Exekutive – Europa vs. Amerika (hier zur Abwechslung mal Amerika positiver… irgendwie zumindest)

14 comments
  1. USA fall in österreich: Hundebesitzer würde angezeigt.

    Österreichfall in USA: die Mutter wäre zu 90% Schweizer Käse, der Sohn vermitlich auch.

    Hätte Österreich normal wie USA gehandelt – gäbe es hier einen Aufschrei gegen Polizeigewalt unvorstellbaren Ausmaßes geschweige denn wie es hier auf reddit zugehen würde.

  2. Warum “versucht haben soll”? Das impliziert, dass es beim Versuch geblieben ist. Tatsächlich wurden zwei Leute von ihr absichtlich überfahren, eine Person schwer und die zweite Person leicht verletzt. Tolle Familie.

    Der Untersuchungsrichter war wie üblich so sinnvoll wie ein Stamperl Semmelbrösel gegnem Durst. Wie übrigens auch bei der letzten Gruppenvergewaltigung in IBK, wo die Beschuldigten erst aus der U-Haft freigelassen und dann doch wieder festgenommen wurden.

  3. Das die U-Haft nur unter bestimmten Gründen eingesetzt werden darf, und nicht als Vergeltungsmaßnahme der Exekutive, ist ein wichtiger Bestandteil der Gewaltenkontrolle. Falls das anders wäre, würde man den Missbrauch Tür und Tor öffnen.

    Falls die Personen zu einer Haftstrafe verurteilt werden, sitzen die auch mit oder ohne U-Haft keinen Tag länger, da die Zeit angerechnet wird.

  4. Meanwhile in Austria:

    >Im Zuge des anschließenden Aufgriffs wurde eine Wachtmeisterin von einem afghanischen Flüchtling tätlich angegriffen. Die 32-Jährige sei mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden, teilte das Bundesheer mit.
    >
    >Der Flüchtling wurde laut Verteidigungsministerium **angezeigt.**

  5. Was viele hier nicht so ganz zu verstehen scheinen:

    Die Polizei sperrt niemanden ein.
    Die anwesenden Beamten würden der netten Dame wahrscheinlich weitaus schlimmeres wünschen, als einfach nur eingesperrt zu werden, es ist aber weder ihre Aufgabe, noch ihre Befugnis.
    Wer eingesperrt wird oder in U-Haft kommt, entscheidet alleine ein Gericht.

    Kann sich noch jemand an die psychisch kranke erinnern, die vor einigen Jahren in Graz hunderte Autos zerkratzt hat? Da haben die ahnungslosen Medien auch getitelt: ‚Polizei sieht tatenlos zu…‘

    Die Polizei darf bei uns weitaus weniger, als viele denken. Ob das nun gut oder schlecht ist, sei dahingestellt.
    Ginge es nach diesem Sub, würde der Streifenpolizist wahrscheinlich sowieso unbewaffnet und wehrlos seinen Dienst versehen, wie einige junge Grüne das schon forderten.
    Komisch, wie diese Stimmen nach dem Anschlag in Wien auf einmal verstummt sind…

  6. Jo mehr leute einsperren is sicher super positiv. Weil sich ja gezeigt hat, dass leute fuer alles sofurt einsperren zu ana besseren gesellschaft fuehrt. /s

  7. Und das ist gut so. Freiheitsentzug ist das letzte Mittel welches der Staat gegen seine Bürger anwenden darf/soll. Dafür gibt es sehr klare Vorgaben und nur sehr konkrete Gründe welche eine Untersuchungshaft rechtfertigen:
    – Tatbegehungsgefahr (kann man hier ausschließen).
    – Verdunkelungsgefahr (wird man hier ebenso ausschließen können)
    – Fluchtgefahr (siehe erste beiden Punkte)
    – Wenn die Tat mit einer hohen Mindeststrafe zu ahnden ist (Mord etc.).

    In allen anderen Fällen ist eine U-Haft einfach nicht vorgesehen und auch wenn der Typ in Vegas ein Stück Scheiße ist (ich hab das Video zufällig hier auf reddit gesehen) so wäre hier auch in Ö eine Untersuchungshaft überschießend.

  8. Es ist schon wahr, dass manche Straftaten in Österreich vlt. etwas zu lasch bestraft werden. Aber, wollen wir hier wirklich das andere Extrem, nämlich die übermächtige, immer weniger kontrollierbare US-Polizei? Es reicht bereits, auf Reddit nach “US police brutality” zu suchen, um zu sehen, was ich meine. George Floyd war nur ein Fall unter vielen.

    Außerdem: In den USA gibt es wie mir scheint eher den Gedanken, daß Exekutive und Gefägnisse zur Bestrafung dienen. In Westeuropa ist hingegen die Rehabilitierung das Ziel. Wir haben also zwei verschiedene Mentalitäten.

  9. in den usa wirst wegen jedem scheiß verhaftet, das ist einer der gründe warum dort im grunde armut strafbar ist. selbst wenn du unschuldig bist wirst du erstmal bis zur verhandlung im gefängnis eingesperrt. die 2 möglichkeiten frei zu kommen sind kaution hinterlegen (nicht immmer möglich, oft teuer oder mit horrendem kredit und zinsen verbunden oder manchmal erst wochen später möglich weil man erst da einen termin beim kautionsrichter bekommt) oder schuld zugeben.

    in den usa wurde ein schwarzer mehrmals wegen einbruchs rechtskräftig verurteilt, wegen einbruchs in den eigenen laden. er wurde nämlich beim aufsperren mehrmals verhaftet ind er früh und konnte es sich nicht leisten den laden mehrere tage geschlossen zu lassen, also gab er die schuld zu und zahlte die strafe um weiterabeiten zu können.

    in manchen regionen gibt es so viele kleinscheiß-gesetze dass es unmöglich ist keines zu übertreten und wegen jedem scheiß wird man verhaftet. außerdem ist das straf und kautionssystem darauf ausgelegt arme menschen für den rest ihres lebens zu verschulden.

Leave a Reply