Was ist das Problem mit Kreidetafeln? Tursky fordert Smartboards – mir wäre (als Informatiker) neu, dass so etwas wirklich funktioniert. Ich will einen notwendigen digitalen Fortschritt im Klassenzimmer nicht per se schlechtreden aber ich glaube nicht dass unsere Politiker viel Ahnung haben.

28 comments
  1. Find die dinger auch cool, aber den riesen benefit seh ich net (v.a. wenns dann niemand verwendet?) Und hamma dann keine Tafeln mehr? Die sind nämlich auch cool 🙁

    So ausm Bauch raus würd ich sagen vernünftiger Beamer mit einem Tablet tuts auch^^

  2. Smartboards schön und gut – Digitalisierung an Schulen, das versteh ich auch. Aber es haben halt noch immer zu wenig Schulen ein ordentliches Budget für solche Sachen. Es hapert immer am Budget. Der Wille ist meist eh da.

  3. Hab so ein smartboard einmal verwendet. Nette Spielerei, aber genau das was es können soll, nämlich darauf schreiben, kanns ned gscheit. Selbes Schicksal wie bei den Tabletts. So ein Wacom kann schon gut zum zeichnen verwendet werden. Ipads auch. Aber zum schreiben verwendet das kein normaler Mensch

  4. Das kostet soviel Geld, wenn man jetzt unbedingt mehr Geld in Bildung investieren möchte (was man definitiv sollte), dann bitte zuerst in Lehrpersonal und Nachmittagsbetreuung.

  5. Der klassische Overhad Projektor is tatsächlich ein Fall für die Halde – aber ein guter kamera-basierter Projektor is immer noch ziemlich cool.

    Smart Boards sind auch ganz cool, aber Kosten/Nutzen is da ein bissl schief auf lange Frist fürchte ich.

    Die klassische Kreidetafel ist halt unschlagbar intuitiv, und Dokumentation/Archivierung ist da in dem Zusammenhang auch kein großes Thema

  6. Smartboards sind ein Schmarrn, in der Schule sowieso weil billiges Klumpert. Und Overheadprojektor verwendet eh kaum wer, grad noch die pragmatisierten Alten, die nochn Schilling und Jugoslawien auf den Folien haben und die sind eh nur mehr ein kurzzeitiges Problem

  7. ÖVP und Digitalisierung = Steuergeld an Freunde die Spass IT Unternehmen führen zuschieben – siehe alle wirklich alle Digitalisierung Vorhaben seit Sebi….

  8. Es gibt keine tafelordner mehr!
    Eine Kulturgut stirbt.

    und wo sollen die Bakterienkulturen, die bisher die Schwämme besiedelt haben, nun hin?

    /s

    Fordern können sie ja viel, aber weder ist man digital so weit, noch ist es ein vordringliches Problem.

  9. Hatten wir schon schon für über 10 Jahren in der HTL.
    Hat kein einziger Lehrer jemals verwendet.

  10. Da kann man halt mal nett drüber diskutieren und Geld rauswerfen, ohne das fundamental kaputte Schulsystem reparieren zu müssen. Klar fahren da Politiker voll drauf ab.

  11. Kreidetafel bin ich voll bei dir. Aber die Overheadprojektoren gehören weg. Schnell. Im Vergleich zum Beamer ist das wie als würde man Fax statt Email verwenden. Wobei, jetzt erkenn ich das Problem…

  12. Also wir hatten in einer HTL (für IT!!) 2 Räume mit so richtig schön fettn und modernen “Smartboards” (größer einer Tafel, alles touch mit android drauf, und so weiter. also wirklich so richtig schön teuer das Gerät – 10k€+). Daneben an der Wand war halt in ca. selber Größe die gute alte “analoge” Kreidetafel.

    Nun ratet mal, welche der beiden benutzt wurde.
    Bingo. Die Kreidetafel.

    Einfach eine Gewohnheitssache? Möglich. Aber egal welchen Lehrer man gfragt hat – jeder hat die Kombo “Beamer” + Kreidetafel 1000% mal bevorzugt.

    Ne kreidetafel ist halt einfach zum schreiben ums zigfache angenehmer. kannst sagen wast willst.

    Ist aber jetzt auch schon 2-3 Jahre aus. Also vielleicht werden die Geräte mittlerweile mehr genutzt. Ich bezweifels halt

  13. Politgeplänkel in Wien und klassische Message Control.

    Polaschek hatte einen eher schlechten Auftritt in der Zib2 gestern Abend.
    Also gab es heute früh wohl ein Meeting und Tursky wurde los geschickt, um die öffentliche Debatte weg von den unangenehmen Themen wie Lehrermangel zu pushen.

    Merke: Staatssekretäre sind weisungsgebundene ‘Lakaien’ der Minister und rein politische Posten. Jemand wie Tursky wird dafür bezahlt, das politische Überleben seines Ministers zu sichern.

  14. Ich installiere alles mögliche in Schulen. Vorteil Kreidetafel: hält ewig, kann jeder Trottel bedienen. Nachteil: was weg ist, ist weg. Musst halt abfotografieren. Und vorbereiten kannst darauf auch schlecht was. Beamer: kosten relativ wenig in der Anschaffung, sind aber meist ein Krampf weil nie hell genug und begrenzte Lampenlebensdauer, wenns net grad Laser Projektoren sind. Und nach 4-5 Lampen ist der Beamer sowieso durch. Wartung darfst auch nicht vernachlässigen, Filter und Optik musst auch regelmäßig säubern. Typischerweise brauchst 1-2 Lampen pro Jahr (je nach Nutzung, klar). Smartboards: Wennst Lehrer hast die offen für neues sind dann klappt das sehr gut. Kannst dein Material gut vorbereiten, den Schülern digital zukommen lassen. Klar, die 60 Jährige Mitzi wird sich das nicht mehr antun, aber die jungen sind schon angetan davon. Helligkeit/Erkennbarkeit ist wesentlich besser als ein Beamer. Und es gibt die Möglichkeit sich auch noch Whiteboards seitlich zum drüberklappen zu wünschen. Lebensdauer dürfte auch passen, die letzten 5 oder 6 Jahre hab ich noch nicht wirklich viele tauschen müssen. Sind halt “echte” “Smart”, in Schulen hauptsächlich die günstigere MX Serie…..mittlerweile wollen auch andere was vom (großen) Kuchen. Galneo oder wie sie alle heissen….

  15. Was das wieder kostet und im Endeffekt würde eine tägliche Turnstunde mehr bringen und darin wäre das Geld besser investiert (mehr Sportlehrer, Geräte, usw.).

    Aber nein, wir diskutieren über Smartboards und CO2 Melder. Ja, Digitalisierung ist super, aber nicht wenn das System einfach gleich bleibt. Anstatt den Text von der Tafel abzuschreiben, wird er dann halt vom Smartboard abgeschrieben.

    Bewegung und frische Luft erhöhen die Motivation und Leistung der Schülerinnen bestimmt mehr als Smartboard und Co.

  16. Um mal eine positive Erfahrung ins Spiel zu bringen: Ich hatte Active Boards während der Schulzeit, und das hat eigentlich gut funktioniert. Selten Probleme, im Grunde sind alle Lehrer damit klargekommen und ich habs viel angenehmer zum Lesen gefunden als Kreidetafeln. Außerdem kann man, finde ich, das Tafelbild mit den Gestaltungsnöglichkeiten des Programmes besser übersichtlich gestalten als mit 3 verschiedenen Kreidefarben.
    Ich sehe neben der Lesbarkeit und der Multifunktionalität (also dass man auch Filme ansehen, vorbereitete Präsentationen, Bilder oder Dokumente zeigen kann) auch einen Vorteil darin, dass die Tafelseiten gespeichert bleiben und den Schülern einfacher zur Verfügung gestellt werden können (was z.B. in der Coronazeit praktisch war).

  17. Ganz ehrlich, Digitalisierung ist sehr wichtig, aber ein so universell einsetzbares Ding wie die gute alte Kreidetafel zu entfernen wäre glaub ich falsch.

    Bessere PCs, anständige Anbindung ans Intranet und Internet und dann hat man Mal ein anständiges Grundgerüst für weitere Anschaffungen.

  18. Also bevor man Millionen an geld für Smartboards ausgibt sollte man das Geld eher für die Gestaltung eines besseren Bildungssystems benutzen.

    (Ich hab Erfahrungen mit Smartboards in der schule und einfach nur mit der Tafel, und finde, dass es nicht wirklich so viel besser macht, abgesehen davon, dass sowieso fast kein Lehrer das Smartboard überhaupt verwendet hat.

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