bei der frage kommt eher die frage auf ob man im geschichtsunterricht nicht aufgepasst hat oder zu faul ist es nachzulesen.
Weil wir den selbst angefangen Krieg (WK I.)verloren haben.
Hinzuzufügen wäre hier noch, dass die Italiener sich durch ihr Verhalten im 1sten (und 2ten Weltkrieg), als reine Opportunisten darstellen. Im ersten Weltkrieg waren sie eigentlich in einem Bündnis mit Deutschland und Österreich Ungarn, erklärte man sich als neutral. Man hätte auf dieser Seite in den Krieg eingegriffen, wenn Österreich Ungarn Südtirol und Teile des Friaul freiwillig abgetreten hätte (wozu die Deutschen Kaiser Franz Josef nötigten, der dies aber kategorisch ablehnte). Da die Engländer und Franzosen den Italienern viele K&K Gebiete angeboten haben, wenn sie in den Krieg auf deren Seite eintreten würden, haben sich die Italiener entschlossen, dieses Angebot anzunehmen und auf das Bündnis zu brechen (ähnlich auch im 2ten Weltkrieg, wo man die Seiten wechselte, als man erkannte, dass man im Bündnis mit Deutschland nicht mehr gewinnen würde).
So kams dann auch – dass man nach Ende des 1sten Weltkriegs – so viele Gebiete abtreten musste.
Selbe frage als: “Warum ist Süd Kärnten ein Teil von Östereich und nich von Slowenien?”..
Wengam bessern Kaffee warads 🙂
Finde das eig relativ gut zusammengefasst weil es extrem viel Info is! Zumindest die wichtigsten Punkte aufgegriffen (bis auf den bereits oben genannten Opportunismus der Italiener im 1WK) die wir auch so im Studium durchgemacht hatten.
Ich fand es früher nett, würde Südtirol doch ein Teil Österreichs aber ein guter ehemaliger Freund meinte, dann hätte das konservative Österreich noch einige Tausend Wählerstimmen. Das Argument zieht. Und mit der Europäischen Union ist das alles sowieso egal geworden.
Leider, die Habsburger haben nach Radetzkys Rücktritt den gesamten Karren in den Graben gefahren. Die Armee kaputt gespart, dennoch in Kriege gezogen und Alliierte (Russland) vergrämt.
Das man nach der 12. Isonzo-Schlacht den Krieg gegen Italien noch verlieren konnte lag ebenso an der taktisch völlig bescheuerten Heeresleitung.
Aber egal, jetzt sind wir geteilt in einem Land, auf der einen Seite das rechtskonservative, intellektuell tiefergelegte Wiener Umland bis zum Arlberg und auf der anderen Seite die Stadt Wien die wieder ein Schmelztigel wider Willens geworden ist.
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bei der frage kommt eher die frage auf ob man im geschichtsunterricht nicht aufgepasst hat oder zu faul ist es nachzulesen.
Weil wir den selbst angefangen Krieg (WK I.)verloren haben.
Hinzuzufügen wäre hier noch, dass die Italiener sich durch ihr Verhalten im 1sten (und 2ten Weltkrieg), als reine Opportunisten darstellen. Im ersten Weltkrieg waren sie eigentlich in einem Bündnis mit Deutschland und Österreich Ungarn, erklärte man sich als neutral. Man hätte auf dieser Seite in den Krieg eingegriffen, wenn Österreich Ungarn Südtirol und Teile des Friaul freiwillig abgetreten hätte (wozu die Deutschen Kaiser Franz Josef nötigten, der dies aber kategorisch ablehnte). Da die Engländer und Franzosen den Italienern viele K&K Gebiete angeboten haben, wenn sie in den Krieg auf deren Seite eintreten würden, haben sich die Italiener entschlossen, dieses Angebot anzunehmen und auf das Bündnis zu brechen (ähnlich auch im 2ten Weltkrieg, wo man die Seiten wechselte, als man erkannte, dass man im Bündnis mit Deutschland nicht mehr gewinnen würde).
So kams dann auch – dass man nach Ende des 1sten Weltkriegs – so viele Gebiete abtreten musste.
Selbe frage als: “Warum ist Süd Kärnten ein Teil von Östereich und nich von Slowenien?”..
Wengam bessern Kaffee warads 🙂
Finde das eig relativ gut zusammengefasst weil es extrem viel Info is! Zumindest die wichtigsten Punkte aufgegriffen (bis auf den bereits oben genannten Opportunismus der Italiener im 1WK) die wir auch so im Studium durchgemacht hatten.
Ich fand es früher nett, würde Südtirol doch ein Teil Österreichs aber ein guter ehemaliger Freund meinte, dann hätte das konservative Österreich noch einige Tausend Wählerstimmen. Das Argument zieht. Und mit der Europäischen Union ist das alles sowieso egal geworden.
Leider, die Habsburger haben nach Radetzkys Rücktritt den gesamten Karren in den Graben gefahren. Die Armee kaputt gespart, dennoch in Kriege gezogen und Alliierte (Russland) vergrämt.
Das man nach der 12. Isonzo-Schlacht den Krieg gegen Italien noch verlieren konnte lag ebenso an der taktisch völlig bescheuerten Heeresleitung.
Aber egal, jetzt sind wir geteilt in einem Land, auf der einen Seite das rechtskonservative, intellektuell tiefergelegte Wiener Umland bis zum Arlberg und auf der anderen Seite die Stadt Wien die wieder ein Schmelztigel wider Willens geworden ist.