
Nachdem unsere Tourismusstaatsekretärin die hohe Entlohnung von COFAG-GF Perner mit der Verantwortung des Jobs begründet ([Link auf orf.at](https://orf.at/stories/3280843/)) stellt sich mir die Frage wie sich diese Verantwortung ausdrückt?
Muss Herr Perner irgendwelche Konsequenzen tragen, sollte die ganze Geschichte doch nicht zu 100% sauber gelaufen sein?
Ansonsten hat er meiner Meinung nach keine (so) besonders zu entlohnende Verantwortung.
5 comments
Konservative leben unter der Grundprämisse, dass alle Menschen auf einer Hierarchie leben, und daher manche es einfach verdienen, mehr Reichtum zu bekommen.
Was sie in den Medien sagen ist einfach völlig irrelevant, sie wissen dass sie das nicht so direkt sagen dürfen gegenüber dem Pöbel. In den UK ist das zB inzwischen anders, da sagen die Tories das jetzt schon ganz offen vor laufenden Kameras.
Tja das ist eines der größten Probleme in unserer Gesellschaft.
Sieh dir irgendeinen beliebigen Managerposten an. Es wird immer mit “der kriegt mehr wegen seiner Verantwortung” argumentiert werden, jedoch so gut wie nie gibt es tatsächliche Konsequenzen im Falle des Versagens.
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Das umgekehrte Problem gibt es dafür häufig auf der niedrigeren Eben. Es werden Aufgaben delegiert ohne die dazugehörige Befugnisse zu übertragen. Sie haben deshalb meist keinen tatsächlichen Möglichkeit zur Erreichung der übertragenen Aufgabe.
lol was für verantwortung stellst dir leicht vor?
im gegensatz zu “normalen” unselbständigen, die für konkrete tätigkeiten bezahlt (und für nichterbringung gekündigt) werden, haben manager, sowohl in der privatwirtschaft, als auch in der verwaltung, keine konkret überprüfbaren aufgaben.
in der privatwirtschaft hilft man sich darüber hinweg, indem man die performance an quartalszahlen, börsenkursen etc festmacht, für die erreichung absurde prämien in aussicht stellt und dann auf die selbstregulierung des marktes hofft. in der verwaltung gibts aber nicht einmal das, weil der staat bzw der beamtenapparat ja nicht gewinnorientiert geführt wird – und es auch nicht werden soll.
somit ist die “verantwortung” in diesen bereichen – so wie auch bei ministern, staatssekretären, usw – eher abstrakter natur: weil man für große bevölkerungsteile “verantwortlich” ist und die eigenen entscheidungen gravierende folgen haben können.
solange aber nicht gegen irgendwelche verträge verstoßen wird, wird die einzige folge sein, dass man halt in der nächsten periode nicht mehr in der bisherigen position verbleibt. the end.
absolut lächerlich, wenn du mich fragst. aber naja, die tourismusstaatssekretärin bekommt schließlich auch 16k 14x jährlich für das absondern von meinungen…
Das Interview im mittagsjournal war dermaßen angrennt, das mir die Worte fehlen es zu beschreiben. Kein Bewusstsein von Verantwortung oder Schuld. Danke für nix ihr deppen!
Sollte er konsequenzen tragen? Ja.
Wird er die konsequenzen tragen? HAHAHA der war gut. Im schlimmsten fall paar monate bedingt und nachm Urteil gehts wieder in eine von seinen Ferienvillen…