Was haltet ihr davon? Es gibt bestimmt Fälle, wie in dem Artikel geschildert, bei denens nicht so einfach is, aber pauschal zu sagen Übergewicht is eine Krankheit halt für insofern gefährlich, dass Betroffene sich dann als krank sehen und meinen, man könne ja eh nichts ändern, schließlich is man krank. Aus persönlicher Erfahrung; war als Kind dicklich, dann schlanker und hab zum Erwachsenenwerden wieder ordentlich zugenommen, dann vor vier Jahren ungefähr 30kg mit Sport und Änderung der Essgewohnheiten abgenommen.
Was sicher auch zu der ganzen Problematik beiträgt ist dass wir nur mehr sehr wenige Ballaststoffe in unserem Essen haben. Mehr davon zu essen würde den Appetit begrenzen und auch dem Mikrobiom im Darm helfen. Auch Insulin Spikes zum Beispiel sind bei Ballaststoff reichen Lebensmittel wie braunen Reis geringer als bei weißen Reis. Meiner Meinung nach ist diese Problematik auch eher der Ernährung Seite und weniger auf der Bewegung Seite geschuldet. Wir fressen echt viel ernährungstechnisch gesehen Dreck wie Leberkäse Semmeln mit Red Bull viel zu oft zum Beispiel.
Können wir auch einmal über Leute reden die zwar Normalgewicht haben, aber tägliche das dreifache von anderen essen.
Der Scheiß geht nämlich ins Geld…
Ich habe in ca 2 Jahren 20kg abgenommen, habe jetzt 72kg bei 1,82m, bin letztes Jahr 35 Halbmarathon gelaufen.
Am meisten geholfen hat: Garmin Smartwatch, Mininierung Kohlenhydrate und Laufen.
Na wenigstens orientieren wir uns bei dem Thema (noch nicht) an den USA, wo das Thema von den SJWs übernommen wurde, fett sein als ganz normal dargestellt wird, und jegliche Kritik als “fat shaming” bezeichnet wird.
“dann sagt sie zu mir ich hab Adipositas”
Aber, aber, aber was ist dem ganzen dieStandard Body positivity Zeugs?! Healthy at every size!
Wäre ja noch schöner wenn Gesundheit und Schönheit korrelieren würden! Das hat sich bestimmt das Patriarchat ausgedacht.
als wär das thema was neues.
Wundere mich immer dass Österreich von den westlichen Ländern recht niedrige Zahl an Übergewichtigen hat. Ob das daran liegt dass wir besser aufgeklärt werden über die Bedeutung der Ernährung?
Der Witz ist ja, dass die Krankenkasse erwiesenermaßen hilfreiche Medikamente wie Saxenda nicht übernimmt, die in anderen Ländern schon übernommen werden. Da kannst 200-300 im Monat dafür hinblättern in Ö. Das kann sich kaum wer leisten.
Seid mir nicht bös aber ihr müsst zugeben, diesen Artikel im offiziellen subreddit der Schnitzl und Leberkas Fetischisten vorzufinden hat schon eine gewisse Ironie
Noch eine der folgenschweren Spätfolgen der Angstmache der letzten zwei Jahre inkl. Zwang zu Hause zu bleiben. Dazu die ganzen psychischen Probleme und andere Dinge an die ich jetzt gar nicht denke. Niemals wars das wert.
Ein Rant aus eigener Erfahrung: Versuch mal als Übergewichtiger mit Sport anzufangen um Abzunehmen. Da quälst dich erst durch alle Sportgeschäfte, die nur Kleidung für schlanke und sportliche Leut anbieten und kriegst die erste Krise. Wennst dann noch nicht aufgegeben hast und irgendwo online doch was halbwegs passendes gefunden hast, dann beginnt die nächste Runde der Frustrationen, wennst nämlich versuchst in einem Fitnesstudio zu trainieren und die Leut sich über dich lustig machen.
Da brauchst so viel mehr Courage als ein Untrainierter mit “Normalmaßen”, außerdem ist alles umsoviel schwieriger mit dem Extragewicht und dein Körper ist sowieso schon so marode, dass du eigentlich einen Trainer brauchst, der dir hilft dass du deinen Körper nicht versehentlich durchs Training noch kaputter machst. Aber versuch mal wen zu finden, der sich mit sowas auskennt und dann musst auch noch hunderte von Euros im Monat dafür übrig haben …
Ergo schwitzend und schwabbelnd draußen im Freien unterwegs und sich seine tägliche Dosis Bodyshaming abholen …
Da gibts definitiv eine große Marktlücke und ich versteh nicht, warums nicht mehr spezialisierte Angebote für Übergewichtige gibt. Sogar bei den Selbsthilfegruppen für Essstörungen gibts kaum welche für Esssüchtige.
Also entweder Fat Acceptance oder Adipositas ist eine Pandemie. Aber beides widerspricht sich.
“Die ignorierte Pandemie” – weil ja auch nie darüber gesprochen wird oder Forschungsgelder dafür eingesetzt werden /s
Wichtig wäre hier auch den Unterschied zwischen schwer aber Fit und halt Fettleibig zu verstehen.
Ich für meine Fälle, habe in der Saison ( 140-150 KG, off season 130-140 ). auf 1m96
Trainiere in der Saison 3x die Woche im Club, 2x Zuhause in der Kraftkammer.
Off Season 4x Kraftkammer 2-3x Cardio die Woche zusätzlich.
5 Tage die Woche arbeite Ich Körperlich ansträngend im Gartenbau
Laut BMI bin ich über Adipositas 2 ( also extrem ungesund und eig. kurz vorm Herzinfarkt )
Laut meinem Sportarzt bin ich Pumperl gsund, Bluwerte sind Top, Ruhepuls bei 43 also Herz auch Top, ebenso Ausdauer und Muskelkraft / Muskelratio.
Aber ja, natürlich hab Ich an gscheiten Fettpolster drauf, Körperlich störts mich nicht und beeinträchtigt mich auch nicht. Ums aussehen kann Ich mich auch nach meiner Sportlichen Karriere ( lel ) noch kümmern bzw, juckts mich noch nicht wenn Ich einfach etwas mehr im Sport dadurch leisten kann.
Ich würd mir hier ein Umdenken in der Gesellschaft wünschen
und auch von Seiten z.B. Krankenkassen. Jedes Jahr wieder werde Ich zu einer Ernährungsschulung eingeladen, Wenn Ich denen dann meine Werte und meinen Ernährungsplan zzgl. Trainingsplan gebe is eh für a Jahr wieder a ruh, nerfen tuns aber trotzdem.
Sorry für das lange sudern.
Kurz noch:
Für den Normalo ists eh zu 70% die ernährung die die Kilos purzeln lässt, die 30% Sport sind eher dazu da etwas mehr zu verbrennen und deiner Psyche was gutes zu tun.
Klar gibt es Leute die dick sind weil sie krank sind. Aber meistens liegt es doch an falscher ernähung und fehlenden sportlichen aktivitäten.
Wenn ich nur 2x im jahr eine woche faste werden die kilos nicht purzeln, gewichtsabahme braucht eine dauerhafte ernährungsumstellung und das sehen die meisten nicht.
Man kann auch nicht erwarten dass man nach 10 Jahren ungesunder ernährung innerhalb von 6 monaten wieder alles gerade biegt .
Mit der Lebensmittelknappheit wird das ganze in Ordnung kommen.
My story: bin im Zuge eines Burnout mit insomnie in eine Depression gefallen, nach bisschen hin-her mit der Medikation, hab ich jetzt happy pills die mich auch schlafen lassen. Großer Nebeneffekt: konstanter Hunger u dem immer NICHT nachzugeben, is mir quasi unmöglich… Resultat: ca 30 Kilo in ca 3 Jahren rauf. Das is nicht schön, wie man gesellschaftlich, auch im engen Familien u Freundeskreis, hilfreiche Tipps bekommt und immer wieder eine Erklärung, dass das ungesund ist “ach so, ich fress so viel, weil ichs so lustig find, mir immer größeres Gewand zu kaufen”
Dieser Artikel ist aus meiner Sicht absolut irreführend und zeigt eine Dimension aktueller linker Strömungen, die für die Gesellschaft gefährlich ist. Ich darf an den ersten Hauptsatz der Thermodynamik erinnern.
Der Homo Sapiens verstoffwechselt (im gesunden Zustand) Nahrung zu Energie, die die Zellen und deren Mitochondrien benötigen. In der Praxis beutet das ganz simpel: Ein funktionierender Körper mit einem Grundumsatz von 2.000 kcal am Tag, der mit 500 bis 1.500 kcal am Tag unterdeckt wird, muss seine in Fett gespeicherten Reserven aufzehren – extrem simpel. Zwei Quellen für Energie sind verfügbar: Externe Nahrungsaufnahme oder Interne Reserven. Es gibt gute Tools, wie bspw. MyFintessPal, welche es erleichtern alle zugeführten Kalorien annährungsweise zu tracken. Eine Smart- oder Sportuhr kann auf der Gegenseite dabei helfen, den Verbrauch zu schätzen.
Eine Person, die auf Dauer bei deutlicher kalorischer Unterdeckung (ganz egal aus welcher Zusammensetzung) zunimmt, kennt die Forschung nicht – dann hätten wir nämlich das Perpetuum mobile entdeckt. Im Gegensatz können diverse Krankheitsbilder jedoch dazu führen, dass aufgenommene Nahrung nicht in einem adäquaten Wirkungsgrad verwertet werden kann.
Menschen müssen auch dabei unterstützt werden, harte Wahrheiten durch wertschätzende Klarheit zu erkennen – ihnen etwas zu vermitteln, das nur tröstlich ist, auch wenn dies aus definitorischer Sicht vielleicht korrekt sein mag, nämlich, dass es sich um eine Krankheit handelt, führt mit Sicherheit zu keiner Verhaltensänderung. Der beste Weg sein Verhalten zu ändern ist, seine Identität zu wandeln.
Dazu müssen Personen erkennen, wo sie stehen, verstehen, dass ein multidimensionaler Ansatz, der auch noch so elegant sein mag, absolut keine Wirkung haben kann, wenn die Kalorienbilanz am Ende des Tages eine Überdeckung aufzeigt und dann mit aller Empathie und allen sinnvollen Hilfsmitteln begleitet werden. Jede Information, welche den Handlungsraum und damit die Verantwortung für Personen selbst reduziert, ist gefährlich und führt zu geringeren Erfolgschancen. Wir sollten sehr vorsichtig damit sein, in aller Fürsorge und allen guten Bemühungen, nicht die Klarheit und Wahrheit zu verlieren, die ganz zu Beginn nötig ist – und diese gehört mit aller Sicherheit auch in diesen Artikel.
Leut essen Schaß und bewegen sich zu wenig. Is so. Für meinen Geschmack wird das noch immer viel zu wenig thematisiert, grad im Bezug auf Prävention. Krieg jedesmal eine Wut, wenn ich kleine Kinder seh, die ausschauen, als würden sie jeden Moment bersten. Denen wird ur Unrecht getan und es müsst einfach nicht sein. Wie man Kinder heranziehen, sich aber nie auch mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen möchte, ist mir unerklärlich. Es ist dermaßen verantwortungslos.
Na zum Glück waren die Gyms hier extra lange zu.
“Man muss weniger essen, als man verbraucht, aber das stimmt nicht.” Völlig klar. Der menschliche Körper ist nicht der Thermodynamik unterworfen. Es sind Stress und Hormone, die dick machen. Deswegen gibt es derzeit in Äthiopien wieder so viele Dicke. Die haben so viel Stress!
Tja. Wer den Leuten ständig Fatlogic auftischt, braucht sich nicht zu wundern!
Ich hab in 2 Jahren 27kg mit Kalorien zählen und intermittent fasting abgenommen. Man unterschätzt wirklich zu leicht wieviel Kalorien in verschiedensten Lebensmitteln stecken und ich persönlich hab auch immer viel zu große Portionen gegessen.
Ich fahre was geht mit dem Tretroller. Treten ist der beste Sport. Und alle finden es schaut cool aus.
25 comments
Was haltet ihr davon? Es gibt bestimmt Fälle, wie in dem Artikel geschildert, bei denens nicht so einfach is, aber pauschal zu sagen Übergewicht is eine Krankheit halt für insofern gefährlich, dass Betroffene sich dann als krank sehen und meinen, man könne ja eh nichts ändern, schließlich is man krank. Aus persönlicher Erfahrung; war als Kind dicklich, dann schlanker und hab zum Erwachsenenwerden wieder ordentlich zugenommen, dann vor vier Jahren ungefähr 30kg mit Sport und Änderung der Essgewohnheiten abgenommen.
Was sicher auch zu der ganzen Problematik beiträgt ist dass wir nur mehr sehr wenige Ballaststoffe in unserem Essen haben. Mehr davon zu essen würde den Appetit begrenzen und auch dem Mikrobiom im Darm helfen. Auch Insulin Spikes zum Beispiel sind bei Ballaststoff reichen Lebensmittel wie braunen Reis geringer als bei weißen Reis. Meiner Meinung nach ist diese Problematik auch eher der Ernährung Seite und weniger auf der Bewegung Seite geschuldet. Wir fressen echt viel ernährungstechnisch gesehen Dreck wie Leberkäse Semmeln mit Red Bull viel zu oft zum Beispiel.
Können wir auch einmal über Leute reden die zwar Normalgewicht haben, aber tägliche das dreifache von anderen essen.
Der Scheiß geht nämlich ins Geld…
Ich habe in ca 2 Jahren 20kg abgenommen, habe jetzt 72kg bei 1,82m, bin letztes Jahr 35 Halbmarathon gelaufen.
Am meisten geholfen hat: Garmin Smartwatch, Mininierung Kohlenhydrate und Laufen.
Na wenigstens orientieren wir uns bei dem Thema (noch nicht) an den USA, wo das Thema von den SJWs übernommen wurde, fett sein als ganz normal dargestellt wird, und jegliche Kritik als “fat shaming” bezeichnet wird.
“dann sagt sie zu mir ich hab Adipositas”
Aber, aber, aber was ist dem ganzen dieStandard Body positivity Zeugs?! Healthy at every size!
Wäre ja noch schöner wenn Gesundheit und Schönheit korrelieren würden! Das hat sich bestimmt das Patriarchat ausgedacht.
als wär das thema was neues.
Wundere mich immer dass Österreich von den westlichen Ländern recht niedrige Zahl an Übergewichtigen hat. Ob das daran liegt dass wir besser aufgeklärt werden über die Bedeutung der Ernährung?
Der Witz ist ja, dass die Krankenkasse erwiesenermaßen hilfreiche Medikamente wie Saxenda nicht übernimmt, die in anderen Ländern schon übernommen werden. Da kannst 200-300 im Monat dafür hinblättern in Ö. Das kann sich kaum wer leisten.
Seid mir nicht bös aber ihr müsst zugeben, diesen Artikel im offiziellen subreddit der Schnitzl und Leberkas Fetischisten vorzufinden hat schon eine gewisse Ironie
Noch eine der folgenschweren Spätfolgen der Angstmache der letzten zwei Jahre inkl. Zwang zu Hause zu bleiben. Dazu die ganzen psychischen Probleme und andere Dinge an die ich jetzt gar nicht denke. Niemals wars das wert.
Ein Rant aus eigener Erfahrung: Versuch mal als Übergewichtiger mit Sport anzufangen um Abzunehmen. Da quälst dich erst durch alle Sportgeschäfte, die nur Kleidung für schlanke und sportliche Leut anbieten und kriegst die erste Krise. Wennst dann noch nicht aufgegeben hast und irgendwo online doch was halbwegs passendes gefunden hast, dann beginnt die nächste Runde der Frustrationen, wennst nämlich versuchst in einem Fitnesstudio zu trainieren und die Leut sich über dich lustig machen.
Da brauchst so viel mehr Courage als ein Untrainierter mit “Normalmaßen”, außerdem ist alles umsoviel schwieriger mit dem Extragewicht und dein Körper ist sowieso schon so marode, dass du eigentlich einen Trainer brauchst, der dir hilft dass du deinen Körper nicht versehentlich durchs Training noch kaputter machst. Aber versuch mal wen zu finden, der sich mit sowas auskennt und dann musst auch noch hunderte von Euros im Monat dafür übrig haben …
Ergo schwitzend und schwabbelnd draußen im Freien unterwegs und sich seine tägliche Dosis Bodyshaming abholen …
Da gibts definitiv eine große Marktlücke und ich versteh nicht, warums nicht mehr spezialisierte Angebote für Übergewichtige gibt. Sogar bei den Selbsthilfegruppen für Essstörungen gibts kaum welche für Esssüchtige.
Also entweder Fat Acceptance oder Adipositas ist eine Pandemie. Aber beides widerspricht sich.
Hier der Standard: [Fatshaming: Gesund muss nicht unbedingt dünn bedeuten](https://www.derstandard.at/story/2000125857226/fatshaming-gesund-muss-nicht-unbedingt-duenn-bedeuten)
“Die ignorierte Pandemie” – weil ja auch nie darüber gesprochen wird oder Forschungsgelder dafür eingesetzt werden /s
Wichtig wäre hier auch den Unterschied zwischen schwer aber Fit und halt Fettleibig zu verstehen.
Ich für meine Fälle, habe in der Saison ( 140-150 KG, off season 130-140 ). auf 1m96
Trainiere in der Saison 3x die Woche im Club, 2x Zuhause in der Kraftkammer.
Off Season 4x Kraftkammer 2-3x Cardio die Woche zusätzlich.
5 Tage die Woche arbeite Ich Körperlich ansträngend im Gartenbau
Laut BMI bin ich über Adipositas 2 ( also extrem ungesund und eig. kurz vorm Herzinfarkt )
Laut meinem Sportarzt bin ich Pumperl gsund, Bluwerte sind Top, Ruhepuls bei 43 also Herz auch Top, ebenso Ausdauer und Muskelkraft / Muskelratio.
Aber ja, natürlich hab Ich an gscheiten Fettpolster drauf, Körperlich störts mich nicht und beeinträchtigt mich auch nicht. Ums aussehen kann Ich mich auch nach meiner Sportlichen Karriere ( lel ) noch kümmern bzw, juckts mich noch nicht wenn Ich einfach etwas mehr im Sport dadurch leisten kann.
Ich würd mir hier ein Umdenken in der Gesellschaft wünschen
und auch von Seiten z.B. Krankenkassen. Jedes Jahr wieder werde Ich zu einer Ernährungsschulung eingeladen, Wenn Ich denen dann meine Werte und meinen Ernährungsplan zzgl. Trainingsplan gebe is eh für a Jahr wieder a ruh, nerfen tuns aber trotzdem.
Sorry für das lange sudern.
Kurz noch:
Für den Normalo ists eh zu 70% die ernährung die die Kilos purzeln lässt, die 30% Sport sind eher dazu da etwas mehr zu verbrennen und deiner Psyche was gutes zu tun.
Klar gibt es Leute die dick sind weil sie krank sind. Aber meistens liegt es doch an falscher ernähung und fehlenden sportlichen aktivitäten.
Wenn ich nur 2x im jahr eine woche faste werden die kilos nicht purzeln, gewichtsabahme braucht eine dauerhafte ernährungsumstellung und das sehen die meisten nicht.
Man kann auch nicht erwarten dass man nach 10 Jahren ungesunder ernährung innerhalb von 6 monaten wieder alles gerade biegt .
Mit der Lebensmittelknappheit wird das ganze in Ordnung kommen.
My story: bin im Zuge eines Burnout mit insomnie in eine Depression gefallen, nach bisschen hin-her mit der Medikation, hab ich jetzt happy pills die mich auch schlafen lassen. Großer Nebeneffekt: konstanter Hunger u dem immer NICHT nachzugeben, is mir quasi unmöglich… Resultat: ca 30 Kilo in ca 3 Jahren rauf. Das is nicht schön, wie man gesellschaftlich, auch im engen Familien u Freundeskreis, hilfreiche Tipps bekommt und immer wieder eine Erklärung, dass das ungesund ist “ach so, ich fress so viel, weil ichs so lustig find, mir immer größeres Gewand zu kaufen”
Dieser Artikel ist aus meiner Sicht absolut irreführend und zeigt eine Dimension aktueller linker Strömungen, die für die Gesellschaft gefährlich ist. Ich darf an den ersten Hauptsatz der Thermodynamik erinnern.
Der Homo Sapiens verstoffwechselt (im gesunden Zustand) Nahrung zu Energie, die die Zellen und deren Mitochondrien benötigen. In der Praxis beutet das ganz simpel: Ein funktionierender Körper mit einem Grundumsatz von 2.000 kcal am Tag, der mit 500 bis 1.500 kcal am Tag unterdeckt wird, muss seine in Fett gespeicherten Reserven aufzehren – extrem simpel. Zwei Quellen für Energie sind verfügbar: Externe Nahrungsaufnahme oder Interne Reserven. Es gibt gute Tools, wie bspw. MyFintessPal, welche es erleichtern alle zugeführten Kalorien annährungsweise zu tracken. Eine Smart- oder Sportuhr kann auf der Gegenseite dabei helfen, den Verbrauch zu schätzen.
Eine Person, die auf Dauer bei deutlicher kalorischer Unterdeckung (ganz egal aus welcher Zusammensetzung) zunimmt, kennt die Forschung nicht – dann hätten wir nämlich das Perpetuum mobile entdeckt. Im Gegensatz können diverse Krankheitsbilder jedoch dazu führen, dass aufgenommene Nahrung nicht in einem adäquaten Wirkungsgrad verwertet werden kann.
Menschen müssen auch dabei unterstützt werden, harte Wahrheiten durch wertschätzende Klarheit zu erkennen – ihnen etwas zu vermitteln, das nur tröstlich ist, auch wenn dies aus definitorischer Sicht vielleicht korrekt sein mag, nämlich, dass es sich um eine Krankheit handelt, führt mit Sicherheit zu keiner Verhaltensänderung. Der beste Weg sein Verhalten zu ändern ist, seine Identität zu wandeln.
Dazu müssen Personen erkennen, wo sie stehen, verstehen, dass ein multidimensionaler Ansatz, der auch noch so elegant sein mag, absolut keine Wirkung haben kann, wenn die Kalorienbilanz am Ende des Tages eine Überdeckung aufzeigt und dann mit aller Empathie und allen sinnvollen Hilfsmitteln begleitet werden. Jede Information, welche den Handlungsraum und damit die Verantwortung für Personen selbst reduziert, ist gefährlich und führt zu geringeren Erfolgschancen. Wir sollten sehr vorsichtig damit sein, in aller Fürsorge und allen guten Bemühungen, nicht die Klarheit und Wahrheit zu verlieren, die ganz zu Beginn nötig ist – und diese gehört mit aller Sicherheit auch in diesen Artikel.
Leut essen Schaß und bewegen sich zu wenig. Is so. Für meinen Geschmack wird das noch immer viel zu wenig thematisiert, grad im Bezug auf Prävention. Krieg jedesmal eine Wut, wenn ich kleine Kinder seh, die ausschauen, als würden sie jeden Moment bersten. Denen wird ur Unrecht getan und es müsst einfach nicht sein. Wie man Kinder heranziehen, sich aber nie auch mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen möchte, ist mir unerklärlich. Es ist dermaßen verantwortungslos.
Na zum Glück waren die Gyms hier extra lange zu.
“Man muss weniger essen, als man verbraucht, aber das stimmt nicht.” Völlig klar. Der menschliche Körper ist nicht der Thermodynamik unterworfen. Es sind Stress und Hormone, die dick machen. Deswegen gibt es derzeit in Äthiopien wieder so viele Dicke. Die haben so viel Stress!
Tja. Wer den Leuten ständig Fatlogic auftischt, braucht sich nicht zu wundern!
Ich hab in 2 Jahren 27kg mit Kalorien zählen und intermittent fasting abgenommen. Man unterschätzt wirklich zu leicht wieviel Kalorien in verschiedensten Lebensmitteln stecken und ich persönlich hab auch immer viel zu große Portionen gegessen.
Ich fahre was geht mit dem Tretroller. Treten ist der beste Sport. Und alle finden es schaut cool aus.