Der Billa widerspricht sich doch

11 comments
  1. Bei den Diskussionen über Fleisch, vor allem in Bezug auf Preis und Tierwohl fällt mir immer folgender Gedanke der in der Euphorie/im Rant übersehen wird:

    Die Preisgestaltung obliegt ja dem Konzern/der Kette bzw. ggf. dem Kaufmann. D.h. der Verkaufspreis muss nicht zwingend immer in Relation zum Einkauf stehen, Produkt A kostet zB im Einkauf x und erzielt im Verkauf x+60%, dann kann man’s ja riskieren bei einem anderen (Lock)Artikel preislich günstiger zu sein Bei Artikel B Einkauf y und Verkauf y-40% zu fahren. Wenn ich damit mehr Kunden anlocke und dadurch andere Sachen auch noch verkaufe hat das nicht viel damit zu tun ob zB Fleisch in Aktion ist.
    In Summe muss so gehaushaltet werden das schwarze Zahlen kommen und für jeden passt, natürlich hat somit ein weniger breit gestreuter Markt ggf. weniger Möglichkeiten auf andere Produktgruppen zurückzugreifen was Gewinn/Verlust angeht.

    Mein Fazit: nur weil günstig heißt nicht 100% zwingend kein Tierwohl oder schlechte Qualität.
    Oft geht’s leider einher, aber diese Pauschale Niedermacherei ist genauso verkehrt.

    Als Unternehmer/n muss man halt ein bisschen Menschen anlocken und woanders punkten.

    Ich habe meinen Fleischkonsum soweit reduziert, dass ich nur 1-2x Woche Fleisch koche und das (soweit möglich) beim Bauern im Ort kauf, fahre für mich somit besser, günstiger und nachhaltiger.

    Edit: Verkaufspreis an den Kunden ist nicht mit dem Preis an den Bauern/Vertrieb zu tun, hier gibt es andere Probleme…

  2. Wer bei Spar, Billa, Hofer, Lidl, Penny, etc Fleisch kauft ist aktiv teil des problems. Vom Bauernhof kommt des ned – kannst gerne trotzdem den doppelten preis zahlen und glauben, dass dem tier zu wohle kommt damitst di besser fühlst

  3. Die Radatz Würscht sind trotzdem die besten…change my mind. Besonders die Käsekrainer oder die Feta Käsekrainer, die es im Sommer immer gibt.

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