Köche stellen Ultimatum, Hotel schließt

17 comments
  1. die bude lieber 2 Jahre zudrehen bevor ma nur einen tupf mehr hergibt.. de habens eh nit notwendig dann…

  2. > Das hat auch Hotelbesitzer Feistl gespürt, die Formel der letzten Monate lautete: „Exorbitant gestiegene Kosten treffen auf fünf Prozent weniger Gäste.“ Er findet zwar, dass Kellner und Köche generell nicht zu viel, sondern zu wenig verdienen, aber „man kann nicht wesentlich über dem Kollektivvertrag zahlen, denn dann geht die Rechnung nicht auf“.

    Protip: wenn sich dein Betrieb nur rentieren kann, wenn du so wenig zahlst dass sogar du selbst der Meinung bist, dass dein Personal zu wenig verdient, dann bist ein schlechter Betriebswirt und es is vermutlich eh gscheiter, wenn’sd es an den Nagel hängst.

  3. oh nooo ich versteh das nicht! zahlen den üppigen kollektivlohn, dazu geile sowas geiles wie teildienste und trotzdem finden sie niemanden 🙁

  4. >„In einer negativen Entwicklung früher zu öffnen, bringt nichts. Wir warten, bis sich die Wirtschaftslage erholt.“

    Werden einen ziemlich langen Atem brauchen.

  5. Mit Handkuss bedankt sich der Endkunde, der jetzt schon ~20-25% mehr für den Aufenthalt bezahlt

    Edit: nicht falsch verstehen. Ich freu mich, wenn alle Schlechtverdiener mehr bekommen und zahls dann auch gern. Ich hab nur auf die weitergegebene Marge der Hotels angespielt

  6. ‘„Es fällt uns nicht leicht Worte für die kommenden Zeilen zu finden. Zu groß ist die Traurigkeit und die Fassungslosigkeit über die Geschehnisse der letzten Tage“, schrieb die Hoteliersfamilie Feistl’

    Hahaha die Fassungslosigkeit dass die Ausbeuter a nein vor den tomatenkopf geknallt bekommen haben.
    Schön für die dass sie über Sklaven-KV gezahlt haben, aber 1.6 is hoit nix und niente für Tourismusgastro.

  7. Is zwar traurig aber dann passt halt das Geschäftsmodell nicht. Ob es in diesen klassischen Wiener Sommerfrische-Gegenden langfristig überhaupt eine Perspektive gibt, darf bezweifelt werden. Blick nach Semmering macht schon depressiv genug

  8. Kann bitte irgendein Betriebswirt eine plausible Kalkulation mal irgendwo hochladen und erklären?

    Ich versteh die Kellner krieng zu wenig, das is klar. Aber warum macht dann die Bude zu statt mehr zu zahlen? Ham die wirklich keinen Spielraum? Wie halten sich die andern Wirte? Unsre lokalen Wirte fahrn alle mit Benz und Maserati umadum. Irgendwas passt mir da nicht ins Bild.

  9. So, und jetzt stellen wir uns vor, wir hätten keine Kollektivverträge oder Mindestlöhne. Das System ist am Boden, seit Jahren. Man kann nur begrüßen, dass sich hier nun endlich was tut und Mitarbeiter-Ausbeutung abgestraft wird.

  10. Wir haben neulich überlegt was wir heuer in den diversen Ferien machen sollen, unter anderem auch Österreich.

    Die Hotelpreise vor Corona waren teilweise schon mutig, jetzt einzeln nur mehr irre. Preise im Waldviertel fast vergleichbar mit Manhattan.

    Was mich echt rasend macht, ist die Preisangabe pro Person. Wer da in Ö noch Urlaub machen will, bzw. sich leisten kann gehört bald zur Oberschicht.

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