Gewerkschaft fordert 2.000 Euro Mindestlohn

18 comments
  1. weniger is nicht mehr zeitgemäß für Vollzeit. Wir alle verdienen viel zu wenig. Wenn eine Mittelstandsfamilie sich kein Eigentum mehr leisten kann, dann stimmt was nicht mit dem Einkommen, und zwar ganz gewaltig nicht.

    Und Berufseinsteiger sollten sich zumindest ein menschwürdiges Dach überm Kopf in Miete leisten können, wo kommen wir denn da hin

  2. Früher bist halt arbeiten gegangen um dir irgendwann mal etwas zu gönnen, es wurde gespart. Heute geht man arbeiten um zu überleben und seine Familie zu versorgen. Der Wert der Arbeit geht dadurch verloren-Stichwort quiet quitting. Man kann nur Geld in die Hand nehmen und die Leute besser bezahlen, weiters muss man auch auf den Mensch rücksicht nehmen- 30h Woche. Aber laut unseren Großindustriemogulen nicht möglich…

  3. Wenn die Gewerkschaft nach x Jahren Verhandlungen die Alle immer mit Reallohnverlust endeten nicht bald in de Gänge kommt wird das böse enden.
    Fast jeder Abschluss der letzten Jahre war unterhalb der Inflation.
    Ich weiss die Gewerkschaft macht viel mehr als nur die Lohnanpassung. Aber jedes Ergebnis unter Inflation ist ein Scheiss Ergebnis.

    Edit: laut Inflation nach VPI stimmt meine Aussage mit der Verhandlung unter Inflation nicht.
    Reallohnverlust über die Jahre ist aber trotzdem unübersehbar…

  4. Schön und gut aber ich glaube zurzeit herrscht auch viel Personalmangel in vielen Branchen (was man so hört halt… obs stimmt weis ich nicht)

    Zumindest bei uns (die Firma kennt jeder in Österreich) haben wir ein heftigen Personalmangel und jetzt werden demnächst einige in Pension gehen und es kommen keine neuen leute nach.

    Das ist in vielen Bereichen in unserer Firma so, momentan machen viele leute Überstunden… es ist zurzeit sehr viel arbeit und es haben sicher mind. 30% von uns einfach keine Lust mehr (zumindest die jüngeren Mitarbeiter, den Beamten gehts gut lol)

    Der Lohn ist zu wenig für die Arbeit und die Stunden was man macht und jeden Tag sind mehr Menschen kurz vorm Kündigen.

    Bin sehr neugierig wie es in den nächsten paar Monaten/Jahren mit allem aussieht (Lohn, Personal, Arbeitszeit, etc…)

  5. also 2.000 Euro brutto Mindestlohn klingt eh nicht unvernünftig (sind ca. € 1.500-1.600 netto) – Für Fachkräfte, Angestellte mit Matura, etc.. sollten dann ja eh mind. € 3.000 brutto (€ 2.000-2.100 netto) drinnen sein – ist jetzt auch nicht unbedingt überbezahlt…bei zB Mietpreise von 10-12 Euro pro Quadratmeter.

  6. Mein Schwiegervater (1953 geboren) hat damals nach dem kurzstudium eine Bewerbung geschrieben und hatte den Job. Die haben damals alle dringend nach Leuten gesucht. Da gab’s 2 Jobs pro Arbeitnehmer. Du hast den genommenen der besser zahlte. Heute ist es anders rum.
    Der boomer versteht nicht warum ich letztes Jahr 4 Monate gesucht habe. Und öfters Job wechsle weil so schlimm kann es ja nicht sein und Überstunden gehören halt dazu

  7. Oh no die fordern einen bruttolohn. Da wird das sub wieder überfordert sein.

    Ist gut aber. Ist circa der gleiche wie in de aber 14 statt 12 mal.

  8. Wenn die Mitarbeiter mehr kosten als sie Gewinn bringen werden die Firmen halt lieber irgendwann auf sie verzichten. Passiert ja jetzt schon teilweise mit den Selbstbedienungskassen. Wenn der Mindestlohn kommt werden die dann überall nicht nur Standard sein, sondern teilweise vermutlich sogar die einzige Option.

  9. Dann soll man diese 2000 Euro brutto von Staat aus zahlen, und extra Entlohnung kommt dann extra dazu, genau so wie des in Norwegen, Schweden und Finnland gemacht wird. Jeder kriegt in Monat ein Mindestbetrag, Lohn kommt dann extra dazu. 2000 brutto + normale Lohn macht das Leben dann eindeutig besser zu leben und einiges mehr leistbar.

Leave a Reply