>”Wir brauchen jemanden, der den Mut hat zu sagen: ‘Leute, die Party ist vorbei.'”

[https://www.derstandard.at/story/2000138979070/der-populismus-darf-nicht-triumphieren](https://www.derstandard.at/story/2000138979070/der-populismus-darf-nicht-triumphieren)

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Ich habe eigentlich nicht das Gefühl das ich bei der Party überhaupt eingeladen war.

10 comments
  1. So gehts mir auch. Seit ich ins Berufsleben eingestiegen bin erleb ich jetzt die 4. once-in-a-lifetime Weltwirtschaftskrise, mit der begründet wird warum ich nicht mehr die gleichen Ansprüche haben darf wie meine Elterngeneration. DotCom, Banken, Corona, Ukraine – habts mich alle gern

  2. In der ZIB2 nachbesprechung zum nehammer sommergespräch formulierte es die dstd.at redakteurin recht gut.

    In DE betont habeck die ganze zeit das man sich drauf einstellen muss.

    Bei uns wird das anders gehandhabt. Und obwohl die leute es im hinterkopf haben wird es dann entrüstung geben wenn dann wirklich mal spürbare einschnitte kommen.

  3. Ich hab mir schon vor 20 Jahren gedacht “Wenn es uns nie schlechter geht als vor 20 Jahren, ist es nicht so schlimm”. Dass Politiker seit ewigen Zeiten glauben, sie müssen den Leuten versprechen, dass es immer besser werden muss, hab ich nie verstanden.

  4. Ich wär für langsam und Stück für Stück eingeführte direkte Demokratie als bürgerliche Kontrollinstanz. Angefangen mit kleinen Abstimmungen hin zu immer wichtigeren ohne pseudo-demokratische Klimaräte.

    1) Welchem System in unserer Gesellschaft erlauben wir eine mehrere Jahre dauernde Unabhängigkeit ohne gelegentliche Kontrolle? Als wenn dich dein AG nur alle 5 Jahre mal fragt, was du nochmal machst und so in den nächsten 5 Jahren vor hast. Nirgends ist das der Fall!

    2) Verantwortung müssen Bürger selbst übernehmen. Wir müssen ja sowieso jetzt schon mit dem Leben, was die Politik “verbricht”, da können wir auch selbst entscheiden.

    3) “Grosse” Abstimmungen wie der Brexit oder Verfassungsänderungen über zig Themengebiete die miteinander verwoben sind, werden den Menschen auf einmal zugetraut, obwohl sie viel viel schwieriger in ihren Konsequenzen einzuschätzen sind.

    Interessiert das hier auch jemanden?

  5. Heidi Glück ist Kommunikations- und Strategieberaterin und war Pressechefin von ÖVP-Kanzler Wolfgang Schüssel.
    Ganz einfach: Die bringen sich mit diesem Framing schon gegen die Arbeitnehmer:innen in Stellung.

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