Wäre interessant zu wissen wie es in dieser Hinsicht in Schweden aussieht.
Ich habe das in abgespeckter Form an der Uni auch sehr stark mitbekommen. Die Leistungen der Ersemestrigen waren signifikant schlechter, von der allgemeinen Stimmung brauchen wir denke ich nicht reden.
Bei meinen Kindern in der Schule war es auch dramatisch zu beobachten wie die Kids aus miesen Elternhäusern regelrecht verkommen sind. Nie habe ich es gesehen dass Kinder in der Volksschule sitzen bleiben, aber in den letzten Jahren mehrere Male.
Mal abgesehen von den Schulschließungen als größten Fehler der Pandemie Bekämpfung.
Der Unterschied zwischen Mädchen und Buben ist schon erstaunlich. Gibts dazu irgendeine Erklärung?
Ist das im Kontext von Klimawandel und so nicht eh recht egal?
Solche Sensationsartikel muss man meiner Meinung nach mit Vorsicht genießen.
Die Situation in den USA ist sicher nur sehr bedingt auf die Österreichische umlegbar.
Das größte Problem, dass wir hatten wir Ignoranz und Dummheit, aber nicht die Schulschließung per se. Bei so arbiträren Regeln wie: Vereinssport bei den Erwachsenen ist erlaubt, aber Kinder dürfen sich nicht mal die Hand geben, oder später Vereinssport muss mit Tests subventioniert werden, aber die Kinder lassen wir noch lieber länger zuhause, kommt weder logisch noch wer mit noch hats auch nur irgendwas geholfen. Ich kann mich noch genau erinnern, wie im Sommer 2020 plötzlich jeder Furz aus der vierten Reihe ein “Schlüsselpersonal” war. Was, bei da FC Wien hat ein Spieler einen Schnupfen? Sofort testen. Scheiß auf alles andere. Wie es dann weitergegangen ist kennen wir ja. Den allgemeinen Lockdown im Februar 2021 hat man beendet, mit dem Testen an der Schule ist man aber erst irgendwie so im Mai gestartet. In der Zwischenzeit gabs weiterhin massive Einschränkungen in der Schule, aber die Eltern wurden ja bereits wieder ins Großraumbüro zitiert. Damals hab ich ausdrücklich gesagt, es muss genau umgekehrt sein. Die Alten sollen daheim im Homeoffice bleiben so lang wie es geht und die Kinder sollen endlich wieder rausdürfen.
Aber nix hat ma gemacht. Man hat die Kinder weiterhin mit den dümmsten Regeln belegt die man sich vorstellen kann. Maske am Gang und Klassenraum, aber am Sitzplatz darf mans runter geben? Ja sag habens denen ins Hirn geschissen? Ausflüge gabs im ganzen Jahr 2021 keine. Und dann zu guter Letzt hat man das letzte sinnvolle Pandemiemonitoring in den Schulen noch abgedreht, weil warum auch nicht.
Na mit Dummheit und Ignoranz baut man sich Folgeschäden. Das is klar.
​
Die Studien die im Artikel zitiert werden haben sehr divergente Aussagen. Es war von Anfang an klar* ( *Martin Sprenger April 2020), dass die sozial schwächeren als Verlierer der Pandemie aussteigen werden, wenn wir nicht auf diese achten. Aber gemacht hat man nix.
Was sich für mich als nachvollziehbar darstellt ist der Fall mit der Adipositas bei den Burschen. Die Bewegen sich generell eher mehr als die Mädchen und wenn sie nicht mehr dürfen, werdens blad. Ganz logisch. Bei den Mädchen halte ich die Angststörungen durchaus realistisch, aber das mit den Depressionen und den Essstörungen verwirrt mich. Hier wär ein Fulltext interessant. Der starke Anstieg an Depressionen würde eher auf eine diagnostische Lücke in der Vergangenheit deuten, als auf einen organischen Anstieg. Die Gabe von Antidepressiva ist auch bemerkenswert! Der Anstieg der Essstörung verwundert mich sehr, da es für solche Beschwerden doch meistens peers braucht die sowas bei jungen Frauen auslösen. Aber vielleicht ist gerade wegen den Lockdowns noch mehr das instagram und tiktok Schuld, also die online peers.
Es sollte jedenfalls rasche Hilfe für all jene geben, die es brauchen.
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Wäre interessant zu wissen wie es in dieser Hinsicht in Schweden aussieht.
Ich habe das in abgespeckter Form an der Uni auch sehr stark mitbekommen. Die Leistungen der Ersemestrigen waren signifikant schlechter, von der allgemeinen Stimmung brauchen wir denke ich nicht reden.
Bei meinen Kindern in der Schule war es auch dramatisch zu beobachten wie die Kids aus miesen Elternhäusern regelrecht verkommen sind. Nie habe ich es gesehen dass Kinder in der Volksschule sitzen bleiben, aber in den letzten Jahren mehrere Male.
Mal abgesehen von den Schulschließungen als größten Fehler der Pandemie Bekämpfung.
Der Unterschied zwischen Mädchen und Buben ist schon erstaunlich. Gibts dazu irgendeine Erklärung?
Ist das im Kontext von Klimawandel und so nicht eh recht egal?
Solche Sensationsartikel muss man meiner Meinung nach mit Vorsicht genießen.
Die Situation in den USA ist sicher nur sehr bedingt auf die Österreichische umlegbar.
Das größte Problem, dass wir hatten wir Ignoranz und Dummheit, aber nicht die Schulschließung per se. Bei so arbiträren Regeln wie: Vereinssport bei den Erwachsenen ist erlaubt, aber Kinder dürfen sich nicht mal die Hand geben, oder später Vereinssport muss mit Tests subventioniert werden, aber die Kinder lassen wir noch lieber länger zuhause, kommt weder logisch noch wer mit noch hats auch nur irgendwas geholfen. Ich kann mich noch genau erinnern, wie im Sommer 2020 plötzlich jeder Furz aus der vierten Reihe ein “Schlüsselpersonal” war. Was, bei da FC Wien hat ein Spieler einen Schnupfen? Sofort testen. Scheiß auf alles andere. Wie es dann weitergegangen ist kennen wir ja. Den allgemeinen Lockdown im Februar 2021 hat man beendet, mit dem Testen an der Schule ist man aber erst irgendwie so im Mai gestartet. In der Zwischenzeit gabs weiterhin massive Einschränkungen in der Schule, aber die Eltern wurden ja bereits wieder ins Großraumbüro zitiert. Damals hab ich ausdrücklich gesagt, es muss genau umgekehrt sein. Die Alten sollen daheim im Homeoffice bleiben so lang wie es geht und die Kinder sollen endlich wieder rausdürfen.
Aber nix hat ma gemacht. Man hat die Kinder weiterhin mit den dümmsten Regeln belegt die man sich vorstellen kann. Maske am Gang und Klassenraum, aber am Sitzplatz darf mans runter geben? Ja sag habens denen ins Hirn geschissen? Ausflüge gabs im ganzen Jahr 2021 keine. Und dann zu guter Letzt hat man das letzte sinnvolle Pandemiemonitoring in den Schulen noch abgedreht, weil warum auch nicht.
Na mit Dummheit und Ignoranz baut man sich Folgeschäden. Das is klar.
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Die Studien die im Artikel zitiert werden haben sehr divergente Aussagen. Es war von Anfang an klar* ( *Martin Sprenger April 2020), dass die sozial schwächeren als Verlierer der Pandemie aussteigen werden, wenn wir nicht auf diese achten. Aber gemacht hat man nix.
Was sich für mich als nachvollziehbar darstellt ist der Fall mit der Adipositas bei den Burschen. Die Bewegen sich generell eher mehr als die Mädchen und wenn sie nicht mehr dürfen, werdens blad. Ganz logisch. Bei den Mädchen halte ich die Angststörungen durchaus realistisch, aber das mit den Depressionen und den Essstörungen verwirrt mich. Hier wär ein Fulltext interessant. Der starke Anstieg an Depressionen würde eher auf eine diagnostische Lücke in der Vergangenheit deuten, als auf einen organischen Anstieg. Die Gabe von Antidepressiva ist auch bemerkenswert! Der Anstieg der Essstörung verwundert mich sehr, da es für solche Beschwerden doch meistens peers braucht die sowas bei jungen Frauen auslösen. Aber vielleicht ist gerade wegen den Lockdowns noch mehr das instagram und tiktok Schuld, also die online peers.
Es sollte jedenfalls rasche Hilfe für all jene geben, die es brauchen.