„Junge Mediziner:innen werden in Österreich ausgenutzt“

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  1. Das Medizinerproblem ist vor allem ein Beispiel dafür was passiert, wenn man junge *gut Ausgebildete* Menschen ausnutzt. Da produziert man erst unter großem Aufwand hochqualifizierte Arbeitskräfte und dann probiert man die in ein steinzeitliches System von Kassen, Kammern, Spitalsbetreibern und sonstigen erzkonservativen Erbsenzählern reinzuzwängen. Mit so einer Ausbildung kannst aber überall arbeiten, deswegen haun die alle ab.

  2. Ich bin nach dem Studium für ein Jahr ins Ausland gegangen und kenne noch drei andere Kollegen, die in die Schweiz oder nach Deutschland gegangen sind. Die wurden, wie ich, als administrative Kräfte eingesetzt und hatten relativ schnell viel Verantwortung und arbeiteten 50+ Stunden pro Woche. Eine Kollegin war in einem chirurgischen Fach und war ein Jahr lang nicht im OP.

    In Österreich wird die Administration von den Turnusärzten übernommen, also den zukünftigen Hausärzten, die dann entsprechend schlecht ausgebildet sind. Da besteht dann die dreimonatige pädiatrische Ausbildung aus Briefeschreiben. Die Assistenzärzte haben dann dafür Ambulanzen und können viel machen.

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