Segelboot aus der ferne bewundern, das muss reichen.

  10. „SPÖ fordert“
    Ist ja nicht so, dass die ein paare Jahre in der Regierung waren. In der Opposition wird dann wieder nur gefordert.

  11. Ist ja auch gut so wie kommen private dazu, die einen Haufen bezahlt haben dafür, das überall Müll liegt und es überall laut ist?

  12. Klimakrise; katastrohale Hitzewelle , Inflationskrise , drohender Wirtschaftskollaps im Herbst/Winter wg Gasstop , Leute können sich das Leben nicht mehr leisten

    Julia Herr (SPÖ): was die Leute jetzt brauchen, ist ein freier Zugang zur Natur

    Na eh

  13. Die einzigen Gegenargumente sind offenbar Müllberge und Kommunismus, und beide wurden schon vor 50 Jahren bei der Freigabe der Wälder entkräftet.

    Spricht also nix dagegen.

  14. Waldbesitzer hier

    Ich lass grundsätzlich jeden bei mir durch den Wald latschen, nur wenn ich dann überall bierdosen, verpackung, etc. sehe kommt mir schon der grant, dann steht da für ne woche “weg vorübergehend wegen vermüllung geschlossen” und dann mach ich wieder auf. Ich geh ja auch nicht bei euch in den garten und kipp meinen mist ab.
    Das nächste wären Leute die ihren Hund überall hin mit nehmen müssen. Im wald leben auch Tiere, und wenn das Hundsvieh alle 3 schritte lautstark bekannt geben muss, dass es da ist, kriegt der besitzer auch was von mir zu hören wenn ichs mitbekomm.

    Das ganze basiert auf Gegenseitigkeit, ihr reißt euch zusammen und ich mach kein trara, so einfach kanns sein, nur will das ja keiner verstehn

  15. Ich arbeit für eine hiking/outdoor app und wir bekommen dauernd Beschwerden, dass Privatgrundstücke durchquert/befahren werden weil “open street map das so anzeigt”. Gleichzeitig bekommen wir aber auch Beschwerden weil manche öffentliche Wege (also richtig markiert und beschildert) oft zugewachsen sind und man sich nie sicher sein kann, ob man überhaupt durchkommt.

    Ich bin voll dafür, dass man es fördert neue Wege anzulegen wenn die Besitzer dafür ordentlich kompensiert werden und eventuell die Gemeinden mehr Mistkübel aufstellt die regelmäßig auch geleert werden, aber würde es ehrlich gesagt auch nicht einsehen wollen wenn ich mir ein Grundstück mit See gekauft habe und das nun plötzlich teilen muss 😀 Wenn mir die Gemeinde aber den See “abkauft” und sich selbst um den Müll und die Wartung kümmert (und ich nix dafür aufbringen muss und trotzdem einen kleinen eigenen Zugang hätte), dann kann ich mir schon eher vorstellen dass sowas realisierbar wäre.

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