Stell dir vor der journalist ist super neutral und interviewed die neutralste Partei die man sich nur vorstellen kann. Das Gespräch wird dann also im Konsens enden.
Das ist aber nicht die Aufgabe. Der journalist muss immer antagonistisch zu den Standpunkten der Subjekte agieren. Sonst is ja für die Fisch.
Suderanten.
Mimimimi der war bös zu meinem Lieblingskandidaten…
Find ich eigentlich ein bissl peinlich sowas zu schreiben. Aber macht er dann hoffentlich auch wenn der Armin Wolf mal wieder einen anderen Gast härter angeht. Oder passts da eh und nur beim Pogo wars ganz schlimm?
Absolut lustig, wenn die Fanboys feiern, wie kritisch Wolf die einen zerlegt, aber rumjammern, wenn er das dann auch bei ihrem Kandidaten macht. Und DANN noch Vorwürfe in den Raum stellen, Wolf hätte als Journalist gefälligst neutral zu sein. Kannst nicht erfinden.
Die Wlazny-Fanboys sind echt noch nerviger als die Elon Musk-Fanboys.
Es ist Aufgabe von Journslismus, die Fragen zu stellen, die relevant sind. Das sind kurz vor einer Wahl genau die Fragen, die sich die Bevölkerung über Wlazny stellt. (übrigens, alle die hier kritisierten Fragen wurden 1zu1 auch hier im subreddit beim AMA gestellt. Also scheinen das die Fragen zu sein, auf die Wähler gern eine Antwort hätten)
Das Interview war eine Möglichkeit für Wlazny, Auch Wähler ausserhalb seiner Wiener Bubble zu erreichen, und die interessieren sich zumal für seinen Demo-Auftritt, das Kiffen und die Grenze zw. Satire, Pogo, Bierpartei und Wlazny.
Weil es relevant ist. Nicht weil der Armin Wolf so böse ist.
edit: Der Analyseersteller zäumt das Pferd von hinten auf: Er geht davon aus, dass Wlazny ein ernstzunehmender Kandidat ist und das alle so sehen. Dann kommen die fragen evtl. deppert rüber. Aber, die traurige Wahrheit ist, dass bisher fast keiner (ausser 12% der Wiener) den Wlazny als ernstzunehmenden Kandidaten gesehen hat, das Interview war der Versuch, das zu ändern. Wolf bot Wlazny die Gelegenheit, das ‘Jux’Image abzulegen, damit der Bad Ausseer oder Tiroler Schwarzwähler sieht: Oha, der kann ja mehr, meine Bedenken waren nur Vorurteile.
Tl’dr: Die Zielgruppe für das Interview waren nicht wir. Und für die war es wichtig. Meine Eltern zB. beide über 70 finden den Wlazny jetzt viel besser nach dem Interview.
Ich verstehe generell dieses Armin Wolf Dick-Riding in diesem Sub nicht, bin leider absolut kein Fan von seiner Interviewführung und fand das Interview mit Pogo sehr grenzwertig
Wenn wir die Lesart akzeptieren MÜSSEN wir zugeben, dass Wild bei Susanne Winter ebenfalls SEHR übergriffig war und Übergriffigen generell zu seinem Stil gehören, um bestimmte Effekte zu erzielen
Stimmt, das “jetzt mal ganz ehrlich” war ein wenig unpassend. Aber da muss man als Kandidat dann die richtige Antwort parat haben, dann bleibt das auch nicht hängen.
Das Problem von Wlazny war, dass er diese sehr kritischen aber mMn nicht unfairen Fragen nicht schlagfertig erwidern konnte. Dann bleibt es halt hängen.
Gibt schon einen Grund, dass Politiker ein gewisses Mediencoaching haben. Ist zwar oft ziemlich over the top, aber wenn der Pogo und sein Team sich da mal ein paar Tage Gedanken gemacht hätten wäre das nicht so passiert.
Mann, dieser Thread wird ein Krieg!
Weiß jetzt leider echt nicht wen ich haten soll weil ich sowohl Wlazny als auch Wolf fanboy bin 🙁 schwierige Zeiten
Wie kanns sein, dass jemand diese Zeilen verfasst hat und der Meinung ist, das war wohl investierte Zeit?
10 comments
Arko versteht ned was journalismus is.
Stell dir vor der journalist ist super neutral und interviewed die neutralste Partei die man sich nur vorstellen kann. Das Gespräch wird dann also im Konsens enden.
Das ist aber nicht die Aufgabe. Der journalist muss immer antagonistisch zu den Standpunkten der Subjekte agieren. Sonst is ja für die Fisch.
Suderanten.
Mimimimi der war bös zu meinem Lieblingskandidaten…
Find ich eigentlich ein bissl peinlich sowas zu schreiben. Aber macht er dann hoffentlich auch wenn der Armin Wolf mal wieder einen anderen Gast härter angeht. Oder passts da eh und nur beim Pogo wars ganz schlimm?
Absolut lustig, wenn die Fanboys feiern, wie kritisch Wolf die einen zerlegt, aber rumjammern, wenn er das dann auch bei ihrem Kandidaten macht. Und DANN noch Vorwürfe in den Raum stellen, Wolf hätte als Journalist gefälligst neutral zu sein. Kannst nicht erfinden.
Die Wlazny-Fanboys sind echt noch nerviger als die Elon Musk-Fanboys.
Es ist Aufgabe von Journslismus, die Fragen zu stellen, die relevant sind. Das sind kurz vor einer Wahl genau die Fragen, die sich die Bevölkerung über Wlazny stellt. (übrigens, alle die hier kritisierten Fragen wurden 1zu1 auch hier im subreddit beim AMA gestellt. Also scheinen das die Fragen zu sein, auf die Wähler gern eine Antwort hätten)
Das Interview war eine Möglichkeit für Wlazny, Auch Wähler ausserhalb seiner Wiener Bubble zu erreichen, und die interessieren sich zumal für seinen Demo-Auftritt, das Kiffen und die Grenze zw. Satire, Pogo, Bierpartei und Wlazny.
Weil es relevant ist. Nicht weil der Armin Wolf so böse ist.
edit: Der Analyseersteller zäumt das Pferd von hinten auf: Er geht davon aus, dass Wlazny ein ernstzunehmender Kandidat ist und das alle so sehen. Dann kommen die fragen evtl. deppert rüber. Aber, die traurige Wahrheit ist, dass bisher fast keiner (ausser 12% der Wiener) den Wlazny als ernstzunehmenden Kandidaten gesehen hat, das Interview war der Versuch, das zu ändern. Wolf bot Wlazny die Gelegenheit, das ‘Jux’Image abzulegen, damit der Bad Ausseer oder Tiroler Schwarzwähler sieht: Oha, der kann ja mehr, meine Bedenken waren nur Vorurteile.
Tl’dr: Die Zielgruppe für das Interview waren nicht wir. Und für die war es wichtig. Meine Eltern zB. beide über 70 finden den Wlazny jetzt viel besser nach dem Interview.
Ich verstehe generell dieses Armin Wolf Dick-Riding in diesem Sub nicht, bin leider absolut kein Fan von seiner Interviewführung und fand das Interview mit Pogo sehr grenzwertig
Wenn wir die Lesart akzeptieren MÜSSEN wir zugeben, dass Wild bei Susanne Winter ebenfalls SEHR übergriffig war und Übergriffigen generell zu seinem Stil gehören, um bestimmte Effekte zu erzielen
Stimmt, das “jetzt mal ganz ehrlich” war ein wenig unpassend. Aber da muss man als Kandidat dann die richtige Antwort parat haben, dann bleibt das auch nicht hängen.
Das Problem von Wlazny war, dass er diese sehr kritischen aber mMn nicht unfairen Fragen nicht schlagfertig erwidern konnte. Dann bleibt es halt hängen.
Gibt schon einen Grund, dass Politiker ein gewisses Mediencoaching haben. Ist zwar oft ziemlich over the top, aber wenn der Pogo und sein Team sich da mal ein paar Tage Gedanken gemacht hätten wäre das nicht so passiert.
Mann, dieser Thread wird ein Krieg!
Weiß jetzt leider echt nicht wen ich haten soll weil ich sowohl Wlazny als auch Wolf fanboy bin 🙁 schwierige Zeiten
Wie kanns sein, dass jemand diese Zeilen verfasst hat und der Meinung ist, das war wohl investierte Zeit?