Tjo, a sinnvoller Weg zur Staatsbürgerschaft warad halt a hit.
“Wahlausschluss” -> Propagandaflair
Was soll man sagen, Wien besteht quasi nur noch aus deutschen Studenten.
Sehe das Problem dabei nicht. Leichterer Zugang zur Doppelstaatsbürgerschaft für hoch qualifizierte Einwanderer wäre wünschenswert, aber warum sollte ein nicht Staatsbürger wählen dürfen?
Angenommen in einem europäischen Nachbarland herrscht Krieg und ein signifikanter Anteil an der Bevölkerung besteht aus Geflüchteten. Sollen diese dann ein Wahlrecht erhalten, nur weil sie sich unter Umständen mehrere Jahre lang im Land aufhalten?
Sind da EU Bürger und Drittstaatler zusammen gefasst? Erstere haben ja (eingeschränktes) Wahlrecht.
Das Problem hat meine Tochter und wir in kleinster Weise auch… Wir Eltern sind beide keine österreichische Staatsbürger, sie ist hier geboren wird aber vermutlich nie in ihrem Leben für das Parlament wählen dürfen (in Wien nicht Mal für den Bürgermeister). Schon sehr seltsam… Es muss einen Weg geben, ich würde eine Mindestanzahl an Wohnjahren bevorzugen (zB. 10 oder 15, kann auch mehr sein), da würden schon nur noch die mit langjähriger Absicht in Österreich wohnen zurückbleiben. Ich finde wenn ich hier für zig Jahre steuern Zahle und meinen Lebensmittelpunkt habe und die Gesetzte für mich gelten, dann sollte ich denke ich auf mitreden dürfen. Das würde einer Demokratie gut tun.
Nicht nur wegen der akuellen Skandale, auch generell ist die Korruption in unserem Land stark verbreitet, die typische, österreichische Freunderlwirtschaft halt.
Bei Wahlen hatte ich aber noch nie den Eindruck (seit den gut 30 Jahren, bei denen ich mitwählen durfte), daß da was nicht mit rechten Dingen zugeht.
Was mMn aus einer Kombination am strengen Meldewesen, sowie der Beschränkung auf Staatsbürger liegt. Es ist in Ö einfach verdammt schwer, Wählerstimmen zu fälschen.
Bedenkt man, daß die Korruption wieder mehr im Zu- als im Abnehmen ist, sehe ich genau überhaupt keinen Grund, die strengen Regelmentierungen fürs Wahlrecht aufzuweichen.
Eine maßvolle Erleichterung zum Erhalt der Staatsbürgerschaft ist dagegen eine andere Geschichte.
Gibts nen Link dazu was genau an Kosten anfällt und wie viel Einkommen erwartet wird wenn man die Staatsbürgerschaft annehmen möchte? Auf oesterreich.gv.at hält man sich dazu eher wage…
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Tjo, a sinnvoller Weg zur Staatsbürgerschaft warad halt a hit.
“Wahlausschluss” -> Propagandaflair
Was soll man sagen, Wien besteht quasi nur noch aus deutschen Studenten.
Sehe das Problem dabei nicht. Leichterer Zugang zur Doppelstaatsbürgerschaft für hoch qualifizierte Einwanderer wäre wünschenswert, aber warum sollte ein nicht Staatsbürger wählen dürfen?
Angenommen in einem europäischen Nachbarland herrscht Krieg und ein signifikanter Anteil an der Bevölkerung besteht aus Geflüchteten. Sollen diese dann ein Wahlrecht erhalten, nur weil sie sich unter Umständen mehrere Jahre lang im Land aufhalten?
Sind da EU Bürger und Drittstaatler zusammen gefasst? Erstere haben ja (eingeschränktes) Wahlrecht.
Das Problem hat meine Tochter und wir in kleinster Weise auch… Wir Eltern sind beide keine österreichische Staatsbürger, sie ist hier geboren wird aber vermutlich nie in ihrem Leben für das Parlament wählen dürfen (in Wien nicht Mal für den Bürgermeister). Schon sehr seltsam… Es muss einen Weg geben, ich würde eine Mindestanzahl an Wohnjahren bevorzugen (zB. 10 oder 15, kann auch mehr sein), da würden schon nur noch die mit langjähriger Absicht in Österreich wohnen zurückbleiben. Ich finde wenn ich hier für zig Jahre steuern Zahle und meinen Lebensmittelpunkt habe und die Gesetzte für mich gelten, dann sollte ich denke ich auf mitreden dürfen. Das würde einer Demokratie gut tun.
Nicht nur wegen der akuellen Skandale, auch generell ist die Korruption in unserem Land stark verbreitet, die typische, österreichische Freunderlwirtschaft halt.
Bei Wahlen hatte ich aber noch nie den Eindruck (seit den gut 30 Jahren, bei denen ich mitwählen durfte), daß da was nicht mit rechten Dingen zugeht.
Was mMn aus einer Kombination am strengen Meldewesen, sowie der Beschränkung auf Staatsbürger liegt. Es ist in Ö einfach verdammt schwer, Wählerstimmen zu fälschen.
Bedenkt man, daß die Korruption wieder mehr im Zu- als im Abnehmen ist, sehe ich genau überhaupt keinen Grund, die strengen Regelmentierungen fürs Wahlrecht aufzuweichen.
Eine maßvolle Erleichterung zum Erhalt der Staatsbürgerschaft ist dagegen eine andere Geschichte.
Gibts nen Link dazu was genau an Kosten anfällt und wie viel Einkommen erwartet wird wenn man die Staatsbürgerschaft annehmen möchte? Auf oesterreich.gv.at hält man sich dazu eher wage…