So ein wichtiger Fortschritt und dann scheitert es halt wieder mal an dem was wir Österreicher am besten können: Bürokratie.
Man sollte sich nicht rechtfertigen müssen, wenn man eh schon an einer tödlichen Krankheit leidet und der Spaß mit dem Staatsanwalt kommt leider auch nicht wirklich überraschend.
Das Mittel selbst ist super, genauso wie ein würdevoller selbstbestimmter Tod sein soll. Nur an den Zugangsvoraussetzungen und den Hürden, durch die man springen muss, sollten wir dringend noch arbeiten.
i hob zu viele Bekannte durch suizid verloren, dass i wirklich sagen muss, i find diesen legalen weg super. da kann ma wirklich des alles planen, bereden und such verabschieden. sicher schöner als auf einmal „gefunden“ zu werden.
…es “war”? Wie übermittelt er diese Info danach?
Wenn ich die zig “Aber Gott mag das nicht, wäääääääh!!!” Kommentare dazu les, dann muss ich mal wieder zum Speiben anfangen. Wir sind sowas von im Oasch…
Ich weiß nicht, wie das in anderen Kulturen ist, bei uns will sich aber offenbar kaum jemand über den Tod Gedanken machen, geschweige denn darüber sprechen.
Solange das so ist, werden wir da zu keinen vernünftigen Lösungen kommen und Leute, die eh schon die Arschkarte gezogen haben, müssen in ihren letzten Monaten durch Reifen springen und sich schikanieren lassen.
Da noch die “Gott hat’s verboten” Karte zu ziehen – ich hab da gar keine Worte dafür, die noch unter “milieubedingte Unmutsäußerungen” durchgehen würden.
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So ein wichtiger Fortschritt und dann scheitert es halt wieder mal an dem was wir Österreicher am besten können: Bürokratie.
Man sollte sich nicht rechtfertigen müssen, wenn man eh schon an einer tödlichen Krankheit leidet und der Spaß mit dem Staatsanwalt kommt leider auch nicht wirklich überraschend.
Das Mittel selbst ist super, genauso wie ein würdevoller selbstbestimmter Tod sein soll. Nur an den Zugangsvoraussetzungen und den Hürden, durch die man springen muss, sollten wir dringend noch arbeiten.
i hob zu viele Bekannte durch suizid verloren, dass i wirklich sagen muss, i find diesen legalen weg super. da kann ma wirklich des alles planen, bereden und such verabschieden. sicher schöner als auf einmal „gefunden“ zu werden.
…es “war”? Wie übermittelt er diese Info danach?
Wenn ich die zig “Aber Gott mag das nicht, wäääääääh!!!” Kommentare dazu les, dann muss ich mal wieder zum Speiben anfangen. Wir sind sowas von im Oasch…
Ich weiß nicht, wie das in anderen Kulturen ist, bei uns will sich aber offenbar kaum jemand über den Tod Gedanken machen, geschweige denn darüber sprechen.
Solange das so ist, werden wir da zu keinen vernünftigen Lösungen kommen und Leute, die eh schon die Arschkarte gezogen haben, müssen in ihren letzten Monaten durch Reifen springen und sich schikanieren lassen.
Da noch die “Gott hat’s verboten” Karte zu ziehen – ich hab da gar keine Worte dafür, die noch unter “milieubedingte Unmutsäußerungen” durchgehen würden.