“Mit kulturelle Aneignung”…na immerhin ehrlich. Gesehen in Wien vor etwa 3 Monaten 🇦🇹

12 comments
  1. Find ich aber gut. Ich mein, wo hört es denn auf? Unsere Kulturen sind alle derart miteinander verwurstelt, dass es da schwer wird eine Linie im Sand zu ziehen. Darf ein dänischer Koch in Zukunft Cevapcici oder gar Tapas zubereiten? Ein portugiesischer Bäcker arabische Brotsorten anbieten? Oder wird die Grenze tatsächlich beim belgischen (nicht aus Afrika stämmigen) Friseur und seinen Fähigkeiten im Cornrows machen gezogen? Ich richt mir schon mal die Soletti raus.

    Zynisch. Ich weiß. Aber mir geht das Nicht-zu-Ende-Denken in Kombination mit dem Eigentlich-Eh-Nix-Ändern schon derart aufm Keks. X)

  2. Ich finde einfach den Humor dabei cool. Das ganze Thema an sich nimmt meiner Meinung nach Ausmaße an, die nicht mehr okay sind. Da kann sich die “woke” Bewegung noch so aufregen, aber meinen Humor lasse ich mir nicht nehmen. Egal, wie “maximalpigmentiert” oder “explosiv” er sein mag. Bin übrigens gebürtige Iranerin (Mama hat beim Urlaub im ehemaligen Heimatland festgestellt, dass sie schwanger war und es war eine Hochrisikoschwangerschaft).
    Lebe jetzt seit über 27 Jahren in Österreich, also seit ich 3 Monate alt war, werde trotz 1,0er Matura aber noch gefragt, ob ich überhaupt Deutsch kann…das wir ein Problem hier mit Integration, wie sie sein sollte haben, ist mir aber sehr wohl bewusst.🤣🤦🏻‍♀️
    Traurig, dieses komplette Schwarz/Weiß denken in Teilen der Gesellschaft heutzutage…es sind meistens Minderheiten, die so laut schreien, dass alles deshalb verändert und zensiert wird.
    Hab mich fast totgelacht, als ich zu meinem 19er eine selbstgemachte “Sprengweste” (mit sehr viel Liebe, Klopfern, Schokoriegeln und einem Nokia Handy als Auslöser verkabelt) geschenkt bekam.
    Wenn die Selbstironie und der Humor stirbt und verboten wird, dann ist für mich endgültig klar: Husten, wir haben ein Problem.😳

  3. Müsste das nicht „mit kultureller Aneignung“ heißen?
    Mit verlangt den Dativ soweit ich mich erinnern kann.

  4. bin froh, dass – auch wenn diese getriggerte minderheit von radikalen feministen immer mal wieder glaubt, irgendwas neues verbieten oder canceln zu müssen – noch genug menschen gibt, die den ganzen schmarrn mit “kultureller aneignung” usw. genauso deppert und übertrieben finden👍🏻

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