>So soll in Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) eine Elektrolyseanlage entstehen, die im Vollausbau jährlich 40.000 Tonnen Wasserstoff, der aus grünem Strom CO2-neutral produziert wird, liefern soll. Das entspreche etwa einem Drittel des derzeitigen Wasserstoffbedarfes in Österreich.
Man stellt Abwärme für die lokale Stadt zur Verfügung und gleichzeitig Gas für Schwechat. Das sollte man drastisch ausbauen so hart Win-Win ist das
Ich hoffe, diese Anlage wird nur Windenergie aus Überschüssen verwenden. Sonst ist es nämlich vertrottelt, die 6fache Energie in Form von Strom hineinzustecken, um Wasserstoff zu gewinnen, der womöglich dann verstromt wird.
Wasserstoff für PKWs wird sich mangels Tankstellen nie durchsetzen, für LKWs sind die Tanks ebenso wie für große Schiffe zu schwer. Bleibt noch die Bahn und die Industrie. Letztere kann gleich direkt auf Strom umstellen, das ist effizienter.
Ich bin gespannt ob die Anlage im Winter stillsteht. Dort haben wir viel zu wenig sauberen Strom (vor allem dann, wenn wir damit Heizen wollen), oder darf die mit dreckigen Strom auch laufen?
Um Windräder die keiner haben will werden wir damit nicht drumherumkommen.
Das Burgenland. Österreichs Energielabor.
Warum ist das eigentlich so? Hat man irgendwann gesagt “hey, wenn wir was neues ausprobieren, dann lass uns das im Burgenland machen” oder ist dieses Bundesland einfach nur mutiger wenns um sowas geht? Mehr und einfachere Förderungen?
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>So soll in Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) eine Elektrolyseanlage entstehen, die im Vollausbau jährlich 40.000 Tonnen Wasserstoff, der aus grünem Strom CO2-neutral produziert wird, liefern soll. Das entspreche etwa einem Drittel des derzeitigen Wasserstoffbedarfes in Österreich.
Man stellt Abwärme für die lokale Stadt zur Verfügung und gleichzeitig Gas für Schwechat. Das sollte man drastisch ausbauen so hart Win-Win ist das
Ich hoffe, diese Anlage wird nur Windenergie aus Überschüssen verwenden. Sonst ist es nämlich vertrottelt, die 6fache Energie in Form von Strom hineinzustecken, um Wasserstoff zu gewinnen, der womöglich dann verstromt wird.
Wasserstoff für PKWs wird sich mangels Tankstellen nie durchsetzen, für LKWs sind die Tanks ebenso wie für große Schiffe zu schwer. Bleibt noch die Bahn und die Industrie. Letztere kann gleich direkt auf Strom umstellen, das ist effizienter.
Ich bin gespannt ob die Anlage im Winter stillsteht. Dort haben wir viel zu wenig sauberen Strom (vor allem dann, wenn wir damit Heizen wollen), oder darf die mit dreckigen Strom auch laufen?
Um Windräder die keiner haben will werden wir damit nicht drumherumkommen.
Das Burgenland. Österreichs Energielabor.
Warum ist das eigentlich so? Hat man irgendwann gesagt “hey, wenn wir was neues ausprobieren, dann lass uns das im Burgenland machen” oder ist dieses Bundesland einfach nur mutiger wenns um sowas geht? Mehr und einfachere Förderungen?