KTM-Chef Stefan Pierer will “mehr Leistung” statt “Homeoffice und 4-Tage-Woche”

30 comments
  1. Hab mal ein Angebot dort bekommen – die haben schon vor Corona mit 2 Tagen Home Office geworben, weil Mattighofen halt echt am Arsch der Welt liegt, gerade wenn man auch bei manchen großen Firmen im Zentralraum gut verdienen kann sind sie halt extrem weit weg vom Schuss.

    Da überrascht die Haltung umso mehr…

  2. Wo werden die Leute eher hingehen? 4 Tage Woche (32/34/36h) für 2.500€ Brutto oder 5 Tage Woche (ohne Home Office Möglichkeit 38.5h/40h) für 3.000€ Brutto?

    Vielen (unter anderem mir) ist die Flexibilität lieber. Wenn ich mir vorstellen würde ein Kind zu haben, umso mehr.

  3. > Das, was ~~wir~~ **ihr mir** in den letzten zwei Generationen an Wohlstand geschaffen ~~haben~~ **habt**, entstand durch **eure** Leistung. Leistung heißt **ihr** Arbeit**et** pro Zeit. Und nicht Homeoffice **wo ich euch nicht kontrollieren kann** und Vier-Tage-Woche **und dann drei Tage meinen Wohlstand nicht mehren**. Wir sind in einer extremen Krise **weil Leute wie ich immer schon auf Nachhaltigkeit scheißen**. Um ~~diesen~~ **meinen** Wohlstand zu halten, ~~müssen wir~~ **müsst ihr** mehr Leistung bringen

    Ich hab mir erlaubt seine Aussage zu Korrigieren.

  4. Soll er sich doch 12h auf den Bau oder in das Werk stellen, wenn er so geil auf Leistung ist, dieser bourgeoise Kapitalfaschist.

  5. Bitte habts a bissal mehr Respekt vor unserem Leistungsträger. Nicht jeder kann sich 7 Mio Dividende auszahlen lassen, bei gleichzeitiger Coronaförderung von 11 Mio.

  6. Naja, dann vielleicht ned (nur) am steuermodell schrauben (dafür dann zb. die spitzensteuersätze erhöhen, kapital stärker besteuern,usw.) sondern auch die Gehälter vielleicht nach oben korrigieren.

    Arbeit soll sich wieder lohnen – aber für denjeningen, der sie verrichtet, ned für an großkopferten Kurz-Großspender..

  7. Wie viel Steuergeld hat dieses Oaschloch erhalten und dann kräftig Dividende ausgeschüttet?
    So viel zum Thema Leistung… kotz

  8. Was der sich wohl davon verspricht, solche Dinge von sich zu geben? Dass der sowas denkt wundert mich ja eh nicht.

  9. “Was die letzten 2 Generationen an Wohlstand geschaffen haben entstand durch Leist ung”

    Bwhahahaha.

    Unleistbares Wohnen, total korrupte Politik, ausgehöhltes Sozialsystem, welches primär der Zweckentfremdung dient, während man Pensionen zahlt, die aufgrund der Natur des Generationenvertrags und der Altersstruktur im Land viel belastender ist als bisher, eine Klimakatastrophe “bekämpfend” welche in der besagten “Leistung” vorhergehender Generationen ihren Ursprung hat, die schulden eines Staates zahlend, welcher sie für besagte Generationen aufgenommen hat, und ein Ungleiches System bezahlend, welches Ungleichheit subventioniert.

    ​

    ​

    Go.

    Fuck.

    Yourself.

  10. Naja irgendwoher muss er ja das Geld bekommen dass er dann der ÖVP als Bestech… Äh ich mein Spende gibt…

    Hurensohn

  11. Der beidljausner lässt in Indien produzieren und redet von mehr Leistung, ganz zu schweigen davon dass sie anscheinend teilweise komplett auf QC scheißen.

    Der wichser soll gefälligst mehr hackeln und seine Mitarbeiter in Ruhe lassen.

  12. Vor ein paar Generationen hat man sich durch harte “normale” Arbeiten noch echten Wohlstand aufbauen können. Heute hast Glück wennst als normaler Angestellter in die Mittelschicht kommst und dir ein Eigenheim leisten kannst. Ob 30 oder 40 Wochenstunden macht wenig Unterschied, Überstunden werden von den meisten Arbeitgebern so und so nicht wertgeschätzt, oft gleich gar nicht bezahlt. Wozu mich also für den Arbeitgeber zu Tode hackeln wenns mir selbst wenig bis nichts bringt. Da genieße ich lieber die Freizeit.

  13. Ist das der Typ, der 11 Mio Corona Hilfe bekommen hat und sich 7 Mio Dividende ausbezahlt hat?

  14. Pierer sollte daran denken, dass die junge Generation keinen Grund für eine 50h Woche hat, wenn wir in unserer Pension im Sommer 50Grad haben.
    Wegen der Klimakrise wollen wir nicht alles erst in der Pension erleben.

  15. Das ist doch der, der sich ein Firmengebäude rechtswidrig vom Land hat finanzieren lassen (https://ooe.orf.at/stories/3035055/) und bei jeder Krise gewaltig viel Kohle kassiert. Wär KTM 2009 nicht vom Land gerettet worden (https://www.derstandard.at/story/1244460613756/oberoesterreich-ktm-erhaelt-34-millionen-euro-landeshaftung), wär der eh schon lang bankrott. Die Coronahilfen hat Pierer sich großteils selbst ausbezahlt (https://kontrast.at/ktm-corona-hilfen/).

    Und mit Hilfe eines Bürgermeisters wollte er vor ein paar Jahren mal eine Witwe um ein paar Tausend Euro betrügen (https://www.semiosis.at/2017/08/30/stefan-pierer-und-die-hartnaeckige-welser-witwe/).

    Und jetzt behauptet dieses vom Steuerzahler ausgestopfte Arschloch, dass Mitarbeiter im HomeOffice nix leisten. SEINE Generation wusste halt noch, wie man betrügt und sich selbst bereichert.

  16. Man muss dem Mann schon recht geben. Mehr Leistung soll sich rechnen. Da bin ich voll dafür!

    Und um da auch Fairness zu schaffen sollte man den Lohn des netten Herrn Pierer an seiner, bzw. der Wochenarbeitszeit seiner Mitarbeiter justieren. Ich wüsste wirklich gerne wie es der Herr so schafft auf 1,2 Millionen im Jahr (exkl. Dividende). Wenn ich mich nicht verrechnet habe, verdient er damit 38 Mal so viel wie der durchschnittliche Österreicher. Da würde es mich interessieren wie der Gute es schafft so viel Zeit im Kalender freizumachen. Wenn ich die Normalarbeitszeit von 40 Stunden pro Woche hernehme, leistet der Herr 1.520 Arbeitsstunden pro Woche und hat noch Zeit für Interviews. Da kann man sich beim Zeitmanagement etwas abschauen.

  17. > Dabei sieht der KTM-Chef den Ball auch bei der Politik: „Viele Menschen sind demotiviert, weil die Steuerquote so hoch ist. Ich verstehe das. In meiner Generation konnte man sich noch einen anderen Wohlstand schaffen. Das muss wieder zurückkommen“. Es müsse sich für jene, die freiwillig bereit seien, mehr zu tun, „am Ende auch in der Tasche rechnen“.

    Einfacher Vorschlag, damit sich das rechnet: mehr zahlen. Von den Abgaben an den Staat profitiere ich, wenn er noch reicher wird, tue ich das nicht.

Leave a Reply