Vorbild-Funktion??

19 comments
  1. Das sind alles Produkte, welche Quer durch die EU geschifft werden. MIIL packt in Spanien und der Tschechei ab. Die Milch kommt zB aus allen EU-Ländern. Super regional. Totales Vorbild, so richtig super für die Umwelt! *clownmemehiereinfügen*

  2. Sich mit dem Auto Lebebsmittel vor die Haustür liefern lassen. Gehts eigentlich noch Klimaschädlicher?

  3. technisch betrachtet nein; sogar das gegenteil davon.

    wir haben generell das problem, dass preisveränderungen zu spät weitergegeben werden. es gibt auch das andere extrem: Amazon andert preise im sekundentakt. je nachdem, wieviel man im warenkorb hat, bekommt man alle paar minuten, stunden, oder tage die info, dass sich was ändert.

    i bin seit langem für einen mittelweg von einem monat. jeden monat am 15. werden die preise für den folgemonat festgelegt. und zwar vom hersteller selbst. mindestens herstellungspreis der teuersten veroackungsgröße + 10 %; gleicher preis / kh für alle veroackungsgrößen. die händler entscheiden dann, ob sie das produkt zum einkaufspreis + 10 % (+ steuer) im nächsten monat anbieten wollen, oder net. das produkt kostet dann im ganzen land das gleiche. keine angebote, oder aktionen. sind die transport-, lager-, und verwaltungskosten für das produkt so schlecht, dass der händler trotz + 10 © aufschlag verlust machen würd’, dann kann er das produkt net anbieten.

    preisgarantien darüberhinaus sind unrealistisch, weil man nie weiß, was unrealistisch “denkende” kunden wann warum horten.

    ceterum censeo “unit libertatem” esse delendam.

  4. Die Lebensmittel kosten nunmal etwas. Bei allen Schritten der Produktionskette entstehen kosten, die irgendwie bezahlt werden müssen.

    Wer konstante Preise anbietet, macht das entweder aus Marketinggründen und nimmt Loss-Leader in Kauf oder handelt mit unverderblicher Ware die schon eingelagert ist. Seriös ist es jedenfalls nicht.

  5. Quizfrage: Verkauft Gurkerl.at zum Selbstkostenpreis oder zahlt sogar drauf, oder müssen das Bauern und kleine Angestellte der Produzenten (Bäcker, Fleischhauer, Molkereien) ausbaden?

  6. A packerl toastschinken für 2,5 ist die Gemeinheit. Über 30 Schilling, das hast früher den Serrano beim Meindl bekommen

  7. Hahahaha Gurkerl. Das sind die übelsten Hundesöhne, behandeln ihre Angestellten wie Dreck. Ich hätte fast bei denen gearbeitet und was ich mitbekommen hab, reicht schon. Davon abgesehen:

    Okay cool, dann machen die temporär eben nicht mit bei den Preissteigerungen, ja und? Soll man die jetzt deswegen feiern oder was? Es sind nichtsdestotrotz immer noch kapitalistische Ausbeuter und darauf hoffen (!), daß Supermärkte ihre Preise nicht anheben, ist doch keine Lösung. Zahlt das meine Miete? Müssen dadurch die Leute weniger schuften? Ich nenn doch nicht einen Biosupermarkt, den sich vermutlich eh nur besser Betuchte leisten können, ein Vorbild, weil die Blutsauger, die durch den Besitz des Unternehmens sich permanent wer weiß wie Kohle aufs Konto schaufeln lassen, sich in ihrer unendlichen Güte und Weisheit dazu entschieden haben, für einen unbestimmten Zeitrahmen 0,00000457% weniger Profit machen zu wollen. Ich will, daß das reiche Pack die Krise bezahlt, nicht, daß es angehimmelt wird.

  8. Man kann die Preise unten halten wenns davor schon etwas höher waren (nicht bei allen, aber definitiv bei paar Produkten)
    Das is wie wenn tankstellenshops sagen “wir erhöhen die Preise nicht”

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