>”**Die Universität betreibt eine antidiskriminatorische Anstellungspolitik und legt Wert auf Chancengleichheit und Diversität (**[**diversity.univie.ac.at**](https://iventajobdata.eu/bestmedia/img/1146758/1306328/cl/46dacdfc24b5ce44ec473a1393da9421996ae579/L3141888/JeyJvbGRsaW5rIjoiaHR0cDovL2RpdmVyc2l0eS51bml2aWUuYWMuYXQvIiwiemwiOiJkZXJTdGFuZGFyZC5hdCJ9)**). Insbesondere wird eine Erhöhung des Frauenanteils in Leitungspositionen und beim wissenschaftlichen Personal angestrebt. Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.**”

In meinen Augen widerspricht sich das schon ziemlich.

[Quelle](https://jobs.derstandard.at/jobsuche/jobs/350497/assistenz-der-universitaetsleitung-executive-assistant?Mailagent=true&aid=121860&ah=lmG3Y&ref=sab&utm_source=derstandard&utm_medium=email&utm_campaign=alertmail)

13 comments
  1. Hufeisentheorie. Bei dem Thema hat das linke Ende vom Spektrum ca. dieselbe Einstellung wie die ärgsten Burschenschafter. Nur das Geschlecht ist halt das genau jeweils andere.

  2. An der Uni Wien liegt der Frauenanteil bei den Professoren bei ca. einem Drittel. Nachdem Frauen nicht um denselben Faktor dümmer sind als Männer, muss es wohl einen anderen Grund haben 🤷‍♂️

  3. Ich glaub nach hunderten von Jahren an Unterdrückung ist es ok bei gleicher Qualifikation den Job an Frauen zu geben.

  4. Wird wohl an Grund geben wieso der großteil der professoren männlich is, und liegt sicher ned dran das irgendwie Frauen von haus aus dümmer sand und ned die gleichen qualifikationen haben können.

  5. Derartige Bestimmungen sind positive Maßnahmen (auch als “positive Diskriminierung” bezeichnet) und gelten nicht als Diskriminierung, wenn sie zur Förderung der Gleichstellung bzw Beseitigung tatsächlich bestehender Ungleichheiten gesetzt werden. Dabei sollte laufend evaluiert werden, um festzustellen, ob sie weiterhin notwendig sind oder ihrerseits wieder zu Diskriminierungen führen können (wenn die ursprünglich bestehende Ungleichheit nicht mehr besteht).

    Ein Bsp für im Gesetz verankerte positive Maßnahmen gibt es bspw im Gleichbehandlungsgesetz (GlBG).

  6. Als jemand der mal einer Tenure Track Stelle mitentschieden hat, im Endeffekt gibt es eine Person die dazu ein Kommentar abgibt, aber es wird trotzdem die Person bevorzugt die fachlich besser passt.

    Vor allem im fortgeschrittenen Feld mit hochspezialisierten Personal ist es sehr selten, dass 2 Personen verschiedenen Geschlechts genauso gut auf die Stelle passen und gleich qualifiziert sind.

    Dass die Regelung nicht wirklich durchsetzungsfähig ist sieht man spätestens daran, wenn man sich einfach unseren neuen Rektor mal ansieht.

  7. Klingt eh noch gut. Bei einer der letzten Ausschreibungen wurde noch zusätzlich Wert auf mögliche Behinderungen gelegt.
    Die Ausschreibung klang am Ende , als würde ein weiblicher Hawkings mit Berufserfahrung gesucht werden.

  8. Schon lange Standard, nur lässt sich die gleiche Qualifikation nicht wirklich objektiv bewerten, deshalb kann man sagen diese Ausbildung hier zählt mehr als diese, damjt ist keine gleiche Qualifikation gegeben. Problematischer ist es bei Unigängen mit Aufnahmetest, wo ich zumindest von Wien, Graz und Innsbruck weiß, dass bei Punktegleichstand die weibl. Bewerberin vorgezogen wird.

  9. Es gibt haltimmer noch ein ungleichgewicht zwischen Absolventinnenzahlen und Anzahl an Frauen in der Lehre/wissenschaftlichen Betrieb.

    ABER: das ist auch seit dem Ende der klassischen Karrierepfade verständlich, weil es keinerlei Stabilität bietet, für Familie ist der Scheiß tödlich.

    Bei Männdern kannst das Kinderzeugen nach hinten verschieben, Frauen tun sich da ganz klar schwerer. Und du kommst auch kaum wieder rein

    ​

    E: das ist bestimmt nicht der einzige Grund, sondern einer von vermutlich vielen

  10. Ich werde dafür einen fetten downvote bekommen aber :

    Chancengleichheit, Gleichberechtigung und Diversität bedeutet doch im allgemeinen, das Männer den kürzeren ziehen weil “nicht Männer” bevorzugt behandelt werden müssen.

    Ich verstehe das in der Vergangenheit Männer aufgrund von Freunderlwirtschaft oder anderen Gründen bevorzugt wurden, so was würde ich jetzt nicht mal veruschen abzustreiten.

    Ein Unrecht wird nicht rechtens gemacht, wenn es durch ein anderes unrecht ersetzt wird.

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