Tempo 30: Eine Option für österreichische Städte?

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  1. Wichtiger wäre dass man die bestehenden Limits einmal strenger kontrolliert. Erster Verstoß 1000 Euro Strafe. Zweiter Verstoß: 10000 Euro Strafe. Dritter Verstoß: Lebenslanger Führerscheinentzug und Auto wird ebenfalls entzogen.

  2. Die Hauptstraßen (aktive/ehemalige Bundesstraßen) würde ich bei Tempo 50 belassen, alles andere innerorts Tempo 30.

  3. Ich wäre in Wien sehr dafür, aber nachdem ich kein Auto habe und fast nur U-Bahn fahre, bin ich da auch nicht ganz objektiv.

  4. ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht zur Verkehrssicherheit beiträgt. Das reizt nur einen jeden Autofahrer nach kurzer Zeit und dadurch wird er unaufmerksamer. Probiert es mal aus, die meisten Autos heute haben einen Tempolimiter – stellt den auf 30 ein und fahrt mal so für 10min (und das Hupen der anderen ignorieren). Da wird man aggressiv, weil man einfach nur dahinschleicht und aufpassen muss, dass man nicht rechts von einem Jogger überholt wird. 😉

  5. Für “Hauptstraßen” ein ziemlicher Blödsinn – bei Seitenstraßen kann man sich’s überlegen, wobei dort man dort meistens eh schon nicht recht schnell fahren kann oder bereits nicht schnell fahren darf.

  6. In Siedlungen gerne, auf „größeren“ Straßen absoluter Schwachsinn, weil sich keine 10% daran halten werden

  7. Wär für Linz sehr wichtig. Dann könnte man nämlich die Ampeln in der Innenstadt mal so abstimmen, dass sowohl Radfahrer:innen als auch Autofahrer:innen grüne Welle haben.

    Allerdings wird die Tafel allein nicht ausreichen. Es braucht auch bauliche Veränderungen um die gefühlte Geschwindigkeit zu erhöhen.

    Edit: Außerdem ist nachgewiesen, dass Fußgänger bei einem Unfall mit 30 eine ungleich höhere Überlebenswahrscheinlichkeit haben als bei 50.

  8. Die Lösung in Graz. Vorrangstraßen, also größere Straßenzüge können mit 50 bleiben. Alles andere ist in Graz schon Tempo 30 Zone und das seit Jahrzehnten. Damit kann man gut leben.

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