>Plötzlich ist die Band «Lauwarm» aus dem Festprogramm verschwunden – nach dem Eklat um «kulturelle Aneignung» werden die Musiker in Bern erneut gecancelt
>Weisse Künstler mit Rastafrisuren sind in manchen Kreisen verdächtig. Die Berner Reggae-Band bekommt das gleich zum zweiten Mal zu spüren.
>Die Berner Band «Lauwarm» ist seit diesem Sommer weltbekannt. Ihr Bild erschien unter anderem in der Londoner «Times», unter der Schlagzeile «White Reggae Band silenced». Tatsächlich ist «Lauwarm» zum Frust der Bandmitglieder weniger dank musikalischen Darbietungen, sondern wegen Protesten gegen die Haarpracht einzelner Bandmitglieder berühmt geworden. Weil diese eine Rastafrisur tragen, fühlten sich Zuschauer bei einem Konzert in der Berner Brasserie Lorraine «unwohl» – worauf die Betreiber den Auftritt beendeten und eine Aussprache ankündigten.
>Diese hat bisher nicht stattgefunden, dafür wird in der Schweiz und anderen Ländern über «kulturelle Aneignung» debattiert. Dabei geht es um die Frage, ob weisse Künstler berechtigt seien, Moden und Musik aus anderen Kulturen zu adaptieren, die einst von Weissen unterdrückt wurden. Die Liste derer, die «wegen kultureller Aneignung» in der Kritik stehen, wird immer länger. Die Zürcher Bar «das Gleis» hat letzte Woche den österreichischen Musiker Mario Parizek ausgeladen, weil er Rastas trägt. Heute Samstag musste sich laut «20 Minuten» auch noch das Schweizer Komikerduo Ursus und Nadeschkin öffentlich erklären, weil Nadeschkin eine Rasta-Perücke trägt.
>Gleichzeitig kam es heute in Bern zu einer bemerkenswerten Programmänderung der «Lorraine Chilbi». Neben dem Ensemble der Heilsarmee, verschiedenen Slam Poeten und Musikbands hätte dort auch «Lauwarm» auftreten sollen. So zumindest stand es bis Freitagabend im Festprogramm. Am Samstagmorgen war der Name «Lauwarm» plötzlich verschwunden, stattdessen soll um 22 Uhr 30 die Formation «Adava» auftreten. Jesse Meyer, der Schlagzeuger von «Lauwarm», sagt der NZZ, dass der Entscheid «nicht in unseren Händen lag». Meyers Kollege Dominik Plumettaz schreibt auf Instagram, man sei «gecancelt» worden.
>Das klingt nicht nach gegenseitigem Einverständnis. Das Organisationskomitee der Lorraine Chilbi hat bisher nicht auf eine Anfrage der NZZ reagiert. Dem «Sonntagsblick» sagte ein OK-Vertreter, es gehe um eine «zu grosse Kontroverse für ein Quartierfest». Auf dem Chilbiprogramm steht allerdings auch ein «anatolischer Kochworkshop» und ein Flechtfrisuren-Kurs «für jung und alt». Gut möglich, dass noch weitere Vorwürfe wegen kultureller Aneignung laut werden.
Wenns nume ir Lorraine isch, isches de würklech passiert?
Interessiert kei Sau.
ATTENTION ! ATTENTION !! All Rastas ordering “Hash Browns” (locally known as Rösti) will be at risk of deportation!!. Don’t let the name fool you.
Absolut krankhaft, das ist Faschismus im Entstehen, nur diesmal von der Politik gedeckt und sogar unterstützt, weil es ja “die Guten” sind – und ich meine das ernst, das ist Faschismus
Es isch genau so Rassismus wenn wissi nid dörfe Rastas träge. Hämmer nid letschthin s Antidiskriminierigsgsetz verschärft? Chönnt wohl de erschti wissi si wo en Klag chan ihreiche…
Alte ich chas ned glaube! Vor weniger als 5 Johr sind Rastas so in Mode gsi, dass jede Teenie mit denne umeglofe isch und jetzt meinets, dass derfet nur Dunkelhüütigi Mensche ha? Find ich es biz kontraproduktiv und rassistisch (wege Stereotype und so). Was chunnt als nögschts es Tattoo verbot wege Indigeni?
Jetzt han ich gmeint de Mensch entwicklet sich sozial witer, aber nei mir göhnd zrug. Mit jedem Schritt wo mir vorwärts göhnd gömmer 5 zrug. Mir heget viel dringereni Problem, als amene Siech sini Friesewahl zkritisiere!
Viellicht sött sich dSchwiiz druf konzentriere wohre Rassismus aktiv zbekämpfe statt eh chlini Mugg zumene Elefant zmache und en wannabe social warrior zsi zum sich selber besser zfühle.
Can a nice soul translate for the Swiss westerners?
8 comments
Und scho gahts wiiter mit dem Schwachsinn:
>Plötzlich ist die Band «Lauwarm» aus dem Festprogramm verschwunden – nach dem Eklat um «kulturelle Aneignung» werden die Musiker in Bern erneut gecancelt
>Weisse Künstler mit Rastafrisuren sind in manchen Kreisen verdächtig. Die Berner Reggae-Band bekommt das gleich zum zweiten Mal zu spüren.
>Die Berner Band «Lauwarm» ist seit diesem Sommer weltbekannt. Ihr Bild erschien unter anderem in der Londoner «Times», unter der Schlagzeile «White Reggae Band silenced». Tatsächlich ist «Lauwarm» zum Frust der Bandmitglieder weniger dank musikalischen Darbietungen, sondern wegen Protesten gegen die Haarpracht einzelner Bandmitglieder berühmt geworden. Weil diese eine Rastafrisur tragen, fühlten sich Zuschauer bei einem Konzert in der Berner Brasserie Lorraine «unwohl» – worauf die Betreiber den Auftritt beendeten und eine Aussprache ankündigten.
>Diese hat bisher nicht stattgefunden, dafür wird in der Schweiz und anderen Ländern über «kulturelle Aneignung» debattiert. Dabei geht es um die Frage, ob weisse Künstler berechtigt seien, Moden und Musik aus anderen Kulturen zu adaptieren, die einst von Weissen unterdrückt wurden. Die Liste derer, die «wegen kultureller Aneignung» in der Kritik stehen, wird immer länger. Die Zürcher Bar «das Gleis» hat letzte Woche den österreichischen Musiker Mario Parizek ausgeladen, weil er Rastas trägt. Heute Samstag musste sich laut «20 Minuten» auch noch das Schweizer Komikerduo Ursus und Nadeschkin öffentlich erklären, weil Nadeschkin eine Rasta-Perücke trägt.
>Gleichzeitig kam es heute in Bern zu einer bemerkenswerten Programmänderung der «Lorraine Chilbi». Neben dem Ensemble der Heilsarmee, verschiedenen Slam Poeten und Musikbands hätte dort auch «Lauwarm» auftreten sollen. So zumindest stand es bis Freitagabend im Festprogramm. Am Samstagmorgen war der Name «Lauwarm» plötzlich verschwunden, stattdessen soll um 22 Uhr 30 die Formation «Adava» auftreten. Jesse Meyer, der Schlagzeuger von «Lauwarm», sagt der NZZ, dass der Entscheid «nicht in unseren Händen lag». Meyers Kollege Dominik Plumettaz schreibt auf Instagram, man sei «gecancelt» worden.
>Das klingt nicht nach gegenseitigem Einverständnis. Das Organisationskomitee der Lorraine Chilbi hat bisher nicht auf eine Anfrage der NZZ reagiert. Dem «Sonntagsblick» sagte ein OK-Vertreter, es gehe um eine «zu grosse Kontroverse für ein Quartierfest». Auf dem Chilbiprogramm steht allerdings auch ein «anatolischer Kochworkshop» und ein Flechtfrisuren-Kurs «für jung und alt». Gut möglich, dass noch weitere Vorwürfe wegen kultureller Aneignung laut werden.
Wenns nume ir Lorraine isch, isches de würklech passiert?
Interessiert kei Sau.
ATTENTION ! ATTENTION !! All Rastas ordering “Hash Browns” (locally known as Rösti) will be at risk of deportation!!. Don’t let the name fool you.
Absolut krankhaft, das ist Faschismus im Entstehen, nur diesmal von der Politik gedeckt und sogar unterstützt, weil es ja “die Guten” sind – und ich meine das ernst, das ist Faschismus
Es isch genau so Rassismus wenn wissi nid dörfe Rastas träge. Hämmer nid letschthin s Antidiskriminierigsgsetz verschärft? Chönnt wohl de erschti wissi si wo en Klag chan ihreiche…
Alte ich chas ned glaube! Vor weniger als 5 Johr sind Rastas so in Mode gsi, dass jede Teenie mit denne umeglofe isch und jetzt meinets, dass derfet nur Dunkelhüütigi Mensche ha? Find ich es biz kontraproduktiv und rassistisch (wege Stereotype und so). Was chunnt als nögschts es Tattoo verbot wege Indigeni?
Jetzt han ich gmeint de Mensch entwicklet sich sozial witer, aber nei mir göhnd zrug. Mit jedem Schritt wo mir vorwärts göhnd gömmer 5 zrug. Mir heget viel dringereni Problem, als amene Siech sini Friesewahl zkritisiere!
Viellicht sött sich dSchwiiz druf konzentriere wohre Rassismus aktiv zbekämpfe statt eh chlini Mugg zumene Elefant zmache und en wannabe social warrior zsi zum sich selber besser zfühle.
Can a nice soul translate for the Swiss westerners?