Bin da beim Standpunkt der neos. Abgesehen von der Möglichkeit des Geschlechtwechsels wie andere Unterhosen wechseln gibt’s meiner Meinung nach durchaus Missbrauchspotenzial. Heutzutage werden viele Stellen bevorzugt an weibliche Bewerber vergeben. Hier könnte man sich zb eine Stelle leichter “erschleichen”. Wobei das in der Praxis sicher nur untergeordnet eine Rolle spielen würde und eher im staatsnahen Sektor nur Probleme machen würde (zb Wenn dann der Aufsichtsratbewerber für eine Woche weiblich ist…)
Überhaupt fällt mir gerade nicht ein, wo es auch nur einmal für einen Mann von Nachteil sein wird, sich als Frau “umzumelden”. Also angenommen du machst das mit deinem 16 jährigen , dann erspart du dir das bundesheer, ~~die Pension kommt früher~~ und wenn Sportler is, dann wird er weitreichend viele Erfolge einfahren.
Warum macht man sich um potenzielle Einzelfälle sorgen?
Deppate gibt’s überall…daran kann man nix ändern.
Wir reden hier von 1% von nicht mal 1% der Bevölkerung. Menschen morden…also gleich alle wegsperren?
Ich bin trans-Mann. Jede Person, die volljährig, strafrechtlich unbescholten und voll zurechnungsfähig ist, sollte selbst entscheiden dürfen. Glaubt mir, die derzeitige Praxis ist erniedrigend, teuer, langwierig und unmenschlich. Außerdem, es betrifft Euch nicht, was in z.B. meinem Pass steht.
Biologisches-Geschlecht vom Persöhnlichen-Geschlecht trennen und gut ist. Jeder soll sich bezeichnen und sehen können wir er will, aber für die Strafverfolgung und Medizin sollte man doch bei Biologie bleiben.
Mir selber ist das komplett egal und ich muss /u/E_1104 zustimmen. Sofern die genannten Kriterien von ihm erfüllt sind, seh ich da nicht wirklich Probleme.
Das einzige was ich mich frage, ist wie man Probleme löst, die /u/Stud_Ente nennt. Frauen müssen derzeit keinen Wehr- oder Ersatzdienst leisten und mit sowas kann man das leicht umgehen. Ob der Wehrdienst generell bleiben sollte oder ob Frauen den sowieso auch machen soll, ist eine andere Frage.
Auch frag ich mich wie man dann z.B. mit Frauenquoten umgeht. Wenn ich mir da ejnen Vorteil verschaffen könnte, werden das manche sicher machen.
Wie geht man eigentlich im medizinischen Bereich damit um, wenn das biologische Geschlecht und eingetragene Geschlecht nicht übereinstimmen? Bestimmte Medikamente sollte man z.B. nicht an schwangere Frauen geben. Bei einem Mann stellt sich die Problematik logischerweise nicht. Würde man da dann wieder auf das biologische Geschlecht zurückgreifen oder einfach der Person glauben und potentiell falsche Medikamente verschreiben? Oder zur Sicherheit ein Schwangerschaftstest, wenn das angegebene Geschlecht weiblich ist? Ich weiß ehrlich gesagt nichtmal wie das derzeit bei Frauen generell läuft bei Verschreibung solcher Medikamente.
Gibt es zu solchen Problemen bereits Lösungsansätze oder wie sieht das derzeit aus? Das ist übrigens ernst gemeintes Interesse und soll kein dummer Post sein, um die Position irgendwie lächerlich zu machen. Ich verfolg die Debatte kaum und hab deswegen auch an solche Probleme wie /u/Stud_Ente sie gegannt hat nie nachgedacht.
Also das erste, was ich mache, sobald eine Geschlechtsänderung unkompliziert möglich ist, ist eine Änderung von männlich zu weiblich.
Schade, dass es das nicht schon vor 10 Jahren gegeben hat, sonst hätte ich mir den Zivildienst ersparen können. So kann ich aber in Zukunft zumindest immer noch von Förderungen, Quoten und “Dieses Stellenangebot richtet sich bevorzugt an Frauen” profitieren. Kann es kaum erwarten
Geschlecht im Pass und generell staatlich gespeichert gehört einfach abgeschafft, ersatzlos gestrichen. Statt Mutterschutz gibt’s Schwangerenschutz, Pensionsantrittsalter für alle gleich, Bundesheer/Zivi für alle gleich, fertig.
Jetzt mal meta: Können wir bitte *nicht* täglich mind. 1 Standard-Artikel hier her gepostet kriegen, bittedanke. Noch dazu kommentarlos.
Geh doch einfach dort ins Forum diskutieren, liebe u/Stud-Ente.
Gar nicht;
Als nicht-binäre Person würde ich es begrüßen, wenn man sein Geschlecht auch als divers eintragen könnte. Bis jetzt gibt es nur M/W und mein Leben lang überall mit Frau angesprochen zu werden wegen meinem Geschlechtseintrag ist schon zach. Natürlich bin ich der Meinung, dass man im medizinischen Bereich irgendwo auch das biologische Geschlecht angeben sollte wegen biologischen Unterschieden, aber sonst sollte es egal sein. Und die Schranke, dass man Operationen häufig nur mit vorheriger Hormontherapie kriegt gehört meiner Meinung nach auch weg. Für mich wird es nämlich schwer, eine Mastektomie zu bekommen, da ich nicht auf Testosteron gehen will.
Sollte am besten per App geht. Gach in der Tiefgarage geschlechtsumwandeln und Frauenparkplatz checken.
Bin selber trans.
In Theorie find ich eine therapeutische Feststellung okay, weil ja, in seltenen Fällen können psychische Krankheiten ähnliche Symptome zeigen. Die Probleme damit sind dass es erstens teuer ist, es zweitens generell zu wenige Therapeuten gibt, drittens noch wenigere Therpeuten sich mit dem Thema auskennen, viertens es absurderweiße eine Diagnose als Krankeit ist, fünftens man nicht eine sondern DREI Diagnosen braucht. Das ist einfach absurd. Nichts muss drei mal diagnostiziert werden, einmal reicht. Und da rede ich nur von einer Personenstandsänderung, wenns um medizinische Sachen wie HRT oder OPs geht bewegen wir uns im Bereich von mindestens 6 Diagnosen.
Außerdem ist der ganze legale Prozess absolute undurchsichtig. Wer prüft des?? Kann mir irgendwie keiner sagen, und ich würde schon gerne wissen, dass das jemand kompetentes macht. Bezweifel ich extrem.
Von wegen Missbrauchspotenzial: Erstens gibt es das halt überall. Wer prüft ob Ehen echt sind oder nur Betrug?
Männer die sich in Women’s Spaces schleichen wollen um Missbrauch zu begehen, brauchen sich dafür nicht als Transfrau ausgeben, die missbrauchen auch so, egal wie ist das illegal.
Und: ich glaub nicht, dass irgend jemand lange faked trans zu sein, so scheiße wie man behandelt wird macht man des ned freiwillig xD
Mein größtes Problem damit ist eigentlich so Zeug wie professioneller Sport etc. Es gibt jetzt schon Probleme mit Trans-Athleten die biologisch weibliche Sportler in den Schatten stellen bei gewissen Sportarten obwohl sie im männlichen Bereich eher nur mittelklasse wären. Finde ich da schon zweifelhaft. Wenn das jetzt noch einfacher wird… joa.
Da müsste man eigene Kategorien oder irgendwas machen, biologisch ist da einfach ein zu heftiger Unterschied selbst in der gleichen Gewichtsklasse.
15 comments
Bin da beim Standpunkt der neos. Abgesehen von der Möglichkeit des Geschlechtwechsels wie andere Unterhosen wechseln gibt’s meiner Meinung nach durchaus Missbrauchspotenzial. Heutzutage werden viele Stellen bevorzugt an weibliche Bewerber vergeben. Hier könnte man sich zb eine Stelle leichter “erschleichen”. Wobei das in der Praxis sicher nur untergeordnet eine Rolle spielen würde und eher im staatsnahen Sektor nur Probleme machen würde (zb Wenn dann der Aufsichtsratbewerber für eine Woche weiblich ist…)
Überhaupt fällt mir gerade nicht ein, wo es auch nur einmal für einen Mann von Nachteil sein wird, sich als Frau “umzumelden”. Also angenommen du machst das mit deinem 16 jährigen , dann erspart du dir das bundesheer, ~~die Pension kommt früher~~ und wenn Sportler is, dann wird er weitreichend viele Erfolge einfahren.
Warum macht man sich um potenzielle Einzelfälle sorgen?
Deppate gibt’s überall…daran kann man nix ändern.
Wir reden hier von 1% von nicht mal 1% der Bevölkerung. Menschen morden…also gleich alle wegsperren?
Ich bin trans-Mann. Jede Person, die volljährig, strafrechtlich unbescholten und voll zurechnungsfähig ist, sollte selbst entscheiden dürfen. Glaubt mir, die derzeitige Praxis ist erniedrigend, teuer, langwierig und unmenschlich. Außerdem, es betrifft Euch nicht, was in z.B. meinem Pass steht.
Biologisches-Geschlecht vom Persöhnlichen-Geschlecht trennen und gut ist. Jeder soll sich bezeichnen und sehen können wir er will, aber für die Strafverfolgung und Medizin sollte man doch bei Biologie bleiben.
Mir selber ist das komplett egal und ich muss /u/E_1104 zustimmen. Sofern die genannten Kriterien von ihm erfüllt sind, seh ich da nicht wirklich Probleme.
Das einzige was ich mich frage, ist wie man Probleme löst, die /u/Stud_Ente nennt. Frauen müssen derzeit keinen Wehr- oder Ersatzdienst leisten und mit sowas kann man das leicht umgehen. Ob der Wehrdienst generell bleiben sollte oder ob Frauen den sowieso auch machen soll, ist eine andere Frage.
Auch frag ich mich wie man dann z.B. mit Frauenquoten umgeht. Wenn ich mir da ejnen Vorteil verschaffen könnte, werden das manche sicher machen.
Wie geht man eigentlich im medizinischen Bereich damit um, wenn das biologische Geschlecht und eingetragene Geschlecht nicht übereinstimmen? Bestimmte Medikamente sollte man z.B. nicht an schwangere Frauen geben. Bei einem Mann stellt sich die Problematik logischerweise nicht. Würde man da dann wieder auf das biologische Geschlecht zurückgreifen oder einfach der Person glauben und potentiell falsche Medikamente verschreiben? Oder zur Sicherheit ein Schwangerschaftstest, wenn das angegebene Geschlecht weiblich ist? Ich weiß ehrlich gesagt nichtmal wie das derzeit bei Frauen generell läuft bei Verschreibung solcher Medikamente.
Gibt es zu solchen Problemen bereits Lösungsansätze oder wie sieht das derzeit aus? Das ist übrigens ernst gemeintes Interesse und soll kein dummer Post sein, um die Position irgendwie lächerlich zu machen. Ich verfolg die Debatte kaum und hab deswegen auch an solche Probleme wie /u/Stud_Ente sie gegannt hat nie nachgedacht.
Also das erste, was ich mache, sobald eine Geschlechtsänderung unkompliziert möglich ist, ist eine Änderung von männlich zu weiblich.
Schade, dass es das nicht schon vor 10 Jahren gegeben hat, sonst hätte ich mir den Zivildienst ersparen können. So kann ich aber in Zukunft zumindest immer noch von Förderungen, Quoten und “Dieses Stellenangebot richtet sich bevorzugt an Frauen” profitieren. Kann es kaum erwarten
Geschlecht im Pass und generell staatlich gespeichert gehört einfach abgeschafft, ersatzlos gestrichen. Statt Mutterschutz gibt’s Schwangerenschutz, Pensionsantrittsalter für alle gleich, Bundesheer/Zivi für alle gleich, fertig.
Jetzt mal meta: Können wir bitte *nicht* täglich mind. 1 Standard-Artikel hier her gepostet kriegen, bittedanke. Noch dazu kommentarlos.
Geh doch einfach dort ins Forum diskutieren, liebe u/Stud-Ente.
Gar nicht;
Als nicht-binäre Person würde ich es begrüßen, wenn man sein Geschlecht auch als divers eintragen könnte. Bis jetzt gibt es nur M/W und mein Leben lang überall mit Frau angesprochen zu werden wegen meinem Geschlechtseintrag ist schon zach. Natürlich bin ich der Meinung, dass man im medizinischen Bereich irgendwo auch das biologische Geschlecht angeben sollte wegen biologischen Unterschieden, aber sonst sollte es egal sein. Und die Schranke, dass man Operationen häufig nur mit vorheriger Hormontherapie kriegt gehört meiner Meinung nach auch weg. Für mich wird es nämlich schwer, eine Mastektomie zu bekommen, da ich nicht auf Testosteron gehen will.
Sollte am besten per App geht. Gach in der Tiefgarage geschlechtsumwandeln und Frauenparkplatz checken.
Bin selber trans.
In Theorie find ich eine therapeutische Feststellung okay, weil ja, in seltenen Fällen können psychische Krankheiten ähnliche Symptome zeigen. Die Probleme damit sind dass es erstens teuer ist, es zweitens generell zu wenige Therapeuten gibt, drittens noch wenigere Therpeuten sich mit dem Thema auskennen, viertens es absurderweiße eine Diagnose als Krankeit ist, fünftens man nicht eine sondern DREI Diagnosen braucht. Das ist einfach absurd. Nichts muss drei mal diagnostiziert werden, einmal reicht. Und da rede ich nur von einer Personenstandsänderung, wenns um medizinische Sachen wie HRT oder OPs geht bewegen wir uns im Bereich von mindestens 6 Diagnosen.
Außerdem ist der ganze legale Prozess absolute undurchsichtig. Wer prüft des?? Kann mir irgendwie keiner sagen, und ich würde schon gerne wissen, dass das jemand kompetentes macht. Bezweifel ich extrem.
Von wegen Missbrauchspotenzial: Erstens gibt es das halt überall. Wer prüft ob Ehen echt sind oder nur Betrug?
Männer die sich in Women’s Spaces schleichen wollen um Missbrauch zu begehen, brauchen sich dafür nicht als Transfrau ausgeben, die missbrauchen auch so, egal wie ist das illegal.
Und: ich glaub nicht, dass irgend jemand lange faked trans zu sein, so scheiße wie man behandelt wird macht man des ned freiwillig xD
https://youtu.be/T3wcxHiorJ4
Zitat einer Nobelpreisträgerin (Medizin):
„Beim biologischen Geschlecht gibt es nur weiblich oder männlich. Aus. Ende“
https://www.welt.de/wissenschaft/plus240629831/Biologie-und-Transgender-Beim-biologischen-Geschlecht-gibt-es-nur-weiblich-oder-maennlich-Aus-Ende.html
Mein größtes Problem damit ist eigentlich so Zeug wie professioneller Sport etc. Es gibt jetzt schon Probleme mit Trans-Athleten die biologisch weibliche Sportler in den Schatten stellen bei gewissen Sportarten obwohl sie im männlichen Bereich eher nur mittelklasse wären. Finde ich da schon zweifelhaft. Wenn das jetzt noch einfacher wird… joa.
Da müsste man eigene Kategorien oder irgendwas machen, biologisch ist da einfach ein zu heftiger Unterschied selbst in der gleichen Gewichtsklasse.