>Man dürfe aber auch auf die Wirtschaft nicht vergessen. Der für private Haushalte angekündigte Preisdeckel müsse auch für Unternehmen gelten, so Doskozil.
Wäre ja eine Schande wenn die Freunderl nicht auch vom Preisdeckel profitieren würden.
Vielleicht sollte man KMUs die nur gerade so über die Runden kommen und es nicht schaffen Einlagen zu lukrieren, einfach tschari gehen lassen.
Ich habe seit den Corona Hilfen ehrlich gesagt nur mehr wenig Solidarität für Firmen übrig. Bei einer österreichischen Lösung steigen dann wieder viele Firmen besser aus, denen es eh schon gut genug geht – bitte ermöglichen wir z.B. einer OMV noch ein paar Milliarden mehr Gewinn. Da wir es nicht schaffen, effizient zu unterstützen, bin ich der Meinung, dass sich sich der Markt mal wieder selbst regulieren sollte – das wäre schon längst überfällig.
Naja is halt ein zweischneidiges Schwert. Einerseits will man ja auch nicht, dass wir in Zukunft unser Papier im Ausland produzieren (Analoges Beispiel: Masken in der Pandemie) andererseits will man auch nicht gewinnorientierte Unternehmen fördern, die jahrelang gut gewirtschaftet haben aber jetzt kein Geld haben.
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Der Kapitalismus is einfach nicht auf Krisen ausgelegt. Es kann ja auch nicht sein, dass Unternehmen jährlich Millionengewinne ausschütten und dann, wenn einmal eine Krise ist, kein Geld mehr da is. Aber Unternehmen sind im weitesten Sinne eben zum Gewinnausschütten verpflichtet. Es is a Krux. Und wennst dann einen verpflichtenden Krisenfonds in Konjunkturzeiten einführst, dann sagens wieder die Unternehmen sind mit solchen Auflagen nicht mehr wettbewerbsfähig…
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Man muss es meiner meinung nach als Staat ganz nüchtern sehen: Da wo das Land Österreich eindeutig vom Unternehmen profitiert, da solle man mit Bauchweh halt fördern. Wo das nicht der Fall ist, wo es keine Systemrelevanz gibt, da sagt man einfach Pech gehabt. Anders kann ichs ma ned vorstellen. Wir können ned bei jedem Schaß im Wald die Unternehmen quersubventionieren. Des geht sich einfach ned aus.
Firmen welche nach dem Motto leben: “Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren” dürfen meiner meinung nach keinen Cent Hilfe ohne entsprechender Gegenleistung bekommen.
Alleine die Bonis an Manager diverser Firmen welche Massiv Coronagelder bekammen waren ein Wahnsinn .
Ich würd Hilfsgelder direkt nur noch als Kredite vergeben, z.b. auf X Jahre nach Hilfsgelder 50% des Firmwngewinns(vor Auszahlung aller Managerbonies) direkt an den Staat zur Rückzahlung der Hilfsgelder verwendet werden muss.
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>Man dürfe aber auch auf die Wirtschaft nicht vergessen. Der für private Haushalte angekündigte Preisdeckel müsse auch für Unternehmen gelten, so Doskozil.
Wäre ja eine Schande wenn die Freunderl nicht auch vom Preisdeckel profitieren würden.
Vielleicht sollte man KMUs die nur gerade so über die Runden kommen und es nicht schaffen Einlagen zu lukrieren, einfach tschari gehen lassen.
Ich habe seit den Corona Hilfen ehrlich gesagt nur mehr wenig Solidarität für Firmen übrig. Bei einer österreichischen Lösung steigen dann wieder viele Firmen besser aus, denen es eh schon gut genug geht – bitte ermöglichen wir z.B. einer OMV noch ein paar Milliarden mehr Gewinn. Da wir es nicht schaffen, effizient zu unterstützen, bin ich der Meinung, dass sich sich der Markt mal wieder selbst regulieren sollte – das wäre schon längst überfällig.
Naja is halt ein zweischneidiges Schwert. Einerseits will man ja auch nicht, dass wir in Zukunft unser Papier im Ausland produzieren (Analoges Beispiel: Masken in der Pandemie) andererseits will man auch nicht gewinnorientierte Unternehmen fördern, die jahrelang gut gewirtschaftet haben aber jetzt kein Geld haben.
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Der Kapitalismus is einfach nicht auf Krisen ausgelegt. Es kann ja auch nicht sein, dass Unternehmen jährlich Millionengewinne ausschütten und dann, wenn einmal eine Krise ist, kein Geld mehr da is. Aber Unternehmen sind im weitesten Sinne eben zum Gewinnausschütten verpflichtet. Es is a Krux. Und wennst dann einen verpflichtenden Krisenfonds in Konjunkturzeiten einführst, dann sagens wieder die Unternehmen sind mit solchen Auflagen nicht mehr wettbewerbsfähig…
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Man muss es meiner meinung nach als Staat ganz nüchtern sehen: Da wo das Land Österreich eindeutig vom Unternehmen profitiert, da solle man mit Bauchweh halt fördern. Wo das nicht der Fall ist, wo es keine Systemrelevanz gibt, da sagt man einfach Pech gehabt. Anders kann ichs ma ned vorstellen. Wir können ned bei jedem Schaß im Wald die Unternehmen quersubventionieren. Des geht sich einfach ned aus.
Firmen welche nach dem Motto leben: “Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren” dürfen meiner meinung nach keinen Cent Hilfe ohne entsprechender Gegenleistung bekommen.
Alleine die Bonis an Manager diverser Firmen welche Massiv Coronagelder bekammen waren ein Wahnsinn .
Ich würd Hilfsgelder direkt nur noch als Kredite vergeben, z.b. auf X Jahre nach Hilfsgelder 50% des Firmwngewinns(vor Auszahlung aller Managerbonies) direkt an den Staat zur Rückzahlung der Hilfsgelder verwendet werden muss.