Über 31.000 Asylanträge im ersten Halbjahr in Österreich – Inland – derStandard.at › Inland

7 comments
  1. Hauptsächlich männliche Afghanen und Syrer.

    Die echten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sind in dieser Zahl noch nicht erfasst, das sind aber dann doch auffällig viele Frauen, Kinder und Familien, von dem was mir auf der Straße so begegnet.

  2. Ich hab mir gerade den Artikel durchgelesen und bin durch die Kommentare noch zum [Integrationsbericht 2022](https://www.bundeskanzleramt.gv.at/agenda/integration/integrationsbericht.html) gekommen, in der Hoffnung, dass das etwas weniger biased ist.

    Jetzt bin ich nur beim Punkt angekommen, wo ich mir selbst unsicher bin, was meine Meinung ist. Grundsätzlich hab ich immer gesagt, helfts denen die Hilfe brauchen und das was die FPÖ daherquatscht ist eh nur Fascho-Gerede.

    Wenn ich mir aber dann die Zahlen anschau, denk ich mir. Oida. Hat die FPÖ Recht?! Ich mein, die Argumentation von denen ist noch immer totaler Topfen, aber wenn ich seh, dass knapp 80% der Syrer nur auf Sozialleistungen hocken, komm ich mir schon vor, als würd ich die Krone lesen.

    Es geht mir jetzt auch nicht um Systemausnutzer oder sonstiges. Ich weiß einfach gerade nicht wirklich was ich denken soll, weil in der aktuellen Zeit, wo wir echt viele Probleme in unseren eigenen 4 Wänden haben, es meiner Meinung schwierig ist auf Andere zu achten, weil da hats halt ein fundamentaleres Problem.

  3. 88.000 in Grundversorgung á 21€ am Tag. Das sind jetzt mal nur die im laufenden Asylverfahren.

    Dafür steh i ja gern um 5:00 auf….

  4. Habe jetzt meinen Einsatz mit dem Bundesheer an der ungarischen Grenze absolviert. War 5 Monate dort und habe einiges erlebt.

    Bin kein Rechtsextremist, aber es sind einige Probleme die man ansprechen muss.

    1) In unserer Kompanie waren es in den 5 Monaten zu 96% Männer, hauptsächlich aus Afghanistan und Pakistan. Ich persönlich habe bis jetzt eine einzige Frau gesehen.

    2) Das Verhalten dieser Menschen ist unglaublich. Respektlosigkeit bis zum geht nicht mehr. Ich bin hier geboren und würde mich nie im Leben trauen, so mit den Behörden/Polizei umzugehen, wie diese Menschen es tun, sobald sie österreichischen Boden unter ihren Füßen haben.

    3) Wer mit dem Argument „Fachkräfte“ kommt, vergesst es. Afghanistan hat eine Analphabetenrate von 50%, und das sind auch die Leute die herkommen. Die brauchen mindestens 3-4 Jahre Ausbildung, bis die für den österreichischen Arbeitsmarkt geeignet sind. Viele die ich persönlich gefragt habe, haben aber kein Interesse zu arbeiten. Es wird ihnen der Himmel auf Erden von den Schleppern versprochen und ganz unrecht haben sie auch nicht.

    4) Ich hatte Kameraden, deren Eltern genau aus diesen Regionen ursprünglich kommen, und die haben uns gesagt, dass wir uns nicht vorstellen können, was das für radikalisierte Islamisten sind.
    Ein afghanischer Dolmetscher hat einem Kollegen gesagt, dass jetzt genau die Leute nach Österreich kommen, vor denen er vor 30 Jahren geflüchtet ist.

    5) Sobald sie den Asylstatus bekommen, haben die ein Recht auf Mindestsicherung. Das Problem ist, viele haben hohe Schulden, weil sie die Schlepper bezahlen mussten. D.h sehr viel von der Mindestsicherung wird zurück in die Heimat überwiesen um die Schulden zu bezahlen. Die Heimat in vielen Fällen: Afghanistan. Afghanistan wird gerade von der Taliban regiert. Wahrscheinlich unterstützen wir mit unserem Steuergeld eine Terrororganisation in Afghanistan.

    6) Es wird sehr wenig darüber berichtet, was für Zustände an der Grenze und in den naheliegender Gemeinden, herrschen. Viele Bewohner haben Angst, es sind dauernd Soldaten auf Streife. Der Durchschnittsösterreicher im Landesinnere, kriegt ja sowas nicht mit. Österreich nimmt die meisten Flüchtlinge pro Kopf auf..

    Wer mir nicht glaubt: Geht mal eine Woche nach Oberpullendorf in den Gemeinden: Deutschkreuz, Nikitsch, Horitschon, Unterpetersdorf, und redet mal mit den Menschen dort. Keine Nazis, keine Rechten, ganz normale Menschen. Illegale Migration ist ein Delikt, und nicht nur ein Wahlkampfthema einer Partei. Das ganze politische Spektrum muss sich dem stellen und etwas unternehmen.

    Es muss eine EU-Lösung her:

    1) Die Flüchtlinge sollen sich nicht mehr aussuchen können, wohin sie fliehen. Alle Länder müssen Flüchtlinge aufnehmen.
    2) Es muss in allen Länder gleiche Bedingungen für die Flüchtlinge geben.

  5. Ich war eigentlich immer der Meinung, dass Ö alle aufnehmen kann/soll und habe Migration nie als so großes Problem gesehen. Nachdem ich jetzt freiwillig 3 Monate lang im Burgenland an der Grenze war hat sich meine Sicht auf die Dinge grundsätzlich geändert. Ja, es gibt sehr wohl noch viele hsF, die aus gutem Grund flüchten, aber oft war der Großteil der ca. 70 Personen die an einem Tag bei uns bearbeitet wurden eben Wirtschaftsflüchtlinge aus Indien, Pakistan etc. Und ja, ich finde das auch diese Menschen eine Chance auf ein besseres Leben in Europa verdient haben, aber das Problem ist nun einmal, dass Europa so einen starken Zustrom nicht absorbieren kann. Deswegen wäre es meiner Meinung nach wichtig, dass Asylverfahren abgekürzt werden, denn diejenigen, die wirklich Hilfe brauchen gehen in der Menge leider etwas unter. Wir müssen uns dieses Problems bewusst werden.

  6. Vorwort: So, wollte mir zu dem Thema mal ein paar Dinge vom Leib schreiben.

    Ich stelle mir wirklich die Frage wie das Thema in Zukunft weitergehen kann. Wir bekommen zehntausende Asylanträge binnen weniger Monate von jungen, meist bildungsfernen Männern aus patriarchalisch geprägten, misogynen, stark religiösen Ländern und scheinbar gibts hier niemanden in der Regierung der darin evtl. ein Problem sieht?

    Wer in so einer Gesellschaft aufwächst, ändert seine Einstellung in der Regel nicht. Man kann hier nur hoffen, dass die 2te oder 3te Generation einmal den westlichen Lebensstil und auch die westlichen Werte annimmt. Problem nur auch hier: Wenn es zu viele werden leben diese in ihren eigenen Communities und dann wird sich eben auch in der 2ten und 3ten Generation nicht viel ändern.

    Ich weiß noch, dass meine Cousine schon vor 10 Jahren ihre Tochter extra in den Privatkindergarten geschickt hat weil diese sonst in einer Gruppe war wo nur eine handvoll Kinder deutsch konnten. Sorry aber das kanns einfach nicht sein.

    Warum ist die verrückte FPÖ die einzige, die das ganze offen anspricht? Vermutlich rütteln die deshalb wieder an der 20-25% Marke.

    Und wo ist hier die Grenze? – Muss man als Frau in einigen Jahren Angst haben durch gewisse Bezirke in Wien zu spazieren wenn die Zuwanderung noch weiter zunimmt?

    Wenn man dann liest, dass 80% der Zuwanderer teilweise seit 2015 auf Sozialleistungen sitzen weiß ich auch nicht mehr was ich noch sagen soll. Ja wir bezahlen alle für Personen die vermutlich ihr Leben lang nichts zum Arbeitsmarkt beitragen werden und es werden immer mehr.

    Es muss einfach erarbeitet werden wie viele Personen man pro Jahr “richtig” integrieren kann mit Deutsch- und Wertekursen und allem was dazu gehört. Ist die Grenze im Jahr erreicht muss ein Aufnahmestopp vollzogen werden – ohne wenn und aber. Es bleibt der Grundsatz: “Wir können nicht allen helfen”

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