Gerade gelesen, dass die fünf größeren Heime alle den Vertrag mit der Steiermark gekündigt haben:

[https://steiermark.orf.at/stories/3166664/](https://steiermark.orf.at/stories/3166664/)

Besonders interessant und traurig ist, dass das Heim im Bezirk Voitsberg wohl nur 40% der “normalen” Betriebskosten, also Mitarbeiter, Miete und Futter. 60% aus Spenden. Dazu kommen noch Tierarztkosten und sonstiges.

Wo führt das denn eigentlich hin? Halb Stasi-Überwachung aufbauen (alle 6 Monate alle Buchhaltung vorzeigen) um dann 40% zu bekommen? Dafür noch am besten 24 Stunden Service, alle Tiere behandeln lassen, kompetente Beratung liefern müssen.

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Und ja, ich weiß auch, dass nicht alle Tierheime glänzende Beispiele sind. Es gibt viele Schwarze Schafe, aber ohne die Tierheime haben wir bald an jeder Laterne einen Hund oder Katze in der Ferienzeit, halb-tote angefahrene Tiere, die eigentlich noch gerettet werden könnten…

1 comment
  1. Ich finde es bedarf generell einer Reform. Haustierbesitzer (im insbesonderen von Hunden) gehören mehr besteuert. Warum soll die Algemeinheit die Haustiere im Tierheim finanzieren. Das soll zu 100% von ihnen finanziert werden.

    Wildtiere gehören volkommen von der Allgemeinheit finanziert. Menschen sind immerhin auch die, die ihnen den Lebensraum zerstören. Am besten gibt es z.B. eine Bodenversiegelungssteuer und eine Steuer auf Insektenvernichtungsmittel die das ganze finanziert.

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