>Als die Asfinag vor einigen Jahren damit begann, Rutengeher systematisch einzusetzen, genierte sie sich noch ein bisschen. Der “Druide” Gerald Knobloch wurde unter viel Geheimnistuerei damit beauftragt, ein Stück der A9 zu entschärfen, auf dem sich Unfälle “unerklärlich” häuften. Knobloch ortete mit der Rute eine Zone “gestörter Energieflüsse”. Auf die Diagnose folgte die Therapie. Der Druide akupunktierte Mutter Erde links und rechts der Autobahn durch Aufstellung je eines weißen Quarzblocks. Laut Asfinag ging daraufhin die Zahl der Unfälle zurück. Mit dieser Erfolgsmeldung traute man sich schließlich an die Öffentlichkeit. Die war aber nicht interessiert, zumindest in Österreich. So kam es, dass über die wundertätige Heilung der A9 in kanadischen Zeitungen berichtet wurde, nicht aber in österreichischen.
>Der KAV beauftragte einen Esoteriker damit, um 95.000 Euro einen „Energie-Schutzring“ um das Spital zu legen.
Da wern jetzt glei a poar Lustige neiche Häuserl fia die oamen Stana bastln. Ned das de gach im Winta noss wearnd!
Donn funktionian s jo niama!
Erinnert mich an eine extrem unfallträchtige Kreuzung bei meinen Eltern: Eine Freikirche hatte die Eingebung, dass dort früher mal eine germanische Kultstätte gewesen ist und sie wollten die bösen Geister der geopferten Menschen vertreiben/erlösen (oder so). Jedenfalls waren sie eine ganze Weile damit beschäftigt und die Unfälle haben tatsächlich nachgelassen, auch wenn böse ungläubige Zungen behaupten, dass das eher am inzwischen gebauten Kreisverkehr liegt…
4 comments
Gscheida ois a sta am schädl
Bei denen dürfte offenbar zumindest kein Steuergeld draufgegangen sein. Im Gegensatz zu solchen Aktionen:
Bei der ASFINAG ([https://www.derstandard.at/story/3124638/die-pendelprofis-der-asfinag](https://www.derstandard.at/story/3124638/die-pendelprofis-der-asfinag)):
>Als die Asfinag vor einigen Jahren damit begann, Rutengeher systematisch einzusetzen, genierte sie sich noch ein bisschen. Der “Druide” Gerald Knobloch wurde unter viel Geheimnistuerei damit beauftragt, ein Stück der A9 zu entschärfen, auf dem sich Unfälle “unerklärlich” häuften. Knobloch ortete mit der Rute eine Zone “gestörter Energieflüsse”. Auf die Diagnose folgte die Therapie. Der Druide akupunktierte Mutter Erde links und rechts der Autobahn durch Aufstellung je eines weißen Quarzblocks. Laut Asfinag ging daraufhin die Zahl der Unfälle zurück. Mit dieser Erfolgsmeldung traute man sich schließlich an die Öffentlichkeit. Die war aber nicht interessiert, zumindest in Österreich. So kam es, dass über die wundertätige Heilung der A9 in kanadischen Zeitungen berichtet wurde, nicht aber in österreichischen.
Bei der KAV ([https://wien.orf.at/v2/news/stories/2901518/](https://wien.orf.at/v2/news/stories/2901518/)):
>Der KAV beauftragte einen Esoteriker damit, um 95.000 Euro einen „Energie-Schutzring“ um das Spital zu legen.
Da wern jetzt glei a poar Lustige neiche Häuserl fia die oamen Stana bastln. Ned das de gach im Winta noss wearnd!
Donn funktionian s jo niama!
Erinnert mich an eine extrem unfallträchtige Kreuzung bei meinen Eltern: Eine Freikirche hatte die Eingebung, dass dort früher mal eine germanische Kultstätte gewesen ist und sie wollten die bösen Geister der geopferten Menschen vertreiben/erlösen (oder so). Jedenfalls waren sie eine ganze Weile damit beschäftigt und die Unfälle haben tatsächlich nachgelassen, auch wenn böse ungläubige Zungen behaupten, dass das eher am inzwischen gebauten Kreisverkehr liegt…