Grüne kritisieren Strafdrohung gegen „Mülltaucher“

12 comments
  1. Zwing ma bitte endlich die Supermärkte die Dinge nicht wegzuwerfen? Funktioniert in anderen Ländern ja auch

  2. Ja aber warum versteht das denn keiner? Wenn diese bösen schwerkriminellen Diebe einfach die Sachen nehmen, die wir sonst wegwerfen, dann müssen sie ja weniger einkaufen! Dann verdienen arme kleine Großkonzerne wie Spar und Rewe weniger!! Wie könnt ihr das alle nur gutheißen!!! Wenn das überhand nimmt müssen sich die Konzernchefs bald noch einen Privatjet teilen!!!! Nur weil da jemand Hunger hat sollen Aktionäre auf die nächste Rolex verzichten müssen!!!!! Und denkt denn keiner an die armen Kinder? Viele traurige Kinder müssten auf ihre Jetskis verzichten nur damit der Pöbel satt wird. Wo kommen wir denn da hin. Das ist doch keine Verhältnismäßigkeit!

  3. >Dass bei der Billa-Filiale in Salzburg-Aigen Betroffenen per handgeschriebenem Schild mit Diebstahlsanzeige gedroht wird, findet Gemeinderat Bernhard Carl gerade in Zeiten der Teuerung stark übertrieben.

    Die Konzerne machen das ja nicht weil sie so gemein sind, sondern weil sie nicht zivilrechtlich haften wollen falls da einer von den Müllfressern krepiert. Problem könnte man eigentlich leicht mit einer Gesetzesänderung lösen, welche die Konzerne vor solchen Schadenersatzforderungen schützt wenn Leute ihren Müll konsumieren.

  4. Ganz ehrlich, wenns eh weggeschmissen ist, sollts fair game für alle sein. Wenn Müll und Lebensmittelverschwendung reduziert werden, warum nicht? Ist doch pervers, die Unmengen, die weggeschmissen werden.

  5. Wenns vernünftige Systeme gebe um diese Lebensmittel an die Leute zu bringen gebe es dieses Problem nicht aber ich kann schon verstehen dass es leichter ist Greenwashing Kampagnen zu fahren und den bösen Kunden das dumpstern madig zu machen

  6. >„Ich kann es nicht nachvollziehen, weil ich meine, es ist gerade in Zeiten wie diesen wichtig, dass auch Leute, die weniger Geld haben, auf der einen Seite so eine Möglichkeit nutzen können. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch eine ökologische Frage. Dinge, die noch essbar sind, wegzuwerfen und dann das mit einem Verbot zu beschreiben, sich das herauszunehmen, kann ich nicht nachvollziehen“, argumentiert Carl.

    Im Grunde stimmt das schon, aber irgendwie hats was davon längst aufgegeben zu haben. Wir verstehen das Zulassen von “Mülltauchen” am besten gleich als Sozialhilfe? Das hat was grausliches. Das hat nicht unter Strafe zu stehen und alles, aber zu argumentieren dass das irgendwer ja nötig hat ist irgendwie ein ganz eigenes Versagen. Das kann man einfach nicht mit diesem Zweck legitimieren.

    Und das zweite ist der ökologische Gedanke. Entweder das Zeug ist Mist, oder nicht. Auf eigenes Risiko die Mülltonne leerfressen zu lassen, an allen Lebensmittelgesetzen usw. vorbei, das kann auch nicht legitim ökologisch sein.

    Da kann man bestenfalls schaun dass die Supermarktketten aus dem Schneider sind damit sie nichts dagegen haben, heimlich still und leise entkriminalisieren, und schön die Goschn halten.

  7. “Mülltaucher”, da gibt’s aber treffendere und schönere Wörter. Frage mich, wer das Wort in den Artikel eingebracht hat, Rewe, der Grüne oder der Journalist.

  8. > Der Hauptgrund dafür ist, dass eine Gefährdung der „Mülltaucher“ nicht ausschlossen sei, erklärt ein REWE-Sprecher auf Anfrage.

    Rewe ist hier gaaaaaaanz sicher nur wichtig dass niemand verletzt wird, darum werden die Personen dann zu ihrer eigenen Sicherheit angezeigt.

  9. Ganz ehrlich in anderen Ländern is es ab dem Zeitpunkt wo’s im container/ am Bauhof liegt vorm Gesetz besitzerlos und kann von jedem legal genommen werden. Mach ma das auch so dann is das Problem am besten gelöst

  10. Inhaltlich völlig richtige Kritik, nicht einzusehen warum das illegal sein sollte. Wenns entsorgt wurde sollte es rechtlich gesehen niemandem mehr gehören.

    Aber es als “Möglichkeit” für Menschen mit Geldproblemen “in Zeiten wie diesen” zu bezeichnen klingt schon ein bisserl wie eine Kapitulation.

  11. Ich bin für komplette Legalisierung bzw. sogar für eigene Aufbewahrung für Lebensmittel die potentiell noch gut sind. Rückrufartikel gehören gesondert weggeworfen bzw. nochmals verpackt mit Hinweis. Kostet dem Unternehmen halt was, aber der Aufwand ist so gering.

Leave a Reply