Warum Magenta und Co. heimische Funkmasten nach Übersee verkaufen

5 comments
  1. Deutsche Telekom macht Blödsinn-, Drei fängt damit an und A1 ist noch unentschlossen (was insofern egal weil unter Faymann schon nach Übersee verkauft wurde, also die Maste praktisch seit 10 Jahren nicht mehr “uns” gehören sondern dann Mexikaner an Amerikaner verkaufen würden)

    Interessant wird dann eher, wenn es schief geht, ob Deutschland dann auch für die Infrastruktur der deutschen Telekom in Österreich einspringt, oder “wir” das dann zurück kaufen dürfen

  2. Macht natürlich absolut Sinn die zu verkaufen! Ist ja nicht so, dass die Anbieter diese brauchen… Aber ich bin immer wieder begeistert wie es kreativen Köpfen gelingt teure Leasingverträge als neue und außergewöhnliche Idee darzustellen. Bei altmodischen Krediten wären sie Eigentümer geblieben und ich unterstelle die Zinsen sind geringer als die Rendite-Erwartungen der Investoren… aber ist eh deren Problem.

    Was ich aber viel spannender finde, ist was der RTR Chef dazu zu sagen hat:
    “Infrastruktur verhält sich friedlich, die will keine billigen Tarife, keine neuen Handys.”

    Dieser Satz spricht Bände darüber, was die Branche und offenbar auch die RTR über uns als Kunden denkt. Ich mein jedem der schon das Vergnügen hatte den Support zu kontaktieren ist es vermutlich aufgefallen. Aber ich bin doch überrascht, dass man es so unverblümt zugibt.

  3. “In diesem Land ist alles zum Verkauf. Alles.”

    -Mobutu Sese Seko, ehemaliger kleptokratischer Langzeitdiktator von Zaire (Congo)

  4. Wie rechnet sich das für beide Seiten?
    Die Mobilfunkanbieter nehmem die Erträge aus dem Verkauf, und investieren sie in neuere Infrastruktur, um damit in Zukunft mehr Gewinne machen zu können (und auf Managerebene fette Boni einzustecken).

    Soweit, so klar. Aber wie rechnet sich das für die Käufer, die denken als langfristige Anleger, und erwarten eine höhere Rendite, oder wollen einfach nur ihre Investments breiter aufstellen.

    Diw Mobilfunker glauben also, daß die Kosten für die Miete, geringer sind, als die Gewinne, die sie mit den Beträgen aus dem Verkauf und der daraus folgenden Investiton machen werden.
    Die Käufer glauben, sie machen damit (langfrisitg) mehr Geld, als sie investiert haben.

    Einer von beiden muss drauf zahlen, oder den Vertrag brechen, oder was versteh ich an der Konstruktion nicht?
    Oder kommt die Einsparung (auf beiden Seiten) wieder einmal nur davon, daß hier Steuervermeidung betrieben wird?

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