320 Downloads – Ministeriums-App kostete 150.000 Euro

9 comments
  1. Der Preis ist jetzt nicht so außergewöhnlich, bedenkend wie viel Aufwand die Prozesse mit offiziellen Parteien benötigen.

  2. Hab mir das Ding runtergeladen und angeschaut. Fazit: 150.000 für eine App, die eine Linksammlung ist. Insofern sinnvoller als Kaufhaus Österreich weil man potentiell findet was man sucht, solange man nicht die Suche benutzt sondern auf die Felder drückt.

  3. Hach, die österreichische IT. Jeder 10 jährige mit bisschen Interesse kann dir die App in den Semesterferien schreiben, aber dank Freunderlwirtschaft und Co ist’s halt bisschen teuerer geworden. Ups, aber war ja eh Steuergeld.

    Ich hab leider keine Idee wie man das unterbinden soll. Selbst wennst sämtliche Projekte öffentlich ausschreibst wird sich wenig bis nix ändern.

  4. >alle 5 sterne

    Ein Schelm, wer dabei Böses denkt.

    Man ist es ja schon gewohnt, dass man verarscht wird, aber könnte diese Verarsche bitte eine bessere Qualität haben.

  5. >Wie eine parlamentarische Anfrage aufdeckt

    Der grundlegende Fehler besteht schon darin, dass sowas erst über eine parlamentarische Anfrage öffentlich wird. Das sollte im Sinne der Transparenz sofort offen liegen und für jeden online einsehbar sein. Dann würde man sich vielleicht auch überlegen, welche Kosten für eine App realistisch sind, bevor man solche Summen überweist.

  6. Normalerweise würd man ja sagen “typisch ÖVP eben”.

    Aber das Sozialministerium ist seit Jän 2020 in der Hand der Grünen gewesen.

    Zerst der Anschober und die danach Vorgeschobenen.

    Also nein, die Grünen können es anscheinend auch nicht besser und vergeuden Steuergelder und/oder betrachten die Republik als Selbstbedienungsladen für Freunderlwirtschaft.

    Dass es eine parlamentarische Anfrage der FPÖ (!) braucht um solche Missstände bei der selbsternannten Transparenzpartei Österreichs aufzuzeigen, stimmt mich als ehemaligen Grün-Wähler schon sehr bedrückt.

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