Tiroler ÖVP tritt bei der Landtagswahl im Herbst NICHT als ÖVP auf. Und das im tiefschwarzen Tirol

23 comments
  1. Damit sie argumentieren können, dass sie ja was völlig anderes sind. So wies der Basti ja schonmal probiert hat.

  2. *”Wir nennen uns jetzt Mattle.”* –

    *”Aber den Mattle kkkennt kkkana?”* –

    *”Eben!”*

  3. Das mit der Imageänderung und dem Farben/Namenwechsel hat so ein Langohr auf Bundesebene schon mal probiert. Dem Herrn Mattle fehlt dazu noch das jugendliche und schwiegersohnähnliche Aussehen. Ich weiß nicht so ganz recht, ob die Strategie bei dem sehr konservativen und altmodischen tiroler Volk aufgehen wird. Ein voller Erfolg für Ö und Tirol wäre es, wenn die schwarze Sippe mal mächtig verlieren würde.

  4. jetzt neu von mattle die tiroler volkspartei barbie.
    nur für kurze zeit im set mit kens apre ski hütte und die ersten 100 bestellungen erhalten einen gondellift und das barbie & ken skiabenteuerset mit nachbildung der tiroler alpen gratis dazu.
    nur solange der vorrat reicht

  5. Frage:

    Kann man dann eigentlich als ÖVP in Tirol antreten? Also jemand anderer nennt sich einfach ÖVP – Övp und tritt damit an.

  6. Die ÖVP hat Angst – kein Wunder. Man hat registriert das die Bevölkerung diese system-immanente Korruption nicht mehr mitträgt.

    Wir erinnern uns: 40% sind auf den Blender Shorty reingefallen. 20% sind noch immer davon begeistert
    respektive sind im Korruptionssumpf gefangen da sie profitieren.

  7. Wundert mich, dass sie sich das trauen. Normalerweise wandert man dann am Stimmzettel ans Ende (wie eine neue Partei)

  8. Muss ehrlich sagen, für ÖVP Verhältnisse wirkt der Mattle wie a sehr kompetenter und rubiger Mensch, der auch vorm reden amal denkt

  9. Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig die r/austria-postenden über Österreich wissen.

    Laut Tiroler Landtagswahlordnung 2017 werden in Tirol, anders als in anderen Bundesländern, zwei Wahlvorschläge eingebracht. Einmal die Kreiswahlvorschläge, die im Bild zu sehen ist, und einmal die Landeswahlvorschläge.

    Wie in anderen Bundesländern gilt auch in Tirol bei der Verteilung der Mandate das D’Hondt’sche Verfahren, bei der die Mandate über zwei Ermittlungsverfahren ermittelt und verteilt werden. Anders als in den übrigen Bundesländern werden die Restmandate im zweiten Ermittlungsverfahren aber nur nach den Landeswahlvorschlägen, nicht nach den Kreiswahlvorschlägen, verteilt, vgl. hierbi §68 Abs 3 TLWO 2017.

    Daher können Personen einmal im Kreiswahlvorschlag “X” und im Landeswahlvorschlag “Y” vertreten sein. Auch nehmen sich unterschiedliche Kreiswahlvorschläge auf Landesebene keine Mandate weg, wenn alle Personen wiederum auf dem Landeswahlvorschlag zu finden sind.

    Neben dem Blick ins Gesetz würde auch eine kurze Recherche vergangener Kreiswahlvorschläge verraten, dass die ÖVP in Tirol kaum jemals als “OVP” antritt, sondern diese immer erst der Landeswahlvorschlag ist.

    Hier, wie in einigen andern Kommentaren explizit angesprochen und im ursprünglichen Post mMn angedeutet, einen Schluss von den Kreiswahlvorschlägen und dem vermeintlichen Fehlen der “ÖVP” auf aktuelle politische Entwicklungen zu ziehen, zeigt einfach nur auf, wie wenig sich die Verfasser der jeweiligen Statements mit dem Gesetz, der Landtagswahl und der Demokratie allgemein beschäftigen. Die Ansicht, die Listennamen seien in derzeitigen Entwicklungen gegründet, ist absolut falsch.

    So wie ein Goldfisch immer wieder neue, skurrile Formen außerhalb seines Glases erspäht, die eigentlich nur Büromaterial auf einem Schreibtisch sind, so “entdecken” manche Mitbürger immer wieder neue “Tricks”, die eigentlich zum althergebrachten Inventar unserer Demokratie gehören.

    HIer die TLWO 2017 zum nachlesen, insb. empfehle ich §§29, 37, 65, 68.
    https://ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrT&Gesetzesnummer=20000686

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