Wenigstens EU Bürger lol, gefühlt 90% im öffentlichen Dienst hat die österreichische Staatsbürgerschaft als Anforderung wegen der “erforderlichen besonderen Nähe zur Republik”, wenn man bei der Polizei den Boden aufwischt oder kocht bei der Heereslogistik
Kommunikation mit Schülern, wenn etwas nicht passt oder anderem Personal sollte schon möglich sein
Bezahlt man denen dann mehr?
Immerhin wissen die dann welche Entlohnung ihnen zusteht.
Warum nicht…
>„Die Ausschreibungen von offenen Stellen erfolgen nach dem NÖ Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetz. Wir halten uns – so wie jede andere Gemeinde auch – an dieses Gesetz“
Gemeinde hält sich an Gesetze.
Ist das dieses Sommerloch?
Was genau ist daran verwerflich?
Edit: typo
Passt eh, kann ja jeder den einstellen den er möchte
Seh ich net als problematisch weil ja nicht da steht, dass man “native speaker” sein muss. Aber wie schon gesagt wurde, muss es halt möglich sein mit den Schülern zu kommunizieren.
Die Anforderung, dass man Deutsch können muss passt ja. Aber wieso EU Bürger? Ob der aus Bosnien/Sri Lanka/anderes nicht EU-Land kommt oder aus Rumänien/Bulgarien/etc kommt, ist doch egal.
Wieso diesen Menschen den Zugang zum Arbeitsmarkt noch mehr erschweren?
Deutsch in Sprache in dem Ausmaß dass man sich verständigen kann im Team und mit der Schulleitung/SchülerInnen und genug Lesefähigkeit zum Lesen der Etiketten der Putzmittel sollte man schon mitbringen. Außerdem ist das schon mehr als bissl mitm Besen fegen. Die Behauptung dass das eh voll der Dödel Job ohne Anforderungen ist, ist schon immer etwas respektlos den Personen gegenüber die den Job machen. Also ja find ich ok. Ob man dafür EU Bürger sein muss, darüber kann man streiten.
Deutschkenntnisse als Mindestanforderung für ein Stellenausschreiben im öffentlichen Dienst in einem Land dessen Amtssprache halt Deutsch ist ist jetzt eigentlich nix über das man sich aufregen müsste.
Deutsch lernen halte ich für eine wesentliche Vorraussetzung für Integration. Sollte auf der Prioritätenliste ganz oben stehen für jeden der hier arbeiten oder leben möchte.
Kann man scho machen, wie wärs wenn man dann anständige Gehälter bietet ? Der Grund warums eben in vielen Anstellungen generell ausländische Arbeiter gibt ist eben weil die keine andere wahl hat als die schlechtesten jobs zu nehmen. Wenn man unbedingt einheimische will die meist chancen auf besser bezahlte jobs haben vielleicht selber mehr zahlen als über die ganzen nicht-österreichischen Arbeite zu sudern
Deutsch Kenntnisse sind schon ok, man muss ja auch mit der Person kommunizieren können. EU Staatsbürgerschaft finde ich schon ein bisschen komisch da es ja genügend Leute gibt die zwar eine Arbeitserlaubnis in Österreich haben aber nicht eu Staatsbürger sind.
Dadurch verringert man den Pool and verfügbaren Arbeitskräften schon ziemlich und es ist auch diskriminierend gegenüber Menschen die eigentlich in Österreich arbeiten dürfen.
Gut, Amtssprache is Deutsch.
Sie werden ja nichtmal gezwungen Österreichisch zu lernen.
Wir hatten eine Weile Putzpersonal, das so gut wie kein Deutsch verstanden hat. Da konntest überhaupt nichts ausmachen oder erklären. Es war furchtbar nervig.
Aktuelle Putzfrauen können auch kaum Deutsch, aber man kann zumindest bei ihrer Firma anrufen und die übersetzen dann. Das ist erträglich, aber auch nicht optimal.
Die Staatsbürgerschaft wäre mir egal, aber irgendeine Möglichkeit zu kommunizieren erwarte ich mir von Angestellten. Ich kann Deutsch, Englisch oder Italienisch anbieten. Wenn das nicht drin ist, dann sag ich auch ab.
Sollte Standard sein dass ich in dem Land wo ich lebe auch deren Sprache spreche.
So und nicht anders, wer nicht bereit ist sich zu Integrieren gehört hier nicht her.
Is die Frage jetzt ernst gemeint?
Aber dann müssten die billigen Arbeitskräfte doch gleich viel verdienen wie die gebürtigen Österreicher. Ich galube das würde vielen wiederum nicht gefallen 😉
versteh ich schon, die können dann gleichzeitig als lehrpersonal einspringen.
Für Leute, die dauerhauft (also länger als 1-2 Jahre) hier leben, sollte es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass sie die Sprache lernen. Integration ist eine Holschuld und wer dazu nicht bereit ist, sollte nicht hier leben dürfen.
Ein flächendeckendes Angebot an Deutschkursen ist aber natürlich essentiell.
Finde die Forderung legitim. – Jeder der schonmal mit Behörden zu tun hatte, hat vermutlich sehr wenig Lust sich um eine Arbeitserlaubnis kümmern zu müssen. Und Deutsch in einem deutschsprachigen Land ist jetzt auch keine unmenschliche Forderung. ^^
Sprachkompetenz als Voraussetzung für die berufliche Qualifikation?
Rassismus!!!1
Wenn sie es sich erlauben können, sollen sie halt. In meiner Branche (IT) ist Deutsch halt nett, aber braucht eigentlich keiner. Kein English zu können ist da schon eher ein KO Kriterium.
Also bei uns wäre es leichter zu arbeiten wenn man nur Englisch kann als nur Deutsch.
Ich geh halt davon aus das wir bald wieder lesen werden das sie händeringend Leute suchen.
Find ich diskriminierend.
Gegen die deutsche sorache ist nichts einzuwenden. Soll ja sowas wie kommunikation geben, hab ich gehört. Aber die einschränkung auf eu-bürger halte ich persönlich für blödsinn.
richtig so.
Deutsch Kenntnisse zu verlangen ist absolut legitim, EU-Staatsbuergerschaft ist schon eher hinterfragenswert.
Deutsch kenntnisse ok… aber warum eu bürger?
Deutsch Kenntnisse ja, EU Bürgerschaft unnötig
Etwas Deutschkenntnisse sind OK; man muss ja auch mit der Person reden können.
Und EU-Bürger haben nun mal keine Probleme mit (Arbeits)visum bzw Aufenthaltsgenehmigung…
In keinem anderen Land würde man überhaupt eine Diskussion darüber führen müssen. Die Landessprache (oder halt Englisch in gewissen Jobs) muss man halt zumindest grob beherrschen können. Sonst braucht man hier auch nicht arbeiten, auch wenn das jetzt hart klingt
Kann man sich wünschen, ob man es kriegt ist eine andere Frage
“Subreddit will fürs kommentieren nur User, die keinen einzigen Grammatik Fehler machen”
Something, something, about eating a cake.
—
Ich will damit sagen, dass in einem bestimmten Kreis von Schülern die gleichen Mobbing-Probleme auftreten werden, die auf jeden Nicht-Inländischen Aspekt einer Person abzielen, vor allem auf ihre Sprache, egal wie klein.
Ich denke nicht das Sprache eine Kernkompetenz einer Putzkraft in einer Schule ist von daher finde ich die Forderung nach Deutsch nicht angebracht. Ich hab in meiner ganzen Schulkariere nicht ein einziges Mal mit einer Putzkraft geredet und wäre mir auch nicht erinnerlich das das üblich war.
Ich finde weiter das man da eine interessante Zweiteilung nach dem sozioökonomischen Status beobachten kann. Putzkräfte und Paketboten sind *Migranten* die sich durch Deutsch integrieren müssen, Universitätsprofessoren, ITler, Manager und Spitzensportler sind *Expats*, bei denen das egal ist. Migrantenviertel sind problematische Parallelgesellschaften, Expat communities mit international Schools aber nicht. Ein Hackler der kein Deutsch kann ist eine Übelkeit, ein Startup oder Studiengang mit Geschäftssprache Englisch hat sich auf internationalen Markt und Austausch ausgerichtet. Was man davon ableiten kann ist das Integration kein universell geforderter Wert ist sondern halt daran geknüpft wird wie der sozioökonomische Satus der Person ist. Ist das richtig? Die im Thread vorgebrachten Probleme sind dieselben. Der Spanische ITler kann auch im Krankenhaus oder vor dem Amt landen und wenn dann zwei Leute mit B1 Englisch aufeinandertreffen kommt genau der gleich Müll raus. Soll man halt schnell übers Internet einen Dolmetscherdienstleister kontaktiert oder die türkischstämmige Pflegekraft heranziehen. Tatsächlich sind die Einschränkungen aber beim französischen Professor und polnischen LKW-Fahrer aber beide einfach nicht groß und hauptsächlich auch zulasten der Person die kein Deutsch kann, also wen kümmerts. Ich verlange vom Manager nicht das er Deutsch kann, warum soll ich es dann von der Putzkraft tun. Sie schaden sich in erster Linie selbst und meine Störung ist einfach zu gering als das Deutschpflicht irgendwie verhältnismäßig ist.
Ich bezweifle das Parallelgesellschaften an der Sprache hängen. Wenn die Leute wollten gäbe es nämlich auch liberale türkische und arabische Zeitungen, Radio und Fernsehen. Nur durch Deutsch wird ein islamistischer Araber der sich den ganzen Tag Al Jazeera reinzieht nicht beginnen den Falter zu lesen oder mit liberalen Geisteshaltungen sich auseinandersetzen. Überhaupt ist das Thema etwas schwierig zu greifen, soweit ich das bisher gelesen habe unterscheidet sich das Wahlverhalten stimmberechtigter Migranten nicht wesentlich vom Durchschnitt. Ein paar Trends gibt’s, in Wien eher SPÖ, Serben mehr FPÖ als der Durchschnitt. Fraglich ist inwieweit berufstätige Menschen überhaupt noch ihre Ansichten stark verändern (im Schnitt). Kinder durchlaufen dann eh mehr oder weniger erfolgreich das Bildungssystem.
Das mit der Deutschpflicht meinetwegen, aber warum denn nur EU-Bürger? Oder verstehe ich den Titel falsch?
Scho peinlich über was man heutzutage diskutiert oder sich aufregt.
Ja macht Sinn. Ausschreibungen sollt ich mir schon aussuchen können wen ich suche auch im öffentliche Bereich. Außerdem sehe ich es wirklich nicht ein warum der öffentliche Sektor nicht mal mit gutem Beispiel vorran gehen sollte und nicht das billigste vom billigsten nehmen sollte. Was wo wie wann zu tun ist dafür braucht es schlicht Sprachkenntnisse. Außerdem ist es bei innerhalb der EU wesentlich unkomplizierter, da dann automatisch ein Arbeitsvisum inkludiert ist und man sich arbeitsrechtlich weniger leicht exponiert.
Wenn die Schule das möchte und das Gehalt bezahlt haben sie auch das Recht dazu.
42 comments
Lächerlich
[deleted]
Wenigstens EU Bürger lol, gefühlt 90% im öffentlichen Dienst hat die österreichische Staatsbürgerschaft als Anforderung wegen der “erforderlichen besonderen Nähe zur Republik”, wenn man bei der Polizei den Boden aufwischt oder kocht bei der Heereslogistik
Kommunikation mit Schülern, wenn etwas nicht passt oder anderem Personal sollte schon möglich sein
Bezahlt man denen dann mehr?
Immerhin wissen die dann welche Entlohnung ihnen zusteht.
Warum nicht…
>„Die Ausschreibungen von offenen Stellen erfolgen nach dem NÖ Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetz. Wir halten uns – so wie jede andere Gemeinde auch – an dieses Gesetz“
Gemeinde hält sich an Gesetze.
Ist das dieses Sommerloch?
Was genau ist daran verwerflich?
Edit: typo
Passt eh, kann ja jeder den einstellen den er möchte
Seh ich net als problematisch weil ja nicht da steht, dass man “native speaker” sein muss. Aber wie schon gesagt wurde, muss es halt möglich sein mit den Schülern zu kommunizieren.
Die Anforderung, dass man Deutsch können muss passt ja. Aber wieso EU Bürger? Ob der aus Bosnien/Sri Lanka/anderes nicht EU-Land kommt oder aus Rumänien/Bulgarien/etc kommt, ist doch egal.
Wieso diesen Menschen den Zugang zum Arbeitsmarkt noch mehr erschweren?
Deutsch in Sprache in dem Ausmaß dass man sich verständigen kann im Team und mit der Schulleitung/SchülerInnen und genug Lesefähigkeit zum Lesen der Etiketten der Putzmittel sollte man schon mitbringen. Außerdem ist das schon mehr als bissl mitm Besen fegen. Die Behauptung dass das eh voll der Dödel Job ohne Anforderungen ist, ist schon immer etwas respektlos den Personen gegenüber die den Job machen. Also ja find ich ok. Ob man dafür EU Bürger sein muss, darüber kann man streiten.
Deutschkenntnisse als Mindestanforderung für ein Stellenausschreiben im öffentlichen Dienst in einem Land dessen Amtssprache halt Deutsch ist ist jetzt eigentlich nix über das man sich aufregen müsste.
Deutsch lernen halte ich für eine wesentliche Vorraussetzung für Integration. Sollte auf der Prioritätenliste ganz oben stehen für jeden der hier arbeiten oder leben möchte.
Kann man scho machen, wie wärs wenn man dann anständige Gehälter bietet ? Der Grund warums eben in vielen Anstellungen generell ausländische Arbeiter gibt ist eben weil die keine andere wahl hat als die schlechtesten jobs zu nehmen. Wenn man unbedingt einheimische will die meist chancen auf besser bezahlte jobs haben vielleicht selber mehr zahlen als über die ganzen nicht-österreichischen Arbeite zu sudern
Deutsch Kenntnisse sind schon ok, man muss ja auch mit der Person kommunizieren können. EU Staatsbürgerschaft finde ich schon ein bisschen komisch da es ja genügend Leute gibt die zwar eine Arbeitserlaubnis in Österreich haben aber nicht eu Staatsbürger sind.
Dadurch verringert man den Pool and verfügbaren Arbeitskräften schon ziemlich und es ist auch diskriminierend gegenüber Menschen die eigentlich in Österreich arbeiten dürfen.
Gut, Amtssprache is Deutsch.
Sie werden ja nichtmal gezwungen Österreichisch zu lernen.
Wir hatten eine Weile Putzpersonal, das so gut wie kein Deutsch verstanden hat. Da konntest überhaupt nichts ausmachen oder erklären. Es war furchtbar nervig.
Aktuelle Putzfrauen können auch kaum Deutsch, aber man kann zumindest bei ihrer Firma anrufen und die übersetzen dann. Das ist erträglich, aber auch nicht optimal.
Die Staatsbürgerschaft wäre mir egal, aber irgendeine Möglichkeit zu kommunizieren erwarte ich mir von Angestellten. Ich kann Deutsch, Englisch oder Italienisch anbieten. Wenn das nicht drin ist, dann sag ich auch ab.
Sollte Standard sein dass ich in dem Land wo ich lebe auch deren Sprache spreche.
So und nicht anders, wer nicht bereit ist sich zu Integrieren gehört hier nicht her.
Is die Frage jetzt ernst gemeint?
Aber dann müssten die billigen Arbeitskräfte doch gleich viel verdienen wie die gebürtigen Österreicher. Ich galube das würde vielen wiederum nicht gefallen 😉
versteh ich schon, die können dann gleichzeitig als lehrpersonal einspringen.
Für Leute, die dauerhauft (also länger als 1-2 Jahre) hier leben, sollte es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass sie die Sprache lernen. Integration ist eine Holschuld und wer dazu nicht bereit ist, sollte nicht hier leben dürfen.
Ein flächendeckendes Angebot an Deutschkursen ist aber natürlich essentiell.
Finde die Forderung legitim. – Jeder der schonmal mit Behörden zu tun hatte, hat vermutlich sehr wenig Lust sich um eine Arbeitserlaubnis kümmern zu müssen. Und Deutsch in einem deutschsprachigen Land ist jetzt auch keine unmenschliche Forderung. ^^
Sprachkompetenz als Voraussetzung für die berufliche Qualifikation?
Rassismus!!!1
Wenn sie es sich erlauben können, sollen sie halt. In meiner Branche (IT) ist Deutsch halt nett, aber braucht eigentlich keiner. Kein English zu können ist da schon eher ein KO Kriterium.
Also bei uns wäre es leichter zu arbeiten wenn man nur Englisch kann als nur Deutsch.
Ich geh halt davon aus das wir bald wieder lesen werden das sie händeringend Leute suchen.
Find ich diskriminierend.
Gegen die deutsche sorache ist nichts einzuwenden. Soll ja sowas wie kommunikation geben, hab ich gehört. Aber die einschränkung auf eu-bürger halte ich persönlich für blödsinn.
richtig so.
Deutsch Kenntnisse zu verlangen ist absolut legitim, EU-Staatsbuergerschaft ist schon eher hinterfragenswert.
Deutsch kenntnisse ok… aber warum eu bürger?
Deutsch Kenntnisse ja, EU Bürgerschaft unnötig
Etwas Deutschkenntnisse sind OK; man muss ja auch mit der Person reden können.
Und EU-Bürger haben nun mal keine Probleme mit (Arbeits)visum bzw Aufenthaltsgenehmigung…
In keinem anderen Land würde man überhaupt eine Diskussion darüber führen müssen. Die Landessprache (oder halt Englisch in gewissen Jobs) muss man halt zumindest grob beherrschen können. Sonst braucht man hier auch nicht arbeiten, auch wenn das jetzt hart klingt
Kann man sich wünschen, ob man es kriegt ist eine andere Frage
“Subreddit will fürs kommentieren nur User, die keinen einzigen Grammatik Fehler machen”
Something, something, about eating a cake.
—
Ich will damit sagen, dass in einem bestimmten Kreis von Schülern die gleichen Mobbing-Probleme auftreten werden, die auf jeden Nicht-Inländischen Aspekt einer Person abzielen, vor allem auf ihre Sprache, egal wie klein.
Oder man machts [wie die Japaner.](https://hundred.org/en/innovations/cleaning-tradition)
Ich denke nicht das Sprache eine Kernkompetenz einer Putzkraft in einer Schule ist von daher finde ich die Forderung nach Deutsch nicht angebracht. Ich hab in meiner ganzen Schulkariere nicht ein einziges Mal mit einer Putzkraft geredet und wäre mir auch nicht erinnerlich das das üblich war.
Ich finde weiter das man da eine interessante Zweiteilung nach dem sozioökonomischen Status beobachten kann. Putzkräfte und Paketboten sind *Migranten* die sich durch Deutsch integrieren müssen, Universitätsprofessoren, ITler, Manager und Spitzensportler sind *Expats*, bei denen das egal ist. Migrantenviertel sind problematische Parallelgesellschaften, Expat communities mit international Schools aber nicht. Ein Hackler der kein Deutsch kann ist eine Übelkeit, ein Startup oder Studiengang mit Geschäftssprache Englisch hat sich auf internationalen Markt und Austausch ausgerichtet. Was man davon ableiten kann ist das Integration kein universell geforderter Wert ist sondern halt daran geknüpft wird wie der sozioökonomische Satus der Person ist. Ist das richtig? Die im Thread vorgebrachten Probleme sind dieselben. Der Spanische ITler kann auch im Krankenhaus oder vor dem Amt landen und wenn dann zwei Leute mit B1 Englisch aufeinandertreffen kommt genau der gleich Müll raus. Soll man halt schnell übers Internet einen Dolmetscherdienstleister kontaktiert oder die türkischstämmige Pflegekraft heranziehen. Tatsächlich sind die Einschränkungen aber beim französischen Professor und polnischen LKW-Fahrer aber beide einfach nicht groß und hauptsächlich auch zulasten der Person die kein Deutsch kann, also wen kümmerts. Ich verlange vom Manager nicht das er Deutsch kann, warum soll ich es dann von der Putzkraft tun. Sie schaden sich in erster Linie selbst und meine Störung ist einfach zu gering als das Deutschpflicht irgendwie verhältnismäßig ist.
Ich bezweifle das Parallelgesellschaften an der Sprache hängen. Wenn die Leute wollten gäbe es nämlich auch liberale türkische und arabische Zeitungen, Radio und Fernsehen. Nur durch Deutsch wird ein islamistischer Araber der sich den ganzen Tag Al Jazeera reinzieht nicht beginnen den Falter zu lesen oder mit liberalen Geisteshaltungen sich auseinandersetzen. Überhaupt ist das Thema etwas schwierig zu greifen, soweit ich das bisher gelesen habe unterscheidet sich das Wahlverhalten stimmberechtigter Migranten nicht wesentlich vom Durchschnitt. Ein paar Trends gibt’s, in Wien eher SPÖ, Serben mehr FPÖ als der Durchschnitt. Fraglich ist inwieweit berufstätige Menschen überhaupt noch ihre Ansichten stark verändern (im Schnitt). Kinder durchlaufen dann eh mehr oder weniger erfolgreich das Bildungssystem.
Das mit der Deutschpflicht meinetwegen, aber warum denn nur EU-Bürger? Oder verstehe ich den Titel falsch?
Scho peinlich über was man heutzutage diskutiert oder sich aufregt.
Ja macht Sinn. Ausschreibungen sollt ich mir schon aussuchen können wen ich suche auch im öffentliche Bereich. Außerdem sehe ich es wirklich nicht ein warum der öffentliche Sektor nicht mal mit gutem Beispiel vorran gehen sollte und nicht das billigste vom billigsten nehmen sollte. Was wo wie wann zu tun ist dafür braucht es schlicht Sprachkenntnisse. Außerdem ist es bei innerhalb der EU wesentlich unkomplizierter, da dann automatisch ein Arbeitsvisum inkludiert ist und man sich arbeitsrechtlich weniger leicht exponiert.
Wenn die Schule das möchte und das Gehalt bezahlt haben sie auch das Recht dazu.