Schauspielhaus Graz äußert sich zu abfälliger Wortwahl in APA-Kritik

1 comment
  1. Die APA-Kritik, z.B. bei news.at:

    https://news.at/a/oscar-wildes-bunbury-queer-farce-graz-12717129

    Die Salzburger Nachrichten haben sie gleich mal kommentarlos gelöscht:

    https://www.sn.at/kultur/allgemein/oscar-wildes-bunbury-als-schrille-queer-farce-in-graz-127468306

    Derzeit in der Suchübersicht noch nachvollziehbar

    https://www.sn.at/suche?q=schauspielhaus+graz+bunbury+tuntig

    https://www.sn.at/suche?q=schauspielhaus+graz+bunbury+vertrottelte+schwulen-persiflage

    Wie man aus DER Kritik jetzt einen Bedarf zum Nachgespräch konstruiert und schlußfolgert, “dass die Inszenierung einen nach wie vor wunden Punkt in unserer Gesellschaft trifft”, ist schon sehr aufgesetzt und bemüht, und ein ganz mieser Umgang mit einem sehr konkreten Vorwurf (in einer differenzierten Kritik):

    > Die beiden Hauptfiguren benehmen sich aber dermaßen tuntig, dass die Beziehung zu den Frauen nicht nur verlogen, sondern einfach komplett unwahrscheinlich wirkt. Eine derart vertrottelte Schwulen-Persiflage sollte heute nicht mehr das Fundament sein auf dem die gesamte Komik einer Aufführung gründet, das ist nicht wirklich zeitgemäß.

    Darauf diese Reaktion? Sorry, liebes Schauspielhaus Graz. Das ist wirklich erbärmlich.

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